Jun-A: Klarer Sieg gegen Coude-du-Rhone

Am vergangenen Sonntag hatten die Junioren-A ein Meisterschaftsspiel gegen den SHC Coude-du-Rhone, ein Team aus dem Wallis. Das Spiel fand zuhause in Kernenried statt, es wurden also viele Zuschauer erwartet, trotz der Kälte. Dieses Spiel war eigentlich die Austragung eines Spiels, welches verschoben worden war. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison, es gab also keine klare Ausgangslage. Dennoch war einiges über die Walliser bekannt und darauf konnten sich die Kernenrieder einstellen. Man wusste, dass die Gäste sehr körperbetont spielen würden, oft gar unfair. Doch sie haben auch einige Spieler, die durchaus über Talent verfügen. Man wusste auch, dass die Westschweizer oft ein eher schmales Kader haben, und so würde es auch diesmal sein. Die Gäste kamen mit sechs Feldspielern und einem Torhüter. Es war also alles in allem ein anstrengendes Spiel werden.

 

Nach dem üblichen Abtasten der ersten Minuten war schnell klar wer in diesem Spiel den Ton angeben würde. Die Bulldozers waren den Wallisern sichtlich überlegen, technisch, läuferisch und taktisch. Dies spiegelte sich schnell auch im Resultat nieder: nach fünf Minuten stand es 3:0. Die Walliser wurden von den Bulldozers regelrecht schwindelig gespielt. Schon zu diesem Zeitpunkt spielten die Gäste sehr passiv, wohl um Kräfte zu sparen. Je länger das Drittel lief, desto mehr leis die Leistung der Kernenrieder nach. Man war sich der Sache wohl schon etwas zu sicher und so erzielten die Walliser nach acht Minuten das erste Tor. Es war nicht so als ob die Gegner überlegen gewesen wären, nein die Bulldozers waren einfach nicht richtig bei der Sache, brachten nicht die Leistung die möglich gewesen wäre. Dies ist eine gefährliche Situation, denn wenn man nicht möglichst schnell wieder auf die richtige Spur kommt, kann sich das Blatt sehr schnell wenden. Doch es änderte sich nichts mehr gross in diesem Startdrittel, abgesehen von je einem Tor auf beiden Seiten. So stand es zur ersten Drittelspause 4:2.

 

Nach der Pause waren alle aufgerüttelt und motiviert wieder ans Werk zu gehen. Niemand wollte dieses Spiel noch aus der Hand geben. So kam es, dass die Kernenrieder kurz nach Wiederanpfiff ein weiters Tor schossen. Noch ein weiteres kam in der ersten Powerplaychance des Spiels hinzu. Und so ging es weiter, nach 28 Minuten stand es 8:2. Jetzt nahmen die Walliser ihr Timeout und die Bulldozers wechselten den Torhüter. Immer noch spielten die Gäste sehr passiv, warteten oft mit dem Ball hinter ihrem Tor, um etwas zu verschnaufen. Doch wenn sie mal am Ball waren setzten sie jetzt den Körper konsequenter ein und begannen mit Pöbeleien. Auf solche Dinge liessen sich die Bulldozers gar nicht erst ein, sondern Nutzten ihre Überzahl um mehr Druck aufzubauen. Infolge der Unterlegenheit nahmen die Westschweizer die eine oder andere Straffe, was den Bulldozers die Gelegenheit verschaffte mit einem Mann mehr zu agieren. So stand es zu Ende des zweiten Drittels 11:3

 

Im letzten Drittel wollten die Bulldozers den Match beenden, wenn möglich sogar frühzeitig. Dies ist möglich, wenn nach 40 Minuten eine Tordiffernz von 15 oder mehr vorliegt. Es fehlten also noch sieben Tore. Von Coude-du-Rhone kam kaum noch Gegenwehr und es sah gut aus für die Kernenrieder. Man war auf bestem Weg zum Ziel, bei Drittelshälfte stand es 15:3. Doch danach kassierte man noch ein Tor, welches auch zu verhindern gewesen wäre. Dies schien die Bulldozers irgendwie zu bremsen. Man schaffte es nicht in diesen letzten zehn Minuten vier Tore zu schiessen, gegen einen Gegner, der nur sechs Feldspieler hatte. Fast hätte man es geschafft, das Drittel endete mit dem Spielstand 18:4. Es waren weitere drei Punkte im trockenen und das Resultat war klar. Dennoch sollte man sich fragen wieso man 18 Tore schiesst und

trotzdem vier kassiert.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Jahresauftaktsieg gegen Hägendorf

Das erste Spiel nach der Weihnachtspause ist am Sonntagnachmittag angestanden.

