JUNA: Klarer Sieg gegen La Chaux-de-Fonds

 

Am Sonntag hatten die Junioren der Bulldozers ein Heimspiel gegen den SHC La Chaux-de-Fonds. Es windete sehr, was das Spielen etwas unangenehm machte. Dies schmälerte die Motivation des Heimteams jedoch nicht, beide Teams hatten schliesslich dasselbe Wetter. Die Kernenrieder traten etwas ersatzgeschwächt an, Captain Pascal Tschamper sowie Severin Fund, ein Leistungsträger waren in den Skiferien, ebenso wie einige weitere. Vom Gegner wusste man, das vieles über einen Spieler laufen würde, Manuel Mballa. Wenn dieser konsequent gedeckt würde, hätten die Neuenburger keine nennenswerte Chance dieses Spiel zu gewinnen. Trotzdem wollte man den Gegner nicht unterschätzen.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers mussten sich erst mal etwas finden, sie spielten in Formationen die noch nie so zusammen gespielt hatten. Dennoch hatten sie das Spiel meistens in ihrer Hand und bestimmten es. Nach sechs Minuten trafen die Bulldozers das erste Mal und gleich darauf noch einmal. Nach zehn Minuten stand es 2:0. Und es kam noch besser, die Bulldozers konnten zum ersten mal mit einem Mann mehr spielen. Leider war das Powerplay etwas unsicher, was Mballa sofort ausnütze und einen Konter startete. Er konnte nur noch durch ein Foul vom Schuss abgehalten werden. Da er direkt am Torschuss gehindert wurde, bekamen die Neuenburger einen Penalty zugesprochen, welcher promt verwertet wurde. Die Bulldozers liessen sich nicht beirren und schossen noch weitere zwei Tore. Kurz vor der Pause jedoch, gelangte ein Ball durch eine unglückliche Ablenkung ins Tor des Heimteams. Am Ende des ersten Drittels stand es 4:2.

 

Im zweiten Drittel hatten die Bulldozers das Spiel fester im Griff als im ersten. Dennoch hatten die Gäste den Bemühungen des Heimteams etwas entgegen zu setzten. Trotz der Dominanz der Kernenrieder brachten diese es die ersten zehn Minuten nicht zu einem Tor. Sie konnten sich nicht immer in der Gegnerischen Zone festsetzen und den Gegner genügend unter Druck setzen. Gelang dies, so traf man oft das Tor nicht. Die Bulldozers wussten, wenn sie jetzt nachliessen, dann würde es ein mühsames Spiel werden, wie schon öfter in dieser Saison. Deshalb versuchte es das Heimteam weiter und hatte schliesslich vermehrt Erfolg. Durch harte läuferische Arbeit konnten die Bulldozers weitere drei Bälle im Netz des Gegners versenken. Zu Ende des Mitteldrittels stand es 7:2

 

Auf das letzte Drittel wechselten die Kernenrieder den Torhüter. Lukas Jörg, der ein gutes Spiel gezeigt hatte und den Kernenridern oftmals den Hintern gerettet hatte, verlies das Tor zu Gunsten von Alessandro Aeschbacher, damit dieser auch zu Einsätzen kam. Nun musste das Heimteam in Unterzahl spielen. Die Neuenburger schienen das Überzahlspiel besser zu beherrschen als die Kernenrieder und konnten ihren dritten Treffer erzielen. Wieder spielten die Bulldozers konzentriert weiter und trafen auch. Das Gegnerteam schien konditionell langsam nachzulassen und die Kernenrieder konnten die Neuenburger einschnüren. Nach gut 50 Minuten stand es 11:3. Gegen Ende des Spiels stellte Tobias Strahm, der Trainer des Heimteams, die Linien etwas um. Spieler die weniger zum Einsatz gekommen waren wurden eingebaut und Spieler, die schon lange gespielt hatten wurden geschont. Daher trafen die Bulldozers nicht mehr und der Endstand lautete 11:3. Die Kernenrieder hatten wieder wichtige Punkte für die Playoffs geholt.

 

 

 

Text: Jonathan Hohl   

 

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JUNA: Ausswärtssieg in Horgen

 

Um am Sonntag um 10 Uhr in Horgen spielbereit zu sein, mussten die Junioren aus Kernenried früh aufstehen. Der Gegner war klar unterklassig, trotzdem hatte man im Hinspiel Schwierigkeiten und es war ein mühsamer Match gewesen. Dies wollte man heute vermeiden und dem Gegner von Beginn an zeigen wer das Sagen hat.

