Jun-A: Pflichtsieg gegen Bettlach

Am 10. November 2019 um 10 Uhr trafen die Bulldozers in Bettlach zum ersten Mal in dieser Saison auf die Mannschaft aus Bettlach.

Etwas verschlafen und mit wenig Bewegung starteten wir in den Match. Erst nach 11 Spielminuten gelang uns das erste Tor. Darauf folgten drei weitere Tore für die Bulldozers und wir konnten das erste Drittel mit 4:0 für uns entscheiden.

Mit diesem Torvorspung konnten wir gelassen in das zweite Drittel starten. Langsam aufgewacht, kam ein bisschen Bewegung ins Spiel so konnten wir unseren Vorsprung um zwei Tore ausbauen, bis die Schiedsrichter in der 29 Minute die erste Strafe gegen die Bulldozers pfiffen. Das Überzahlspiel konnte Bettlach nicht ausnützen und es blieb beim Spielstand 6:0. Nach weiteren Toren unsererseits endete auch das zweite Drittel mit einer positiven Bilanz von 8:0 für die Bulldozers.

Durch den grossen Vorsprung motiviert, starteten wir ins letzte Drittel. Mit kaum spürbarem Widerstand von Bettlach konnten die Bulldozers schnell auf einen Torstand von 9:0 aufstocken. Ab diesem Moment konnten wir leider keine weiteren Chancen verwerten bis wir dann endlich in der 57 Minute das 10. und letzte Tor dieses Spieles schossen.

 

Text: Silas Mathez

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Jun-A: Auch im Rückspiel gegen Seetal ein klarer Sieg

Bereits das zweite Mal in dieser Saison trafen wir auf die Admirals aus Lenzburg.

Mit exakt 12 Feldspielern, was für drei Linien im vier vs. vier System genau passte, konnten die Bulldozers zwei Drittel lang mit allen Spielern durchspielen, hatten dadurch einen guten Leistungsausgleich und setzten sich im Drittel der Gegner konstant fest.

 

Das Spiel wurde bei anhaltendem Regen um 10:00 angepfiffen. Die Kernenrieder trotzten dem Wetter und erzielten bereits nach 27 Sekunden das erste Tor. Durch unsere Bereitschaft, diese drei Punkte unbedingt Zuhause zu behalten, konnten wir weitere Tore erzielen und die Anzeigetafel, nach knappen 10 Minuten, auf 8:0 stellen. Doch nicht nur wir wollten Tore schiessen... Nein auch von den Admirals war ein Feuer zu spüren.

Zwei-drei Male startete der Gegner einen Konter, wobei sich unsere Torhüter nicht verwirren liessen und die Bälle abwehrten. Nach weiteren Toren vor der ersten Pause stand es schlussendlich 10:0.

Die Ansage in der Pause war klar: Unbedingt keinen Gegentreffer erhalten, mehr zusammenspielen und unsere taktischen Elemente umzusetzen und weiter zu einzuüben. Das betrifft vor allem die Auslösung und das Rotieren in der Offensivzone.

 

Wir bemühten uns, dies umzusetzen. Vermehrt sah man schöne Passkombinationen und Steigerungen des Selbstbewusstseins jedes einzelnen Spielers. Auch wenn wir nicht unbedingt mit den gewohnten Linienpartnern spielten, führten die erwähnten Kombinationen vermehrt zu Toren. Nach ungefähr 32 Minuten stand es 15:0. Das Spielsystem des Schweizer Streethockeyverbandes sieht vor, dass bei einer Tordifferenz von mindestens 15 Toren, das Spiel frühzeitig beendet wird. Einzige Bedingung: Es müssen 40 Minuten gespielt sein. Durch das sich steigernde Verständnis in den einzelnen Linien, erhöhten wir unser Resultat dennoch. Am Ende des Spiels nach 40 Minuten, stand es 22:0.