Verschenken wollten wir heute allerdings nichts mehr und zu Beginn der Rückrunde alle drei Punkte auf unser Konto schreiben lassen.

 

Spielanpfiff war um 14:00, der Gegner heute hiess Hägendorf. Regen war keiner in Sicht und die Temperaturen waren fürs «Hockeylen» angenehm.

 

Unser Team legte einen Blitzstart hin und erzielte bereits nach 15 Sekunden das erste Tor. Dieses Tor gab uns Schwung und bereits nach vier Minuten stand es 4:0. Da dieses Spiel mit einem 4 vs. 4 Mann-System gespielt wurde und sich der Gegner früh zurückzog, hatten alle Spieler sehr viel Platz und konnten einige Kombinationen ausprobieren. Dass diese nicht wirklich funktionierten, merkte man an dem Resultat. Nach einem schnellen Start brauchte es über sieben Minuten, bis wir das nächste Tor erzielten. Auch das Power-Play nach fünf Minuten konnte nicht genutzt werden. Bis zur ersten Drittels Pause erzielte man noch einzelne Treffer und konnte so mit einem Polster von 10 Toren in die Garderobe.

 

Im zweiten Drittel wollten wir mehr zusammen- und vor allem einfacher spielen. Auch wurden die Verteidiger zwei-drei Male ausgekontert, was verbessert werden musste. Die «Schwarz-Grünen» hatten einige Chancen, doch irgendwie wurde das Tor immer verfehlt und so war kein «grüner Zweig» in Sicht. Daraus folgte in der 33. Minute ein Konter der Gegner und tatsächlich ist der Ball das erste Mal in unserem Tor gelandet. Konzentration war jetzt gefragt und vor allem «einfaches Hockey». Bereits im nächsten Einsatz erzielten wir wieder ein Tor. Der Spielstand nach 33 Minuten war 11:1. Dieses Tor gab uns dann wieder etwas Selbstvertrauen und eine Minute später folgte erneut ein Treffer durch ein «Pully-Goal». Bis zur Pause erzielten die Kernenrieder ein weiteres Tor und konnten mit einem 12-Tore-Vorsprung in das letzte Drittel.

 

Die Regeln des Streethockey-Verbandes sehen vor, dass bei einer Tordifferenz von geringstenfalls 15 Toren ein Spielabbruch erfolgt, sofern mindestens 40 Minuten gespielt wurden. Unser Ziel im letzten Drittel war also möglichst früh drei Tore zu erzielen um das Spiel so vorzeitig zu beenden. Auch jetzt brachten wir die Abschlüsse nicht wirklich entschlossen aufs Tor. Mit ein wenig Glück wurde in der dritten Minute des dritten Drittels das nächste Tor erzielt. Zwei weitere folgten kurz vor dem Seitenwechsel nach zehn Minuten. Somit stand es schlussendlich 16:1 nach 49 Minuten und das Match wurde gemäss Reglement frühzeitig abgebrochen.

 

Das Spiel war übers Ganze gesehen sehr fair. Unser Team blieb unbestraft und auch die Solothurner schrieben nur vier Strafen.

 

Die drei Punkte zu Beginn der Rückrunde waren somit gesichert. «Geglänzt» haben wir aber alle nicht. Kleine individuelle Fehler brachten den Gegner immer wieder zum Kontern. Es war ein Sieg, nicht mehr!