 

Die Bulldozers konnten dies umsetzen und übernahmen gleich das Spieldiktat. Erst rannten die Bulldozers etwas erfolglos gegen das gegnerische Tor an, doch nach sechs Minuten brach der Damm und das erste Tor fiel zu Gunsten der Bulldozers. Nach zehn Minuten stand es bereits 2:0. Das zweite Tor wurde durch Jan Weber erzielt, der Spieler vom EHC Burgdorf gab heute sein Streethockeydebut und war der Mannschaft aus Kernenried bereits sehr nützlich. Dies würde nicht sein letztes Tor in diesem Match sein. Die Heimmannschaft spielte enorm passiv und die Bulldozers konnten in der gegnerischen Zone beinahe spielen wie sie wollten. So stand es zur ersten Pause bereits 7:0.

 

Die Bulldozers wussten, wenn sie nach 40 Minuten einen 15 Tore Vorsprung hatten, würde das Spiel abgebrochen werden und man könnte nach Hause gehen. Dies motivierte die Kernenrieder auch im zweiten Drittel Vollgas zu geben. Die Bulldozers schossen Tor um Tor, der Vorsprung wurde immer grösser. Die Zürcher handelten vermehrt frustriert, was vermehrt zu Strafen führte. Es gab viele schöne Kombinationen, es war eines der besseren vier-gegen-vier Spiele der Gäste. Irgendwie kamen die Zürcher plötzlich auf der Mittellinie zum Abschluss, welchen sie promt verwerten konnten. Trotzdem stand es zur Pause 13:1. Im dritten Drittel schossen die Bulldozers noch drei Tore, dann wurde das Spiel aufgrund des 15-Tore-Vorsprungs abgebrochen. Die Kernenrider nahmen souverän drei Punkte mit nach Hause.

 

Text: Jonathan Hohl    

 

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Rückspiel gegen Belpa

Nach dem erfolgreichen Spiel in Belp, steht eine Woche später, gleich das Rückspiel in der FAESBAU Arena an. Es gibt also weitere wichtige Punkte zu gewinnen, um am Ende der Qualifikation auf einem, der beiden vordersten Plätze zu sein. 

Dank zwei gut gespielten Drittel und einer hervorragenden Torwart Leistung von Lukas Jörg, konnte man auch zu Hause als Sieger vom Platz gehen. Am Schluss stand 5:2 für das Heimteam.

Das erste Drittel begann mit einem Paukenschlag. Schon nach 46 Sekunden stand es 1:0 für die Bulldozers. Dies zeigt, dass die Mannschaft vom Trainer, Tobias Strahm, optimal für diesen Match eingestellt wurde. Auch in den folgenden Spielminuten übte das Heimteam viel Druck auf die gegnerische Mannschaft aus. Leider ohne zählbaren Erfolg. Erst in der 12. Spielminute fiel das zweite Tor für die Bulldozers. Langsam fanden auch die Gäste ins Spiel und kamen vereinzelt zu Chancen. Veränderungen am Resultat gab es aber bis zur Pause nicht mehr.

 

2:0, der gefährlichste Vorsprung im Sport. Ein schnelles Tor der Belper muss mit allen Mittel verhindert werden. Dies gelang. Denn auch im zweiten Drittel hatten die Bulldozers mehr vom Spiel. Die schnellen Konter des Auswärtsteams, die in der Anzahl im Vergleich zum ersten Drittel zugenommen haben, wurden alle vom Torhüter der Dozers zunichte gemacht. So konnte das Heimteam auch im zweiten Drittel zwei Treffer erzielen. 

 

Die Beine der Grünen wurden immer schwerer und die Belper steigerten sich von Minute zu Minute. Das Spiel wurde zu einem offenen Schlagabtausch. Profitieren konnten die Gäste. Bereits in der zweiten Minute erzielten sie ihren ersten Treffer und in der elften Minute, nach einem Timeout, ihren zweiten. Der Vorsprung schrumpfte so auf zwei Tore. Schlimmeres verhinderte Lukas Jörg mit einigen sehenswerten Paraden. Immer wieder brachte er die Stürmer der Belper zum Verzweifeln. Das letzte Tor konnten dann wieder die Bulldozers erzielen. Ein Treffer ins leere Tor. 