 

Die Seetaler zeigten sich aber auch am Samstag mit starkem Willen. Denn auch im zweiten Drittel, startete der Gegner aus Lenzburg, mit schnellen Spielern, Konter. Das Spiel ist bis zum Schluss sehr fair geblieben, mit fast keinen Strafen auf beiden Seiten. Trotz dem klaren Resultat, müssen wir wie nach jedem Spiel, auch aus diesem unsere Lehren ziehen. Durch ihre Konter hatte der Gegner vermehrt Überzahlsituationen. Hier gilt es vermehrt auf die Zuteilung zu achten, denn schon im Spiel gegen Oberwil zeigte sich diese Schwäche.

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen

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Jun-A: Arbeitssieg in Hägendorf

An einem der letzten schönen und warmen Herbsttagen startete eine Delegation der Junioren A und der treuen Fans Richtung Solothurn, um ein Qualispiel gegen Phoenix Hägendorf zu bestreiten.

 

Um 14 Uhr begann der Match, allerdings ohne offizielle Uhr, weil sie seit über einer Woche nicht mehr funktionsfähig war und nicht rechtzeitig geflickt werden konnte.

 

In der 7 Minute durften die Fans der Bulldozers das erste Mal jubeln. Es folgten weitere Goals zu Gunsten der Kernenrieder, bis eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels noch eine Strafe für die Bulldozers gepfiffen wurde. Trotz einer katastrophalen Defensive konnten die Bulldozers mit einem Vorsprung von 4:0 in die Pause gehen.

 

Mit diesem Vorsprung wurde zuversichtlich in das zweite Drittel gestartet. Vielleicht etwas zu locker, denn nach gut 1 Min. Spielzeit kassierten die Kernenrieder, noch in der Unterzahl, das erste Gegentor. Kurz darauf wurde vom Schiedsrichter eine Strafe gegen Hägendorf gepfiffen. Die Bulldozers konnten das Überzahlspiel nutzen und schossen in der 24 Min. den Ausgleich in diesem Drittel. Nun zeigte sich der Vorteil des grösseren Kaders der Bulldozers, was bei wärmeren Temperaturen den entscheidenden Unterschied machen kann. Es wurden mehrere Strafen gepfiffen, darunter eine 10 Min. Strafe gegen Hägendorf. Die Bulldozers gewannen das zweite Drittel mit 3:1.

 

Im letzten Drittel konnten die Bulldozers mit 3:0 klar in Führung gehen und das Spiel endete in der 60 Min. mit einem Schlussresultat von 10:1.

Dank des kleineren Kaders der Bulldozers konnten auch die weniger bewährten Spieler, in der A Junioren Stufe, Erfahrungen sammeln.

 

Text: Silas Mathez

 

 


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Jun-A: Overtime-Sieg gegen Oberwil

Erst drei Wochen nach dem Spiel gegen Seetal, stand der nächste Match für die Bulldozers auf dem Spielplan. Bereits dem zweiten Spiel in der neuen Saison, durfte man Spitzenkampf sagen. Die Rebells aus Oberwil empfingen am Nachmittag die Bulldozers aus Kernenried. Die Freude, der Wille und der Frust bei uns Gästen war da, die Zuger, nach der verlorenen Finalserie der letzten Saison, in diesem Match zu schlagen. Aufgrund einiger Absenzen konnten wir, wie auch die Rebells, nicht mit einem 100 prozentigem Kader spielen.

 

Spielanpfiff war am Sonntag um 14:00h. Bereits vor der kompletten Einwechslung der zweiten Linie, gab es für die Bulldozers ein Power-Play. Die Rebells hielten mit einer starken Box entgegen. Wir konnten das Überzahlspiel bei weitem nicht nutzen. Die Schüsse wurden geblockt und wir konnten nicht wirklich für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen.

Es war das erste Spiel in dieser Saison, welches wir mit fünf gegen fünf Feldspielern absolvierten. Bereits während dem Spiel sah man viel Verbesserungspotential. Die Unterstützung im offensiven Bereich war mangelhaft. Wir müssen in den Ecken besser rotieren, den Gegenspieler somit verwirren, Verteidiger einbeziehen und somit aus den Ecken für mehr Torgefahr sorgen. Nach fast 13 Minuten kam dann die Erlösung. Nach einer schönen Einzelaktion war der Ball «irgendwie» im Tor der Rebells. Das erste Drittel war mit 1:0 gewonnen.