 

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen

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Jun-A: Overtimeniederlage im Spitzenkampf gegen Oberwil

Am vergangenen Samstag hatten die Junioren-A ein Heimspiel gegen die Oberwil Rebells. Es war ein sehr wichtiges Spiel, für beide Seiten. Diese beiden Teams sind Favoriten für dem Meistertitel und das Hinspiel war eine äusserst knappe Angelegenheit. Damals gewannen die Bulldozers in der Verlängerung, jedoch waren die Rebells nicht mit komplettem Kader angetreten. Heute hatten aber die Bulldozers ein etwas angeschlagenes Kader, es gab diverse angeschlagene Spieler. Es ging in diesem Spiel auch darum, wer in der Tabelle die Führung erringen würde. Die Anspannung war also bei den Spielern, Trainern und Zuschauer gross, alle freuten sich ein spannendes, gutes Hockeyspiel vielen Emotionen. Die grösste Stärke der Oberwiler, das war kein Geheimnis, ist ihre dynamische Offensive, die auf Angriffen aus den Ecken beruhte. Es würde für die Bulldozers eine grössere Herausforderung darstellen, diese Offnsive unter Kontrolle zu halten. Sollte dies jedoch gelingen, haben auch die Bulldozers eine starke Offensive, die einigen Schaden anrichten kann.

 

 Das Spiel begann und beide Teams waren voller Elan und Tatendrang. Es war wie erwartet ausgeglichen und beide Teams hatten die eine oder andere Chance. In dieser Anfangsphase hätte das eine sowie auch das andere Team sich einen Vorsprung verschaffen können. Doch nur die Bulldozers taten dies auch. Nach etwas mehr als zwei Minuten stand es 1:0 zu Gunsten des Heimteams. Und es sah gut aus, noch vor der sechsten Minute konnten die Bulldozers aufgrund einer Strafe ein erstes Mal in Überzahl agieren. Vielleicht hatte es etwas zu gut ausgesehen. Das Powerplay der Bulldozers war nämlich schlicht und einfach ungenügend. Man hatte Schwierigkeiten sich in der Zone zu installieren und gelang dies einmal, war man zu hektisch oder konnte einfach nichts mit dem Ball anfangen. Zugegebenermassen spielten die Oberwiler aber auch eine gute Box. Und es kam wie es kommen musste, die Oberwiler zogen kurz nach dem Powerplay mit den Kernenriedern gleich und erzielen das 1:1. A propos Powerplay: Einige Minuten nach ihrem Treffer zeigten die Rebells vor wie es richtig geht und trafen in einem Powerplay zum 1:2. Das Gästeteam war in dieser Phase überlegen und konnte viel Druck auf das Tor von Torhüter Lukas Jörg machen. Die Bulldozers konnten sich oft nur noch auf unerlaubte Weise wehren, daraus resultierten zwei weitere Überzahlsituationen für die Rebells. Jetzt konnten die Kernenriede mit ihrem Boxplay glänzen und verhinderten tapfer einen weiteren Gegentreffer vor der ersten Pause. Somit endete das erste Drittel mit 1:2.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels schienen die Zuger entschlossen alles klar zu machen und sich für die OT-Niederlage vom letzten Mal zu rächen. Doch etwas übermotiviert holten sie sich eine und dann die nächste Strafe. Die Bulldozers konnten also wieder Powerplay spielen, Teilweise sogar in doppelter Überzahl. Doch den Anschlusstreffer fiel erst kurz nachdem die zweite Straffe abgelaufen war. Es war ein eher glücklicher Treffer, ein Schuss von der blauen Linie, der daneben ging, dann aber zurückprallte und via Rücken des Torhüters seinen Weg ins Tor fand. So stand es 2:2 und alles war wieder offen. In der 27. Minute beging ein Spieler der Bulldozers ein grobes Foul an seinem Gegenspieler, ein unnötig rüder Check von hinten. Besagter Spieler kassierte dafür eine Fünfminutenstrafe, eine Spieldauerdisziplinarstrafe und eine Spielsperre für seinen nächsten Match, zusätzlich eine Geldbusse. Die Aussichten standen dementsprechend schlecht für die Bulldozers, denen ein Spiel mit einem Spieler weniger auf der Bank und fünf Minuten unterzahl bevorstanden. Doch aufgeben kam nicht in Frage. Die lange Unterzahl begann gut, der Gegner konnte sich keine 100%ige Chancen erarbeiten. Doch dann eine weitere unnötige Straffe machte die aufkeimende Hoffnung wieder zu Nichte. Doch wie durch ein Wunder überstanden die Bulldozers auch diese Straffe. Der Match ging ausgeglichen weiter, mit Chancen auf beiden Seiten. Zwei Minuten vor Schluss konnten die Oberwiler wieder die Führung an sich reissen. Die Reaktion der Bulldozers folgte prompt: Kaum eine Minute vor Ende des zweiten Drittels zogen sie wieder mit dem Gegner gleich. Das zweite Drittel endete mit 3:3.