 

So gewannen die ältesten Junioren der Bulldozers das Rückspiel gegen Belp mit 5:2. Den zweiten Platz der Qualifikation haben sie schon fast auf sicher. 

 

Text: Pascal Tschamper

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JunA: Sieg im Verfolgerduell

Im Verfolgerduell der Junioren A Meisterschaft trafen die Bulldozers auswärts auf den SHC Belpa. In einem ausgeglichenen Spiel behielten die Rieder schlussendlich das glücklichere Ende auf ihrer Seite und entschieden die Partie mit 4:3 für sich. Dank dem Sieg machten die Rieder einen grossen Sprung in Richtung Sicherung des 2. Tabellenplatzes und bleiben an Leader Oberwil dran. 

Im ersten Spiel des Kalenderjahres 2019 treffen die Junioren A auf den SHC Belpa. Bereits früh im Jahr kommt es somit zu einem kapitalen Verfolgerduell des zweit- und drittplatzierten hinter Leader Oberwil Rebells. Im Falle eines Sieges würden die Bulldozers einen grossen Schritt in Richtung Sicherung des zweiten Tabellenplatzes machen und sich gleichzeitig die kleine Chance aufrecht erhalten, die Rebells noch vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen.

 

Die Bulldozers und Belper konnten im Vorfeld der Partie, aufgrund der bisherigen Resultate, in etwa auf Augenhöhe eingeschätzt werden. Zumal die beiden Teams auch vor der Winterpause beide nicht durchwegs überzeugen konnten. Die Bulldozers gewannen vor Weihnachten erst dank eines Last-Minute Tores gegen die Sierre Lions, die Belper ihrerseits verloren gegen Grenchen und zeigten sich im Spiel gegen Coude du Rhone von ihrer wenig disziplinierten Seite. 

 

Aufgrund der Vorkommnisse im Spiel gegen Martigny muss Belpa sowohl in diesem Spiel, wie auch im Rückspiel eine Woche später auf ihren Topstürmer Mikel Fairclough verzichten. Der Belper Stürmer wurde nach einem Foul für zwei Spiele gesperrt. Aber auch die Bulldozers müssen mit Pascal Tschamper ihrerseits auf einen Schlüsselspieler verzichten. Spannung ist in diesem Duell also garantiert. 

 

Dementsprechend startete auch die Partie ausgeglichen. Die beiden Teams neutralisierten sich weitestgehend und es war zu erkennen, dass die Automatismen nach der Weihnachtspause noch nicht 100% wieder ineinander greifen. Es waren die Belper, welche die erste Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Bulldozers zur Führung ausnutzen konnten. Hohl auf Pass von Burkhalter glich die Partie jedoch noch vor der ersten Pause wieder aus.

 

Im zweiten Drittel eröffneten sich beidseitig mehr Abschlussmöglichkeiten. Es waren jedoch nur die Bulldozers, welche davon profitieren konnten. Affolter, wiederum auf Pass von Burkhalter sowie Fund nach einem Ballgewinn in der Mittelzone brachten die Rieder bis zur zweiten Pause mit 3:1 in Führung. 

 

Diesen Vorsprung wollten die Bulldozers im letzten Drittel natürlich konservieren. Dementsprechend fighteten die Mannen des Trainerteams Strahm, Böhlen und Arni mit voller Leidenschaft. Die Emotionen kochten dabei teilweise über, was den Belpern nach Revanchefouls die Möglichkeit zum Powerplay bescherte. Anders als die Rieder, zeigten sich die Belper in Überzahl kaltschnäuziger und realisierten so in der 45. Minute den Anschluss durch Wegmüller.

 

Eine äusserst spannende Schlussphase zeichnete sich ab. In dieser waren es dann die Rieder, welche sich dank eines sehenswerten Schusses von Fund in den Winkel, zunächst etwas Luft verschaffen konnten. Der selbe Fund war es jedoch auch, welcher sieben Minuten vor Schluss erneut auf die Strafbank musste und so den Belpern sechs Minuten vor Schluss abermals ermöglichte, wiederum durch Wegmüller den Anschluss zu realisieren. In der Folge schafften es die Rieder jedoch, durch clevere Verteidigung, den Ball ausserhalb des eigenen Slots zu halten. Die Belper schafften es in dieser Phase nicht mehr, gefährlich vors Rieder-Tor zu kommen. Dementsprechend sicherten die Bulldozers nach 60 Minuten die sehnlichst erhofften drei Punkte und machten somit einen grossen Schritt in Richtung Platz 2. 