 

Nach der Pause hatten beide Mannschaften ihre Chancen. Es war ein

«kleines Ping-Pong-Spiel»... wir hatten den Ball, sie hatten den Ball... bis zur 33. Minute, als dem Heimteam der Ausgleich gelang. Es schien, als brachte uns dieses Tor völlig aus der Ruhe, denn bereits in den nächsten zwei Minuten gelangen den Rebells weitere zwei Tore und sofort war der Spielstand 1:3 zur Freude der Heim-Fans. Die Bulldozers nahmen ein Time-out, um die Mannschaft wieder aufzufassen. Dank dessen, gelang uns tatsächlich das Spiel mit zwei Toren vor der Pause noch auszugleichen.

 

Die «Schwarz-Grünen» kamen nach der Pause konzentriert und gefasst auf das Spielfeld zurück, mit dem klaren Ziel: Wir wollen diesen Match unbedingt gewinnen! Wir setzten uns, nach heiklen Szenen auf beiden Seiten, durch und erzielten in der 47. Minute das 4:3. Unsere Aufgabe war somit, dass wir auf keinen Fall den Ball nochmal in unserem Tor sehen werden. Doch wie so oft in diesem umkämpften Spiel, gelang dem Heimteam die Reaktion. Die Zuger erzielten kurz vor Schluss erneut den Ausgleich zum 4:4. Wir hatten uns wohl alle irgendwie mit der Verlängerung abgefunden, bevor die Oberwiler noch einmal gefährlich wurden und das Tor nur knapp verfehlten. Die Verlängerung war dann eine kurze Sache. Genauer gesagt: 33 Sekunden. Wir konnten uns in der Gegnerischen Zone festsetzen und nach einem wunderschönen Schuss von der Mitte endlich den Sieg bejubeln.

 

Trotz dem gewonnenen Spitzenkampf mit 5:4 nach Verlängerung, steht noch viel Arbeit an, bevor wir im Dezember erneut auf die Oberwiler treffen.

 

 

 

 

Text: Jan Beetschen

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Jun-A: Kantersieg zum Saisonstart

Am letzten Sonntag, dem 15. 9., hatten die Junioren-A aus Kernenried ihr erstes Spiel der Saison. Den Sommer über wurde hart trainiert und alle freuten sich nach der langen Pause endlich wieder starten zu können. Die Gegner an diesem Tag waren die Seetal Admirals. Dieses Team war neu in der Juniorenmeisterschaft, es wusste also niemand über dieses Team bescheid. Den Bulldozers war das egal. Sie konzentrierten sich auf sich selbst und wollten ihr Spiel durchziehen, sich nicht dem Gegner anpassen.

Um 10.00 wurde das Spiel angepfiffen. Der diesjährige Modus sah vor, dass gegen die Seetaler, eine Mannschaft mit Kleinfeld, vier gegen vier gespielt wurde. Von Anfang an gab sich das Heimteam kämpferisch und leidenschaftlich. Es war jedoch von Beginn an klar, dass die Kernenrieder technisch und taktisch klar im Vorteil waren. Trotz kurzem hadern in den ersten Minuten stand es nach vier Minuten bereits 3:0. Dieses Resultat gab den Kernenriedern Zuversicht und sie konnten befreiter aufspielen, was noch mehr Chancen hervorbrachte. Nach zehn Minuten stand es 7:0. Tobias Strahm, der Trainer der Bulldozers, setzte ab jetzt viele jüngere und unerfahrene Spieler ein und nutzte so die ganze breite des 18-Spieler-starken Kaders. Es wurden auch einige Spieler etwas geschont, da die zweite Mannschaft am Nachmittag ein Spiel hatte, in welchem besagte Spieler zum Einsatz kamen. Mit dem Spielstand von 9:0 ging es schliesslich in die Pause.