 

Wieder konnten die Bulldozers das Drittel mit einem Powerplay beginnen. Durch Willen und harte Arbeit konnten sie in dieser Überzahl einen Treffer erzielen. Es war keineswegs ein schönes Tor, der Ball wurde irgendwie reingewurstelt. Dennoch war es die Führung und je länger je mehr Hoffnung hatten die Kernenrieder diesen Match gewinnen zu können. Es folgte eine Phase der Undiszipliniertheit, beide Teams nahmen mehrere Straffen. Teilweise wurde 4:4 gespielt und alles geriet etwas aus dem Rhythmus. Dieses Mal waren es die Oberwiler, die im Chaos reussieren konnten. Zur Hälfte des dritten Drittels stand es 4:4. Und fünf Minuten vor Schluss trafen die Zuger wieder und Übernahmen zum X-ten Mal die Führung. Zu diesem Zeitpunkt hätte manch einer das Spiel für verloren gehalten. Nicht aber die Bulldozers. Sie kämpften weiter, taten alles und ersetzten den Torhüter durch einen Feldspieler. Diese Taktik geht entweder schief oder sie gelingt. Entweder man schiesst ein Tor oder man kassiert eines. Heute ging sie für die Bulldozers auf. Gut eine Minute vor Schluss wurde der Ausgleich erzielt. In der letzten Minute traf keine der beiden Mannschaften. Es ging mit einem Spielstand von 5:5 in die Verlängerung.

 

In der Verlängerung lieferten sich die Teams ein Duell auf Augenhöhe. Es hätte auf beide Seiten fallen können. Das Wettkampfglück würde entscheiden. Und so war es dann auch. Nach kaum einer Minute beendeten die Oberwiler das Spiel mit einem etwas glücklichen Schuss. Im Hinspiel hatten die Bulldozers in der Verlängerung gewonnen. Diesmal waren es die Rebells. Man sollte das Resultat aus Sicht der Kernenrieder aber als einen gewonnenen Punkt betrachten und nicht als zwei verlorene. Dies war ein Spiel, das eines Spitzenspiels würdig war.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Zitterpartie gegen Belpa

Am vergangenen Samstag spielten die Junioren-A zuhause gegen den SHC Belpa. Nach einigen Spielen in denen man klar der Favorit war sollte man dieses mal auf Augenhöhe sein. Trotzdem waren die Rieder zuversichtlich auch diese Aufgabe meistern zu können. Man wusste, dass die Belper über einige sehr starke Spieler verfügen, aber im Allgemeinen meist ein schmales Kader haben.  Dies wollte man ausnutzten, indem man das Spiel schnell macht und den Gegner einschnürt.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers machten gleich viel Druck, konnten aber noch nicht davon profitieren.  Langsam stellten sich die Belper auf die Spielweise des Heimteams ein und kamen ab und zu zu Konterchancen. Ein oder zwei Mal wurde es sehr knapp und kam zu Pfostenschüssen, aber auch die Belper schossen noch kein Tor. Die Gäste spielten ein physisches Spiel, dem die Kernenrieder aber widerstehen konnten. Nach und nach erarbeiteten sich die Bulldozers Chancen und den Belpern blieb oft nur das Icing. Trotzdem verfehlte man entweder das leere Tor oder schoss aus bester Position daneben. In diesem Drittel gab es gute Ansätze, doch das Heimteam musste noch etwas aufwachen und die «Püetz» fertig machen.

 

Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Die Bulldozers arbeiteten und machten Druck konnten aber das längst überfällige 1:0 nicht erzielen. Und nach und nach kamen auch die Belper wieder zu Chancen. Die Defensivarbeit der Bulldozers lies zu wünschen übrig. Man stand oft nicht nahe genug am Mann und nahm das ganze etwas zu leger. Die Belper nahmen vermehrt Strafen und die Bulldozers konnten mehrere Male mit einem Mann mehr agieren. Doch auch hier fiel das Tor einfach nicht. Es war wie ein Fluch. Einige der Leader der Kernenrieder konnten in diesem Spiel die Erwartungen des Trainerteams nicht erfüllen. Auch das zweite Drittel endete mit 0:0.