 

Schon eine Woche später kommt es jedoch zum Rückspiel gegen die Belper. Mit einem weiteren Sieg gegen die Belper wäre der zweite Platz wohl definitiv gesichert. Im Falle einer Niederlage dürften sich die Bulldozers in den restlichen Spielen keinen Ausrutscher mehr erlauben. Es bleibt spannend.

 

Bericht: Tobias Strahm

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JunA: Knapper Sieg gegen Sierre

So hatte man sich das nicht vorgestellt. Es waren 60 Minuten Kampf, ja über weite Strecken Krampf. Gegen ein aufopferndes Sierre, welches sich im Verlaufe der Saison optimal auf das 4 gegen 4 Spielsystem eingestellt hat, mussten die Bulldozers unerwartet hart und lange um drei eigentlich budgetierten Punkte kämpfen.

 

Das Spiel begann für die Mannen in grün eigentlich optimal. Donat Schürch und Marco Burkhalter brachten die Hausherren noch vor Ablauf der achten Spielminute mit zwei Längen in Führung. Ein Vorsprung, welche man notabene auch bis zur ersten Drittelspause mehr oder weniger mühelos verteidigen konnte. Doch die Führung war trügerisch und bereits kurz nach Wiederbeginn gelang den Sonnenstädtern aus dem Wallis der Anschlusstreffer. Lukas Jörg im Tor der Bulldozers, welcher bis dahin bereits einige starke Abwehraktionen zeigen musste, war für einmal geschlagen. Die Platzherren konnten auf diesen Rückstand nicht wie gewünscht reagieren, was das Coachingteam dazu veranlasste, bereits vor Spielmitte ein Timeout einzuziehen. Dieses Timeout zeigte nur wenig Wirkung. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in welchem beide Mannschaften zu ihren Chancen kommen. So ungewohnt das Spiel für die erfolgsverwöhnten Rieder seinen Lauf nahm, wurde die Verunsicherung in den eigenen Reihen immer grösser. Man haderte mit sich selbst. Dies spielte Sierre natürlich in die Karten und ermöglichte den Wallisern noch vor Ablauf des zweiten Drittels den verdienten Ausgleich durch Bregy. 

 

Fürs letzte Drittel stellten die Coaches die Mannschaft um und verteilten die Verantwortung fortan auf drei Sturmpaare. Diese Massnahme bewirkte, dass die Bulldozers vermehrt Druck aufsetzen und durch Leidenschaft das Spielgeschehen wieder in die eigenen Hände nehmen konnten. Es brauchte jedoch ein Powerplay bis der Druck endlich in den erneuten Führungstreffer durch Tschamper umgemünzt werden konnte.

 

Nun alles klar? Der Bann gebrochen? Mitnichten. Eine unnötige Strafe gegen Lässer (Ball mit der Hand führen) verschaffte den Sierre Lions ihrerseits eine Powerplay-Möglichkeit. Und die Walliser lassen sich nicht zwei Mal bitten und kommen mit einem unhaltbaren Hocheckschuss zum erneuten Ausgleich. Das grosse Zittern um den ersten Punktverlust gegen einen "Underdog" ging also weiter.

 

Die Bulldozers machten weiter Druck, kamen zu Chancen - ohne allerdings zu reüssieren. Langsam aber sicher hatte man die Hoffnung auf eine Entscheidung in der regulären Spielzeit aufgegeben. Dann: Kurz vor Schluss, ein Bully in der Offensivzone der Bulldozers. Die Lions gewinnen das Anspiel und können befreien. Chance vertan, Verlängerung also? Nicht für Joel Lässer. Der Verteidiger, welcher mit seiner Strafe den Ausgleich der Walliser mitverschuldete, nimmt den Ball kurz hinter der Mittellinie an und zieht nochmals ab. Ganz zur Überraschung des Schlussmanns der Sierre-Lions, welchem die Sicht durch einige Spieler beider Mannschaften verstellt war. Der Ball landet zum überschwänglichen Jubel des Heimteams im langen unteren Eck zum 4:3. Doch noch drei Punkte für die Bulldozers.