Nach der Pause begannen die Bulldozers wie sie vorher aufgehört hatten, wenn nicht noch besser. Das Drittel lief etwas mehr als zwei Minuten, als es 12: 0 stand. In einem solchen Match ist es immer schwierig fokussiert und systemgetreu zu bleiben. Auf Stufe Junioren-A gibt es die Regelung, dass wenn nach 40 Minuten eine Tordifferenz von 15 Toren oder mehr vorliegt, das Spiel vorzeitig abgebrochen wird. Dies war schon nach 23 Minuten und 25 Sekunden der Fall. Die Kernenrieder dachten aber gar nicht daran mit dem Toreschiessen aufzuhören. Nach zwei Dritteln, als das Spiel frühzeitig abgebrochen wurde, stand es 25:0. Die Bulldozers hatten sich in diesem Spiel keine Blösse gegeben und die ersten drei Punkte sicher mit nach Hause genommen. Es muss jedoch klar sein, dass einige Dinge, dies in einem solchen Spiel funktioniert hatten, bei den meisten zukünftigen Gegnern nichts ausrichten können werden und man noch viel Potenzial hat.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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JUNA: Niederlage im ersten Finalspiel

 

Nach der gewonnen Halbfinalserie hatten die Junioren-A am Samstag das erste Spiel des Finals. Die Gegner waren die amtierenden Meister Oberwil Rebells. Diese hatten die Qualifikation auf dem ersten Rang abgeschlossen, dementsprechend fand das erste Spiel in Zug statt. Man wusste, dass die Oberwiler ein gutes Team mit breitem Kader sind. Die Kernenrieder hatten aber in der Quali gute Spiele gegen sie gezeigt und war zeitweise sogar überlegen. Die Rebels hatten in ihrer Halbfinalserie auch Probleme gegen Belp gehabt, gegen welches die Bulldozers in der Saison zweimal gewonnen hatte. Die Hauptschwäche der Zuger war die Defensive. Wenn man sie einschnüren konnte, hatten sie Mühe sich zu befreien. Ein weiterer Schwachpunkt war der Torhüter, welcher in den Spielen gegen Belp nicht besonders gut ausgesehen hatte. In der Offensive jedoch waren die Zuger brandgefährlich, wie die Bulldozers später noch herausfinden würden. Trotzdem war man guter Hoffnungen und vor allem motiviert die Zuger vom Tron zu stossen.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers setzten den Gegner sofort unter Druck. Es wurde viel gelaufen und man konnte viele Bälle entweder in der Mittelzone abfangen. Das führte dazu, dass die Oberwiler häufig den Ball nur weg schlagen konnten. Nach zwei Minuten bereits gingen die Bulldozers in Führung. Der Treffer war etwas glücklich aber keineswegs unverdient. Die Bulldozers machten genau gleich weiter, sie liessen jedoch einige Chancen ungenutzt. Etwas überraschend trafen die Oberwiler nach zehn Minuten zum Ausgleich. Die Bulldozers liessen sich nicht entmutigen und spielten weiter ihr Spiel. Trotzdem machten die Zuger kurz darauf ihr zweites Tor, welches etwas unglücklich geschah. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnten die Bulldozer in Folge einer Strafe in Überzahl spielen. Diese Chance wurde aber nicht genutzt. So stand es nach einem Drittel 1:2.

 

Den Anfang des zweiten Drittels verschliefen die Bulldozers vollkommen. Innerhalb einer Minute kassierten sie zwei Treffer. Dies war nicht gerade gut für das Selbstvertrauen. Sie waren motiviert gewesen und es war auch ganz gut gelaufen bisher, dennoch war man 1:4 hinten. Der Coachingstuff konnte die Mannschaft aber wieder etwas aufbauen und machte sie darauf aufmerksam, dass noch nichts verloren war. So kämpfte man weiter und versuchte wieder Druck aufzubauen. Die Kernenrieder wurden jedoch oft ausgekontert und die Zuteilung stimmte oft nicht. Nach 30 Minuten und zwei weiteren Gegentreffern stand es 6:1. Die Bulldozers gaben nicht auf und konnten auch noch ein Tor erzielen. Darauf folgte ein Boxplay welches man unbeschadet überstand. Zwei weitere Gegentreffer, eine ungenutzte Überzahlsituation und das zweite Drittel war vorüber. Die Bulldozers hatten ihre Chancen nicht verwerten können und den Zugern schien einfach alles zu glücken.