 

Im dritten Drittel wollten die Bulldozers das Spiel entscheiden. Die Belper wurden langsam etwas müde, während die Bulldozers bei Bedarf auf einige Ersatzkräfte zurückgreifen konnten. Und dann, endlich, geschah es. In einem weitern Powerplay konnten die Bulldozers das erste Tor dieser Partie erzielen. Bis dahin hatte es 45 Minuten und 35 Sekunden gedauert, bis Spieler, Trainer und Zuschauer endlich erlöst wurden. Doch das Spiel war noch lange nicht vorbei. Ein Tor kann schnell passieren, das wussten auch die Gäste aus Belp und versuchten noch die letzten Kräfte zu mobilisieren. Doch in der 58. Minute konnte das Heimteam das 2:0 erzielen. Dem Schlussansturm aus Belp konnte man standhalten.

 

Das Spiel war mehr oder weniger auf Augenhöhe gewesen, mit leichten Vorteilen für Kenrenried. Weitere drei Punkte konnten nach Hause geholt werden. Dennoch muss stark an der Defensive und an der Chancenauswertung gearbeitet werden.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Trotz durchzogener Leistung Sieg gegen La Chaux-de-Fonds

Ein weiteres Spiel im 4 vs. 4 System stand an diesem Wochenende an. Wir wollten die drei Punkte, die es zu gewinnen gab, unbedingt in Kernenried behalten. La-Chaux-de Fonds reiste mit einem sehr kleinen Kader, von genau 6 Feldspielern und einem Torhüter, in das vernebelte Mittelland.

 

Bei kalten 4c° wurde das Spiel um 10:05 angepfiffen. Wieder gingen die Bulldozers bereits früh in Führung und bauten dann diese auch aus. Sobald wir den Ball in unseren Reihen hatten, zogen sich die Neuenburger bereits in ihre Zone zurück. Wir versuchten den Platz, den sie uns im Aufbauspiel und in der Mittelzone gaben, zu nutzen, was allerdings schwieriger war als man denkt. Zu Beginn des Drittels war alles sehr statisch. Wir bewegten uns zu wenig um gute Torchancen zu kreieren. Das Muster blieb immer gleich: Zwei drei Pässe oberhalb der blauen Linie, ein Schuss und manchmal ergab sich daraus ein Tor..., oder eben nicht. Gegen Ende des Drittels versuchten wir uns wieder mehr zu bewegen und zu rotieren. Es gelang uns, weitere Tore zu erzielen und mit einer Führung von 7:0 in die erste Pause zu gehen.

 

Die Trainer gaben uns die Aufgabe, die Laufwege (Auslösung, Cycling, usw.) zu verinnerlichen. Jedoch hatten wir Mühe, an unser Spiel vor der Pause anzuknüpfen. Wir konnten uns zwar einige, wenn auch nicht so viele, Chancen erarbeiten, schossen aber die Tore nicht. Das Spiel war «mühsam» und wurde träge. La-Chaux-de Fonds wollte natürlich auch ihre Kräfte sparen und zogen sich deshalb wieder in ihre Zone zurück. Nach 15 Minuten im zweiten Drittel, kam dann die Erlösung. Mit einer wunderschönen Kombination, erzielten wir ein weiteres Tor. Durch den Motivationsschub kamen noch vier weitere Tore durch schönes Zusammenspiel hinzu.

 

In den letzten 20 min. ging es ähnlich weiter wie im zweiten Drittel. La-Chaux-de Fonds, wollte noch den Ehrentreffer einschieben, was ihnen nach 42 Minuten auch gelang. Zwar konnten auch wir noch zwei weitere Tore erzielen, bevor der Seitenwechsel nach 10 min. im letzten Drittel anstand aber das war dann auch schon alles! Es wurden keine Tore mehr erzielt und das Endresultat lag schlussendlich bei 13 Toren Unterschied, also 14:1.

 

Leider konnten wir die gewünschte Leistung nicht abrufen, auch wenn das Resultat am Schluss deutlich war. Es war ein Sieg und nicht mehr! Weitere drei Punkte in der Meisterschaft und im Kampf um die Tabellenführung.

 

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen

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Jun-A: Pflichtsieg gegen Bettlach

Am 10. November 2019 um 10 Uhr trafen die Bulldozers in Bettlach zum ersten Mal in dieser Saison auf die Mannschaft aus Bettlach.