 

Die Bulldozers schafften es in diesem Spiel nicht, ihre 100%ige Leistung abzurufen. Hier zeigten sich noch klare mentale Defizite in Spielen, in welchen der Gegner nicht dominiert werden kann und zudem in einem ungewohnten und ungeliebten Spielsystem gespielt werden muss. Nichtsdestotrotz 

geht der Sieg schlussendlich in Ordnung, hatte man doch über alles gesehen sicherlich mehr vom Spiel. 

 

Weiter geht's für die Bulldozers im neuen Jahr mit zwei Spielen gegen den direkten Gegner um Rang 2 in der Tabelle, den SHC Belpa. Bis dahin wünschen die Bulldozers allen eine ganz schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch.

 

Bericht: Tobias Strahm

 

Ausgeglichenes Spiel mit glücklicherem Ende für die Bulldozers

Alessandro Aeschbacher, Torhüter

 

Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Im ersten Drittel konnten wir mit 2 Toren Vorsprung in die Pause gehen. Im 2. Drittel liess unsere spielerische Leistung leider etwas nach und wir mussten  mit einem Unentschieden in die 2. Pause. Im 3. Drittel legten beide Mannschaften noch mit einem Tor nach. 6 Sekunden vor Schluss kam ein Slapshot von unserer Zone, perfekt in das gegnerische Tor. Somit konnten wir zwar mit der spielerischen Leistung nicht ganz zufrieden sein, trotzdem aber mit 3 Punkten und auf dem 2. Tabellenplatz in die Winterpause.

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JUNA: SHC Bulldozers Jun A vs. SHC Coude du Rhone Jun A

Als man nach einer zweistündigen Carfahrt in Martigny ankam, regnete es. Im Heimspiel gegen das Walliser Team kam es zu einer Keilerei, die Atmosphäre war also angespannt, trotzdem war ein Sieg Pflicht, da man sich den Platz in der Tabelle sichern wollte.

 

Das Wetter war zu Spielbeginn etwas besser. Die Kernenrider konnten das Spiel diktieren und so kam es bereits nach zwei Minuten zur ersten Strafe des Gegners. Doch auch die Bulldozers liessen sich das oftmals zu einer Strafe hinreissen. Es fielen die ersten Tore und gegen Ende des Drittels stand es 3:0. Dann jedoch, konnten die Walliser in Überzahl spielen und ihr erstes Tor schiessen. Zur Pause stand es 4:1.

 

Das zweite Drittel war ausgeglichener und genauso strafenreich wie das Erste. Es wurde auch die erste Zehnminutenstrafe gegen das Heimteam ausgesprochen. Die Bulldozers bauten ihre Führung weiter aus, zu Ende des Drittels lautete das Resultat 7:1.

 

Auf das dritte Drittel wechselten die Kernenrieder ihren Torhüter. Das Heimteam spielte mehr und mehr auf Körper, es waren einige Spieler der Bulldozers schon etwas angeschlagen, doch sie spielten verbissen, wenn auch vorsichtig, weiter. Es wurden weitere Strafen ausgesprochen und auf beiden Seiten wurden einige Tore erzielt. Schlussendlich lautete das Resultat 12:4. In der 55. Minute kam es beinahe wieder zu einer Ausschreitung, die Unparteiischen konnten jedoch die Lage kontrollieren. Die Schiedsrichter hatten ihren Job insgesamt gut gemacht. Es wurden 12 Strafminuten gegen die Bulldozers und 52 gegen die Walliser ausgesprochen.

 

 

Text: J. Hohl

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JUNA: Heimspiel gegen Union Zürich

Am Sonntag empfingen die Junioren A der Bulldozers Union Zürich in der FAES BAU Arena. Schon letztes Jahr musste man sich gegen diese Mannschaft beweisen. Man wusste also, dass dieses Team, welches mit vier Feldspieler spielt, nicht zu unterschätzen ist. Sie lassen den Gegner durch ein gut einstudiertes defensives Verhalten verzweifeln und erzielen durch Konter Tore. 