 

Nach diesem Katastrophalen zweiten Drittel hielt manch ein Zuschauer das Spiel schon für gelaufen, die Bulldozers aber nicht. Sie wussten, dass sie weiterspielen würden bis zum Schluss und dass sie erst verloren haben, wenn die Schlusssirene ertönen wird. So kämpften sie weiter und überstanden die ersten zehn Minuten ohne einen Gegentreffer. Dieser kam jedoch und so stand es 9:2. Kurz darauf konnten die Kernenrieder wieder in Überzahl spielen. Jetzt endlich konnten sie diese Chance nutzen und auf 3:9 umstellen. Die Bulldozers warfen jetzt alles nach vorne, so kam es oft zu Kontern. Langsam ging auch die Energie zur Neige. Die Zuger trafen dadurch noch zweimal. Das Zwischenresultat lautete jetzt 11:3. Kurz vor Schluss wurde Marco Burkhalter nicht regelkonform am Abschluss gehindert und bekam dafür einen Penalty zugesprochen. Dieser wurde leider auch nicht verwertet, was den ganzen Match wiederspiegelte. Die Bulldozers waren nicht schlecht, erarbeiteten sich Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Andererseits verwerteten die Oberwiler einfach alles und hatten in der Defensive oft Glück. Das Spiel endete mit dem Resultat 3:12. Dieses ist zu brutal und hoch, als die Kernenrieder es verdient hätten. Der Sieg war sicher nicht gestohlen, aber dennoch konnten man meistens mithalten und war phasenweise sogar überlegen. Im zweiten Spiel, welches in Kernenried  stattfinden wird, wird alles wohl etwas anders aussehen…

Text: Jonathan Hohl

 

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JUNA: Finaleinzug

Eine weitere grosse Hürde ist geschafft, der Finaleinzug! Nach dem schlussendlich klaren 17:4 Heimsieg, setzten sich die Bulldozers auch auswärts in La Chaux-de-Fonds durch.

Halbfinal Playoffspiel Nummer zwei stand am Samstag an. Für die Bulldozers ergab sich also, nach dem Heimsieg gegen La Chaux-de-Fonds, die Chance in den Final einzuziehen. Obwohl von Bärten noch nichts zu sehen war, lag durchaus Playoffs Stimmung in der Luft.

Das Resultat der vorherigen Woche musste man schnell vergessen, denn es beginnt noch einmal bei 0:0. Von der Quali wissen wir ja, zu was die gegnerische Mannschaft fähig ist. Es ist also Konzentration von der ersten Sekunde an gefordert. 

 

Die Teams begrüssen sich auf der blauen Linie, besprechen sich je in einem kleinen Kreis um den Torhüter und dann wird der Ball eingeworfen. Von Anfang an, haben die Bulldozers das Zepter in der Hand. Das Spiel fand eigentlich nur vor dem Heimtorhüter statt. Vereinzelte Konter sorgten hier und da für Unruhe auf der Bank der Bulldozers. Doch der Führungstreffer liess auf sich warten. Erst in der siebten Minute eröffneten die Bulldozers das Score. Zwei Minuten später, als beide Teams jemand auf der Strafbank sitzen hatten, konnten die Grünen die Führung ausbauen. Lange hielt der Vorsprung jedoch nicht. La Chaux-de-Fonds verkürzten durch einen Konter auf 1:2. Jetzt bloss nicht aus der Ruhe bringen lassen! Das glückte. Mit der Pausensirene erzielte Jonathan Hohl das 1:5. 

 

Im zweiten Drittel entwickelte sich das Spiel ähnlich wie im Ersten.  Speziell gutes Hockey gab es selten zu sehen. Die Bulldozers konnten ihren Vorsprung noch einmal ausbauen.

 

Im letzten Drittel ergab sich die Möglichkeit, noch einmal Dinge auszuprobieren und Automatismen zu festigen. Der Sieg war den Bulldozers nämlich nicht mehr zu nehmen. Am Ende gewannen die Dozers 3:16. 

 

Jetzt haben die Junioren A der Bulldozers noch ein wenig Zeit den letzten Schliff für das Final gegen Oberwil zu tätigen. Und wer weiss, vielleicht sind bis dann die Bärte ein wenig länger.