Etwas verschlafen und mit wenig Bewegung starteten wir in den Match. Erst nach 11 Spielminuten gelang uns das erste Tor. Darauf folgten drei weitere Tore für die Bulldozers und wir konnten das erste Drittel mit 4:0 für uns entscheiden.

Mit diesem Torvorspung konnten wir gelassen in das zweite Drittel starten. Langsam aufgewacht, kam ein bisschen Bewegung ins Spiel so konnten wir unseren Vorsprung um zwei Tore ausbauen, bis die Schiedsrichter in der 29 Minute die erste Strafe gegen die Bulldozers pfiffen. Das Überzahlspiel konnte Bettlach nicht ausnützen und es blieb beim Spielstand 6:0. Nach weiteren Toren unsererseits endete auch das zweite Drittel mit einer positiven Bilanz von 8:0 für die Bulldozers.

Durch den grossen Vorsprung motiviert, starteten wir ins letzte Drittel. Mit kaum spürbarem Widerstand von Bettlach konnten die Bulldozers schnell auf einen Torstand von 9:0 aufstocken. Ab diesem Moment konnten wir leider keine weiteren Chancen verwerten bis wir dann endlich in der 57 Minute das 10. und letzte Tor dieses Spieles schossen.

 

Text: Silas Mathez

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Jun-A: Auch im Rückspiel gegen Seetal ein klarer Sieg

Bereits das zweite Mal in dieser Saison trafen wir auf die Admirals aus Lenzburg.

Mit exakt 12 Feldspielern, was für drei Linien im vier vs. vier System genau passte, konnten die Bulldozers zwei Drittel lang mit allen Spielern durchspielen, hatten dadurch einen guten Leistungsausgleich und setzten sich im Drittel der Gegner konstant fest.

 

Das Spiel wurde bei anhaltendem Regen um 10:00 angepfiffen. Die Kernenrieder trotzten dem Wetter und erzielten bereits nach 27 Sekunden das erste Tor. Durch unsere Bereitschaft, diese drei Punkte unbedingt Zuhause zu behalten, konnten wir weitere Tore erzielen und die Anzeigetafel, nach knappen 10 Minuten, auf 8:0 stellen. Doch nicht nur wir wollten Tore schiessen... Nein auch von den Admirals war ein Feuer zu spüren.

Zwei-drei Male startete der Gegner einen Konter, wobei sich unsere Torhüter nicht verwirren liessen und die Bälle abwehrten. Nach weiteren Toren vor der ersten Pause stand es schlussendlich 10:0.

Die Ansage in der Pause war klar: Unbedingt keinen Gegentreffer erhalten, mehr zusammenspielen und unsere taktischen Elemente umzusetzen und weiter zu einzuüben. Das betrifft vor allem die Auslösung und das Rotieren in der Offensivzone.

 

Wir bemühten uns, dies umzusetzen. Vermehrt sah man schöne Passkombinationen und Steigerungen des Selbstbewusstseins jedes einzelnen Spielers. Auch wenn wir nicht unbedingt mit den gewohnten Linienpartnern spielten, führten die erwähnten Kombinationen vermehrt zu Toren. Nach ungefähr 32 Minuten stand es 15:0. Das Spielsystem des Schweizer Streethockeyverbandes sieht vor, dass bei einer Tordifferenz von mindestens 15 Toren, das Spiel frühzeitig beendet wird. Einzige Bedingung: Es müssen 40 Minuten gespielt sein. Durch das sich steigernde Verständnis in den einzelnen Linien, erhöhten wir unser Resultat dennoch. Am Ende des Spiels nach 40 Minuten, stand es 22:0.

 

Die Seetaler zeigten sich aber auch am Samstag mit starkem Willen. Denn auch im zweiten Drittel, startete der Gegner aus Lenzburg, mit schnellen Spielern, Konter. Das Spiel ist bis zum Schluss sehr fair geblieben, mit fast keinen Strafen auf beiden Seiten. Trotz dem klaren Resultat, müssen wir wie nach jedem Spiel, auch aus diesem unsere Lehren ziehen. Durch ihre Konter hatte der Gegner vermehrt Überzahlsituationen. Hier gilt es vermehrt auf die Zuteilung zu achten, denn schon im Spiel gegen Oberwil zeigte sich diese Schwäche.