 

In der Startphase wies die Defensive des Teams aus Zürich jedoch noch einige Lücken auf. Dieses Defizit versuchten die Bulldozers so gut wie möglich auszunutzen, doch auch beim Heimteam passte noch nicht alles zusammen. Trotzdem konnte man in der fünften Spielminute in Führung gehen. Die Grün-Schwarzen erhofften sich, dass sie nun das Spiel in den Griff bekommen hatten. Dem war jedoch nicht so. Vieles funktionierte noch nicht so, wie es sollt. Die Stürmer bewegten sich schlecht, in der Offensive versuchte man mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und auch die Angriffsauslösung funktionierte nicht. Trotz eines weiteren Tors der Bulldozers kam Zürich Union immer besser ins Spiel. So konnte das konterstarke Team noch vor der Pause auf 2:2 ausgleichen. 

 

Um aus dieser Begegnung als Sieger vom Platz zu gehen, mussten die Dozers schleunigst einen Gang hochschalten. Dies versuchte Tobias Strahm, der Trainer, den Jungs klar zu machen. Es zeigte jedoch wenig Wirkung. Die Bulldozers spielten schlecht. Die Junioren B hatten müde Beine vom Turnier am Vortag und den Stammspielern gelang es auch nicht das Ruder herumzureissen. So konnte man sich auch im zweiten Drittel keinen Vorsprung erspielen. Zur zweiten Pause stand es 4:4.

 

Letztes Drittel, letzte Chance dem Spiel doch noch eine positive Wendung zu geben. Und tatsächlich konnte man sich steigern. Vier Tore für das Heimteam sorgten dafür, dass die Zuschauer nur noch vor Kälte zittern mussten.

 

8:4 gewannen die Bulldozers gegen Union Zürich. Das Verbesserungspotenzial ist aber gross.  Man hat jetzt bis zum nächsten Match zwei Wochen Zeit, um im Training das Spielsystem zu verbessern. 

 

Text: P. Tschamper

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JUN A: Heimspiel gegen Coude Du Rhône

Die Bulldozers gewinnen das Heimspiel gegen den SHC Coude Du Rhône mit 12:1. Mit Streethockey hatte das Spiel jedoch nicht viel zu tun. 

Am Sonntag spielten die A-Junioren gegen einen Gegner, von welchem man nicht richtig wusste, wie stark er ist. Der einzige Anhaltspunkt war, dass sie bis anhin erst ein Spiel verloren hatten und sie somit nicht zu unterschätzen sind. Die Rede ist vom SHC Coude Du Rhône. Da diese noch im Stau standen, wurde der Spielbeginn um eine Viertelstunde nach hinten geschoben. Die Bulldozers liessen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Dem SHC Coude Du Rhône, welcher erst gerade aus dem Bus ausgestiegen war, galt es zu zeigen, wer der Herr von der FAES BAU Arena ist. 

 

Das Spiel begann jedoch genau so, wie man es verhindern wollte. Ein kurioses Tor brachte das Team aus dem Wallis in Führung und dies bereits nach 11 Sekunden. Die Grün Schwarzen verloren die Nerven jedoch nicht, und so konnte man den Rückstand schnell wieder ausgleichen.

Die ersten Strafen fielen und die Bulldozers bekamen die Möglichkeit, mit einem Mann mehr, in Führung zu gehen. Donat Schürch zog von der blauen Linie ab und beförderte den Ball ins Tor. Neuer Spielstand 2:1. Das Heimteam machte weiterhin Druck, um ihren Vorsprung auszubauen. Zur ersten Pause stand es dann schon 5:1.

 

Im zweiten Drittel begannen die Spieler von Coude Du Rôhne immer mehr auf den Körper zu spielen und dies nicht immer mit fairen Mitteln. So stellten wir immer öfters ihr Boxplay auf die Probe. Die Bulldozers liessen sich nicht zweimal bitten und nutzten diese Überzahlsituationen gnadenlos aus. So wurde die Tordifferenz auf Coude Du Rôhne immer grösser und dies steigerte die Frustration der Walliser. Hier noch ein unfairer Check, da noch ein Stockschlag, die Gesundheit sämtlicher Spieler des Heimteams war in Gefahr. Auch die Diskussionen mit dem Schiedsrichter wurden immer länger und das Hockeyspielen geriet in den Hintergrund. 