 

Text: P. Tschamper

 

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JUNA: Sieg im ersten Playoffspiel gegen La Chaux-de-Fonds

 

Der schönste Abschnitt der Saison begann für die Junioren-A am vergangenen Sonntag. Die Playoffzeit hatte begonnen. Die Bulldozers hatten die Qualifikation auf dem zweiten Rang abgeschlossen und spielten dementsprechend zuhause gegen das drittplatzierte Team aus La Chaux-de-Fonds. Man hatte früher in der Saison schon gegen diesen Gegner gespielt, ein Spiel hatte man gewonnen, eines verloren. Es war also alles offen und die Bulldozers hatten eine Herausforderung zu meistern. Da die Neuenburger über einige individuell starke Einzelspieler verfügt jedoch in jeder Linie auch auf schwächere Akteure zurückgreifen muss, war der Hauptvorteil der Bulldozers, dass sie mit fünf man den Gegner unter Druck setzten können. Wenn man dies nutzten und defensiv eine gute Zuordnung haben würde, dann würde das Gegnerteam nicht viele Chancen haben, so dachte man. Die Bulldozers schienen bereit für das erste Playoffspiel, trotz der Abwesenheit von Captain Pascal Tschamper.

 

Gleich zu Beginn des ersten Drittels nahm ein Spieler aus La Chaux-de-Fonds eine Strafe. Das Powerplay des Heimteams war jedoch nicht konsequent genug, was der Gegner ausnutzen konnte und so das erste Tor erzielte. Die Bulldozers, noch etwas geschockt vom Gegentreffer, konnte wieder in Überzahl spielen. Und wieder verlor man den Ball in der Offensive, was in einem zweiten Gegentreffer resultierte. Das rüttelte die Kernenrieder endgültig wach. Man überstand ein Boxplay problemlos und konnte nach sieben Minuten den Anschlusstreffer schreiben. In der elften Minute sassen gleich zwei Spieler des SHCC auf der Strafbank. Diese Möglichkeit nutzten die Bulldozers und glichen auf 2:2 aus. Kurz darauf bot sich dem Heimteam erneut die Chance eines Powerplays. Auch diese wurde genutzt. So war es auch zwei Minuten vor der ersten Pause, als die Kernenrieder das 4:2 schossen. Das Team aus La Chaux-de-Fonds spielte sehr undiszipliniert, allein im ersten Drittel kassierten sie 6 Zweiminutenstrafen. Am Ende dieses Drittels standen nach einem Gerangel an der Bande plötzlich zwei Neuenburger vor dem Tor der Bulldozers und konnten den Anschlusstreffer erzielen.

 

Im zweiten Drittel ging die Strafenflut gegen das Auswärtsteam weiter und bald stand es 5:2. Oft wurde mit den Schiedsrichtern über Unklarheiten diskutiert, was zu einer Disziplinarstraffe gegen La Chaux-de-Fonds führte. Bei dieser Strafe kommt es nicht zu einer Unterzahlsituation, der betreffende Spieler muss als Bestrafung zehn Minuten auf der Straffbank verbringen und darf in dieser Zeit nicht spielen. Die Bulldozers waren jetzt klar überlegen und schnürten den Gegner zeitweise regelrecht ein, das wirkte sich auch auf das Resultat aus. Strafen gegen beide Seiten führten zu einem weiteren Treffer der Kernenrieder. Nach gut 30 Minuten stand es 7:3. Die Bulldozers hatten nicht genug und zermürbten die wohl schon etwas angeschlagenen Neuenburger. Das Heimteam seinerseits konnte, falls ein Stammspieler etwas Erholung brauchte, auf etliche Ersatzkräfte zurückgreifen. Drei weitere Tore fielen innerhalb von fünf Minuten. Kurz vor Ende des Drittels wurde erneut eine Disziplinarstrafe gegen den SHC La Chaux-de-Fonds ausgesprochen. Da sie den Spieler betraf, der schon früher im Spiel eine Disziplinarstrafe genommen hatte und mittlerweile zurückgekehrt war, war die Straffe nun von Spieldauer.