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen

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Jun-A: Arbeitssieg in Hägendorf

An einem der letzten schönen und warmen Herbsttagen startete eine Delegation der Junioren A und der treuen Fans Richtung Solothurn, um ein Qualispiel gegen Phoenix Hägendorf zu bestreiten.

 

Um 14 Uhr begann der Match, allerdings ohne offizielle Uhr, weil sie seit über einer Woche nicht mehr funktionsfähig war und nicht rechtzeitig geflickt werden konnte.

 

In der 7 Minute durften die Fans der Bulldozers das erste Mal jubeln. Es folgten weitere Goals zu Gunsten der Kernenrieder, bis eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels noch eine Strafe für die Bulldozers gepfiffen wurde. Trotz einer katastrophalen Defensive konnten die Bulldozers mit einem Vorsprung von 4:0 in die Pause gehen.

 

Mit diesem Vorsprung wurde zuversichtlich in das zweite Drittel gestartet. Vielleicht etwas zu locker, denn nach gut 1 Min. Spielzeit kassierten die Kernenrieder, noch in der Unterzahl, das erste Gegentor. Kurz darauf wurde vom Schiedsrichter eine Strafe gegen Hägendorf gepfiffen. Die Bulldozers konnten das Überzahlspiel nutzen und schossen in der 24 Min. den Ausgleich in diesem Drittel. Nun zeigte sich der Vorteil des grösseren Kaders der Bulldozers, was bei wärmeren Temperaturen den entscheidenden Unterschied machen kann. Es wurden mehrere Strafen gepfiffen, darunter eine 10 Min. Strafe gegen Hägendorf. Die Bulldozers gewannen das zweite Drittel mit 3:1.

 

Im letzten Drittel konnten die Bulldozers mit 3:0 klar in Führung gehen und das Spiel endete in der 60 Min. mit einem Schlussresultat von 10:1.

Dank des kleineren Kaders der Bulldozers konnten auch die weniger bewährten Spieler, in der A Junioren Stufe, Erfahrungen sammeln.

 

Text: Silas Mathez

 

 


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Jun-A: Overtime-Sieg gegen Oberwil

Erst drei Wochen nach dem Spiel gegen Seetal, stand der nächste Match für die Bulldozers auf dem Spielplan. Bereits dem zweiten Spiel in der neuen Saison, durfte man Spitzenkampf sagen. Die Rebells aus Oberwil empfingen am Nachmittag die Bulldozers aus Kernenried. Die Freude, der Wille und der Frust bei uns Gästen war da, die Zuger, nach der verlorenen Finalserie der letzten Saison, in diesem Match zu schlagen. Aufgrund einiger Absenzen konnten wir, wie auch die Rebells, nicht mit einem 100 prozentigem Kader spielen.

 

Spielanpfiff war am Sonntag um 14:00h. Bereits vor der kompletten Einwechslung der zweiten Linie, gab es für die Bulldozers ein Power-Play. Die Rebells hielten mit einer starken Box entgegen. Wir konnten das Überzahlspiel bei weitem nicht nutzen. Die Schüsse wurden geblockt und wir konnten nicht wirklich für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.

Es war das erste Spiel in dieser Saison, welches wir mit fünf gegen fünf Feldspielern absolvierten. Bereits während dem Spiel sah man viel Verbesserungspotential. Die Unterstützung im offensiven Bereich war mangelhaft. Wir müssen in den Ecken besser rotieren, den Gegenspieler somit verwirren, Verteidiger einbeziehen und somit aus den Ecken für mehr Torgefahr sorgen. Nach fast 13 Minuten kam dann die Erlösung. Nach einer schönen Einzelaktion war der Ball «irgendwie» im Tor der Rebells. Das erste Drittel war mit 1:0 gewonnen.

 

Nach der Pause hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Es war ein

«kleines Ping-Pong-Spiel»... wir hatten den Ball, sie hatten den Ball... bis zur 33. Minute, als dem Heimteam der Ausgleich gelang. Es schien, als brachte uns dieses Tor völlig aus der Ruhe, denn bereits in den nächsten zwei Minuten gelangen den Rebells weitere zwei Tore und sofort war der Spielstand 1:3 zur Freude der Heim-Fans. Die Bulldozers nahmen ein Time-out, um die Mannschaft wieder aufzufassen. Dank dessen, gelang uns tatsächlich das Spiel mit zwei Toren vor der Pause noch auszugleichen.