 

Im letzten Drittel überkochten dann die Emotionen und das Spiel musste abgebrochen werden. Solch ein Spiel hat eigentlich auf einem Streethockeyplatz nichts verloren und ich hoffe, dass das in der Zukunft nicht mehr vorkommt. 

Am Ende zeigte das Scoreboard 12:1 an.

 

Text: P. Tschamper

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JUN A: Auswärtssieg gegen Phönix Hägendorf

Die Junioren A der Bulldozers konnten sich auswärts gegen Phönix Hägendorf ohne grosse Probleme durchsetze. Das Spiel wurde nach einem Stand von 1:24 im zweiten Drittel abgebrochen.

Am Sonntag Morgen war es regnerisch und sehr kalt. Die Bulldozers besammelten sich um 8 Uhr um nach Hägendorf zu fahren. Der Sieg war Pflicht, denn man wusste, dass die Solothurner eher ein Underdog in der Liga sind. Das Wetter steigerte die Motivation der Rieder, denn wenn nach 40 min eine Tordifferenz von 15 Toren bestand, wurde das Spiel abgebrochen und man kann unter die warme Dusche. Die Bulldozers starteten gut ins Spiel und konnten den Gegner rundum dominieren. Nach zwei Drittel stand es 1:24 und man konnte das Spiel frühzeitig beenden. Der Gegentreffer war unnötig und zeigt, dass man sich trotz allem immer konzentrieren sollte. 

 

Text: J. Hohl

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JUN A: Derbysieg gegen Grenchen-Limpachtal

Nach dem Sieg auswärts gegen Bettlach, können die Bulldozers auch beim ersten Heimspiel überzeugen. Sie schlugen Grenchen-Limpachtal mit 8:3.

Aufgrund des spielfreien Wochenendes des Fanionteams waren in Kernenried an diesem Wochenende alle Augen auf das U18 Derby gegen den SHC Grenchen-Limpachtal gerichtet. Beide Teams konnten die bisherigen Spiele allesamt siegreich gestalten. Entsprechend gespannt konnte man auf das Kräftemessen der beiden Mannschaften sein.

 

Ausgeglichenes Startdrittel

Das Spiel begann sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zahlreiche Torchancen. Es brauchte aber eine Überzahlsituation und ein durch Donat Schürch direkt abgegebener Schlagschuss um die Hausherren in Führung zu bringen. Der SHC Grenchen-Limpachtal zeigte sich aber nicht geschockt und suchte seine Möglichkeiten in der Offensive. Eine dieser Möglichkeiten musste der sonst stark aufspielende Lukas Jörg im Tor der Bulldozers zum zwischenzeitlichen Ausgleich passieren lassen.

 

Vorentscheidung im Mitteldrittel

Im Mitteldrittel konnten die Bulldozer das Tempo steigern und die Gäste zunehmend in Verlegenheit bringen. So verlagerte sich das Spielgeschehen in die Angriffszone der Kernenrieder. Das Heimteam wusste aus der Überlegenheit Profit zu schlagen und zog bis zum Ende des Drittels auf 6:2 davon. Im Schlussdrittel passierte dann nicht mehr allzu viel. Die Kräfte schienen bei beiden Teams zu schwinden und das Tempo flachte ab. Am Ende gewannen die Bulldozer das Spiel mit 8:3 und können sich weiterhin auf einem der vorderen Tabellenplätze behaupten.

 

 Schweizermeister in der Faes-Bau Arena

Nächstes Wochenende kommt es in der Faes-Bau Arena zum Kampf David gegen Goliath. Die Oberwil Rebells treffen mit ihren ausländischen Superstars Andrew Hildreth (USA) und Tomas Kudela (CZE) auf die Kernenried Bulldozer. Spielbeginn des NLA Spiels ist am Samstag, 20.10.2018 um 14:00 Uhr. Wie immer herrscht in der Faes-Bau Arena Gratiseintritt.

 

Neben dem Highlight aus der NLA erwarten am Samstag, 10:00 Uhr die U18 Junioren ebenfalls die Oberwil Rebells. Am Sonntag spielen dann die U15 Junioren Zuhause gegen die Teams aus Bonstetten/Horgen 10:00 Uhr, Grenchen 11:30 Uhr und Oberwil 14:00 und 16:00 Uhr.

 

Text: C. Nessier

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