 

Im letzten Drittel wurden bei den Bulldozers viele Spieler eingesetzt, die in diesem Spiel noch nicht oft zum Einsatzkamen. Diese meisterten ihre Aufgabe aber genauso gut und unterstützten ihre schon etwas müden Teamkollegen. Das 11:3 fiel und kurz darauf in Folge eines Powerplays das 12:3. Auch die Kernenrieder hatten in dieser Partie nicht immer ganz sauber gespielt und einige Strafen genommen. Das Boxplay der Bulldozers aber sehr souverän, es kam zu keinem Gegentreffer in Unterzahl. In der Hälfte des letzten Drittels wechselte das Heimteam den Torhüter. Lukas Jörg, der seine Sache grösstenteils gut gemacht hatte, verliess das Tor zu Gunsten von Ersatzkeaper Alessandro Aeschbacher. Dieser erwischte einen etwas happigen Start, kaum 30 Sekunden im Tor zappelt schon der Ball in seinem Netz. Für die Neuenburger war es das dann aber bezüglich Toren gewesen, die einzigen, die noch Tore schossen, waren die Bulldozers. 17:4 lautete das klare Endresultat.

 

Mit diesem Sieg war die erste Hürde auf dem weg zum Finaleinzug übersprungen. Die Bulldozers lieferten vor zahlreichen Fans ein grösstenteils überzeugendes Spiel, trotz des verschlafenen Starts. Sollte man das zweit Spiel diesen Samstag in La Chaux-de-Fonds auch gewinnen, wäre man im Final, wo entweder Oberwil oder Belp warten würde.

Text: Jonathan Hohl 

 

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JUNA: Spitzenspiel ohne grosse Bedeutung

Für einmal spielten die Punkte keine Rolle mehr. Der zweite Platz, auf dem sich die Bulldozers vor dem letzten Qualispiel befanden, war ihnen nicht mehr zu nehmen. Auch gegen oben führte  kein Weg mehr, da die Oberwiler nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden konnten. 

Es kam also vor den Playoffs zum Spitzenspiel, bei welchem es "nur" ums Selbstvertrauen ging. 

 

Das Spiel startete so, wie man es von einem Match zwischen dem erst und zweit Platzierten erwarten darf. Hohes Tempo, tolle Spielzüge und beide Teams gönnten sich keinen Meter Freiraum. Es waren aber hauptsächlich die Bulldozers, welche immer wieder gefährlich vor dem Tor des Heimteams zum Abschluss kamen. Diese Pace, die die Dozers von der ersten Minute anschlugen, brachte ihnen schliesslich in der sechsten Minute die erstmalige Führung. 

Jetzt war das Spiel ausgeglichen. Herausgespielte Chancen auf beiden Seiten. Zwischen der vierzehnten und der sechszehnten Minute fielen drei Tore. Neues Resultat 2:2. 

 

Für das zweite Drittel war also wieder alles offen. Die Grünen starteten besser und wurden für ihre Bemühungen belohnt. Drei Mal musste der Torhüter der Rebells hinter sich greifen, wobei seine Vorderleute nur einmal treffen konnten. 

 

Es war also alles angerichtet, den Oberwiler die erste Niederlage der Saison zuzufügen. Wer sich aber mit Streethockey auskennt weiss, dass eine zwei Tore Differenz noch längst nicht den Sieg bedeutet.

Einmal mehr bewahrheitete sich das. Nach sechs Minuten im letzten Drittel war das Score wieder ausgeglichen. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, kamen weitere drei Treffer der Oberwiler dazu. 5:0 verloren die Bulldozers das letzte Drittel und so auch den ganzen Match. 

 

Die Oberwiler zeigten uns gnadenlos unsere Schwachstellen auf. Nun gilt es diese auszumerzen, damit es am Ende der Saison heisst: " Wer zuletzt lacht, lacht am besten."

 

Text: P. Tschamper

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JUNA: Knappe Niederlage in La Chaux-de-Fonds

 

Am Sonntag waren die Bulldozers im kalten La Chaux-de-Fonds zu Gast. Man reiste mit etwas dezimiertem Kader an. Das Team von Tobias Strahm wusste nicht genau was es vom heutigen Gegner erwarten konnte. Im Heimspiel konnte man die Neuenburger klar schlagen, andererseits hatten ebendiese kürzlich gegen gute Teams gewinnen können. Was man allerdings wusste war, dass es sicher kein einfacher Match geben würde, da La Chaux-de-Fonds eine kämpferische Mannschaft ist und ein Paar individuell sehr starke Spieler in den Reihen hat.