 

Die «Schwarz-Grünen» kamen nach der Pause konzentriert und gefasst auf das Spielfeld zurück, mit dem klaren Ziel: Wir wollen diesen Match unbedingt gewinnen! Wir setzten uns, nach heiklen Szenen auf beiden Seiten, durch und erzielten in der 47. Minute das 4:3. Unsere Aufgabe war somit, dass wir auf keinen Fall den Ball nochmal in unserem Tor sehen werden. Doch wie so oft in diesem umkämpften Spiel, gelang dem Heimteam die Reaktion. Die Zuger erzielten kurz vor Schluss erneut den Ausgleich zum 4:4. Wir hatten uns wohl alle irgendwie mit der Verlängerung abgefunden, bevor die Oberwiler noch einmal gefährlich wurden und das Tor nur knapp verfehlten. Die Verlängerung war dann eine kurze Sache. Genauer gesagt: 33 Sekunden. Wir konnten uns in der Gegnerischen Zone festsetzen und nach einem wunderschönen Schuss von der Mitte endlich den Sieg bejubeln.

 

Trotz dem gewonnenen Spitzenkampf mit 5:4 nach Verlängerung, steht noch viel Arbeit an, bevor wir im Dezember erneut auf die Oberwiler treffen.

 

 

 

 

Text: Jan Beetschen

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Jun-A: Kantersieg zum Saisonstart

Am letzten Sonntag, dem 15. 9., hatten die Junioren-A aus Kernenried ihr erstes Spiel der Saison. Den Sommer über wurde hart trainiert und alle freuten sich nach der langen Pause endlich wieder starten zu können. Die Gegner an diesem Tag waren die Seetal Admirals. Dieses Team war neu in der Juniorenmeisterschaft, es wusste also niemand über dieses Team bescheid. Den Bulldozers war das egal. Sie konzentrierten sich auf sich selbst und wollten ihr Spiel durchziehen, sich nicht dem Gegner anpassen.

Um 10.00 wurde das Spiel angepfiffen. Der diesjährige Modus sah vor, dass gegen die Seetaler, eine Mannschaft mit Kleinfeld, vier gegen vier gespielt wurde. Von Anfang an gab sich das Heimteam kämpferisch und leidenschaftlich. Es war jedoch von Beginn an klar, dass die Kernenrieder technisch und taktisch klar im Vorteil waren. Trotz kurzem hadern in den ersten Minuten stand es nach vier Minuten bereits 3:0. Dieses Resultat gab den Kernenriedern Zuversicht und sie konnten befreiter aufspielen, was noch mehr Chancen hervorbrachte. Nach zehn Minuten stand es 7:0. Tobias Strahm, der Trainer der Bulldozers, setzte ab jetzt viele jüngere und unerfahrene Spieler ein und nutzte so die ganze breite des 18-Spieler-starken Kaders. Es wurden auch einige Spieler etwas geschont, da die zweite Mannschaft am Nachmittag ein Spiel hatte, in welchem besagte Spieler zum Einsatz kamen. Mit dem Spielstand von 9:0 ging es schliesslich in die Pause.

Nach der Pause begannen die Bulldozers wie sie vorher aufgehört hatten, wenn nicht noch besser. Das Drittel lief etwas mehr als zwei Minuten, als es 12: 0 stand. In einem solchen Match ist es immer schwierig fokussiert und systemgetreu zu bleiben. Auf Stufe Junioren-A gibt es die Regelung, dass wenn nach 40 Minuten eine Tordifferenz von 15 Toren oder mehr vorliegt, das Spiel vorzeitig abgebrochen wird. Dies war schon nach 23 Minuten und 25 Sekunden der Fall. Die Kernenrieder dachten aber gar nicht daran mit dem Toreschiessen aufzuhören. Nach zwei Dritteln, als das Spiel frühzeitig abgebrochen wurde, stand es 25:0. Die Bulldozers hatten sich in diesem Spiel keine Blösse gegeben und die ersten drei Punkte sicher mit nach Hause genommen. Es muss jedoch klar sein, dass einige Dinge, dies in einem solchen Spiel funktioniert hatten, bei den meisten zukünftigen Gegnern nichts ausrichten können werden und man noch viel Potenzial hat.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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