 

Zu Spielbeginn machte das Heimteam gleich sehr starken Druck, die Bulldozers wussten aber bisweilen damit umzugehen. Das Spiel war relativ ausgeglichen, beide Mannschaften konnten ihre Akzente setzen. Nach drei Minuten wurde die erste Straffe gegen La Chaux-de-Fonds ausgesprochen. Die Bulldozers konnten also für zwei Minuten in Überzahl agieren und wussten dies auch zu nutzen. Nach vier Minuten stand es 1:0. Es wurden wieder Strafen ausgesprochen, gegen beide Teams keines aber konnte den Vorteil nutzen. In der 14. Minute kassierten die Bulldozers den Ausgleichstreffer. Wenn dieser auch etwas unglücklich rein ging, entsprach er dennoch dem Spielverlauf. Die Kernenrieder standen oft nur da und spielten mit. Man war im Kopf immer zu spät, musste also hinter dem Gegner her rennen.  Bis dahin konnte das Heimteam dies aber nicht ausnutzen. Das erste Drittel endete mit 1:1.

 

Nach der Pause verschliefen die Kernenrieder den Start vollkommen und mussten  gleich das 2:1 zu Gunsten der Neuenburger hinnehmen. Das rüttelte sie wach und man ging nun konzentrierter ans Werk. In kurzer Folge beging das Heimteam zwei Fouls, die Bulldozers konnten die Überzahlsituation aber wieder nicht nutzen. Da ein Spieler aus La Chaux-de-Fonds bereits vier Zweiminutenstrafen erhalten hatte, durfte dieser das Spiel nicht zu Ende spielen. Mittlerweile hatte es begonnen zu Regnen und die Matchuhr hatte wie schon im ersten Drittel einige Aussetzer. Die Bulldozers versuchten sich davon aber nicht ablenken zu lassen und konnten den Ausgleich wieder herstellen. Das ganze wiederholte sich, La Chaux-de-Fonds ging in Führung und die Bulldozers zogen nach. Es stand mittlerweile 3:3. Ausser einer Zweiminutenstraffe gegen die Kernenrieder und einem erfolglosen Powerplay für die Neuenburger geschah im zweiten Drittel nicht mehr viel Nennenswertes.

 

Man startete guten Mutes in das dritte Drittel es fehlte nicht mehr viel zum Sieg und die Bulldozers waren überzeugt diese Herausforderung meistern zu können. Es sollte aber anders kommen, kaum hatte das Drittel begonnen traf das Heimteam schon wieder. Die Bulldozers ackerten weiter, die Körperlich etwas überlegenen Neuenburger überliefen sie jedoch ein ums andere Mal. So konnten auch das 3:5 und das 3:6 trotz eines Timeouts nicht verhindert werden. Manch ein Fan der Kernenrieder hielt das Spiel wohl schon für verloren. Das Team aber wusste, dass das Spiel erst beim Erklingen der Schlusssirene vorbei sein würde. So kämpfte man und gut fünf Minuten vor Schluss konnten die Bulldozers auf 4:6 verkürzen. Als der Knoten einmal gelöst war, schien alles Kinderleicht und innerhalb von zwei Minuten konnten die Kernenrieder erneut auf 6:6 ausgleichen. Das Auswärtsteam warf nun alles in die Offensive und drückte auf den Führungstreffer. Plötzlich konnten die Neuenburger kontern und den wohl entscheidenden Führungstreffer erziehen. Die Bulldozers versuchten alles, sie ersetzten sogar den Torhüter durch einen Spieler, dies aber zu einem achten Gegentor. Das enttäuschende Schlussresultat lautete 6:8.

 

Mit dieser Niederlage ist es für die Bulldozers fast unmöglich noch den ersten Tabellenrang einzunehmen. Trotzdem hatte die Mannschaft mit der Aufholjagd Charakter und Kampfgeit bewiesen. Man wird aus dieser Niederlage sicher einige Lehren ziehen…

 

Text: Jonathan Hohl

 

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