Jun-A: Erneuter Sieg gegen Grenchen

Am Samstag, 29.2.2020 treffen wir uns in der Feas Bau Arena in Kernenried, um nach Grenchen zu fahren. Unser Ziel: Drei Punkte und keine Strafminuten holen.

 

Während dem ersten Drittel, welches sich vor allem im Gegnernischen Raum abspielt, gelingt den Riedern kein einziges Tor trotz vielen guten Schüssen. Hingegen gelingt Grenchen in der 12 Min. bei einem der wenigen Gegenangriffen ein Goal. So gehen wir etwas enttäuscht mit einem 0:1 in die Pause.

 

Das zweite Drittel startet mit einer super motivierten Riedergruppe, die auf dem Feld den Ton angeben möchte. Das gelingt ihnen dieses Mal und nach 1,5 Minuten Spiel, fällt das Ausgleichsgoal und es steht 1:1. Es werden 8 weitere Tore geschossen, bis die Grenchner 1 Sekunde vor Ende des zweiten Drittels noch ein Tor gelingt. Der Stand ist nun 9:2.

 

Nach einem Goali Wechsel für das dritte Drittel, schiessen die Bulldozers nochmals 4 Tore. Was zu einem Schlussstand von 13:2 führt. Mit einem klaren Sieg und vier Strafminuten wurde das Ziel leider nur teilweise erreicht.

 

Da der Corona Virus das Tagesthema ist und sogar vom Bund Vorschriften herausgegeben wurden, sah sich der Streethockeyverband ebenfalls gezwungen Massnahmen zu ergreifen und es lief vieles etwas anders als sonst. So auch das Händeschütteln am Schluss vom Match, welches dieses Mal mit den Handschuhen gemacht wurde.

 

 

Text: Silas Mathez

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Jun-A: Sieg im Abendspiel gegen Belp

In einer etwas anderen Atmosphäre als gewohnt, fand am Freitagabend ein weiteres Spiel der U18-Junioren statt. Mehr oder weniger nach dem Sonnenuntergang in Belp, war bereits der Spielanpfiff. Neben vielem Fluglärm, startete die Partie um 19:30. Unser Ziel heute war klar: 3 Punkte und nicht zu viele Strafen, was in dieser Saison besonders relevant ist für die Tabellenplatzierung. Zusätzlich war es eine gute Vorbereitung im Hinblick auf die sich nähernden Playoffs.

 

Obwohl wir alle den ganzen Tag arbeiteten oder zur Schule gehen mussten, fand unser Team den Fokus schnell. Bereits nach 3 ½ Minuten erzielten die Bulldozers das erste Tor der Partie. Man setzte den Gegner weiter unter Druck und hatte das Gefühl, dass Belp nicht genau wusste, wie sie damit umgehen sollten. In der Defensivzone gab es sehr viel Platz, was uns die Möglichkeit gab, verschiedene Spielaufbautaktiken auszuprobieren. Entsprechend schnell erzielten wir ein weiteres Tor, worauf das dritte noch in den ersten zehn Minuten folgte. Hinten mussten unsere Spieler jedoch immer wieder aufpassen, denn der Gegner verfügte über schnelle Spieler, die Tore schiessen können. Durch ein sicheres Verteidigen und einem aktiven Offensivspiel drängte man den Gegner ab und erzielte in der 15. Minute das letzte Tor vor der ersten Drittelspause.

 

Auch nach der Pause starteten die Kernenrieder gut, woraus sich das 5:0 nach 24 Minuten ergab. Danach brach unser Team aber ein wenig ein. Den Druck aus dem ersten Drittel konnte nicht mehr aufgebaut werden. Daraus ergab sich der erste Treffer für den Gegner nach 33 Minuten. Durch einen harten Check, nahm sich ein Spieler von Belp selber aus dem Spiel, was die Belper, die sonst schon wenig waren, schwächte.

 

Die 5 Minuten überzahl, welche sich daraus ergaben, konnten wir aber im 3. Drittel nicht nutzen. In der Folge konnten die «Grünen» wieder reagieren und den Druck aus dem 1. Drittel mehr oder weniger gleich aufbauen. Über drei Linien verteilt, hielt unsere Stärke an und alle Spieler inkl. beiden Torhütern kamen an diesem Freitagabend regelmässig zum Einsatz. Das Ergebnis daraus waren zwei weitere Tore, was dann auch den endgültigen Schlussstand von 7:1 für die Bulldozers aus Kernenried «einläutete».

 

Über das ganze Spiel gesehen zeigte man eine gute Leistung. Zwar hatten wir einen Einbruch in der Mitte des Spiels doch auch hier wurden die Belper nicht wirklich gefährlich und die Reaktion von uns im dritten Drittel zeigte eine grosse Kaderbreite im Team. Mit viel Elan dürfen wir in die nächste Partie, welche am 29 Februar stattfindet.

 

 

 

 

Text: Jan Beetschen

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Jun-A: Klarer Sieg gegen Grenchen

Die Junioren-A hatten am vergangenen Sonntag ein Heimspiel gegen den SHC Grenchen-Limpachtal. Es war angenehmes Wetter, nicht zu kalt und nicht zu warm, und viele Zuschauer waren anwesend, also beste Voraussetzungen für einen tollen Hockey-Nachmittag. Die Bulldozers waren in diesem Spiel eher Favorit, die Grenchner liegen einige Plätze hinter ihnen. Trotzdem war dieses Spiel sehr ernst zu nehmen, da der Gegner diesmal durchaus über Talent verfügen würde. Auch war es eines der leider immer rarer gewordenen 5vs.5-Spiele und somit ein erster Test im Hinblick auf die                      Play-Offs. Das Ziel für dieses Spiel würde sein eine saubere Leistung in der Defensive zu erbringen und den Gegner in der Offensivzone stark unter Druck zu setzten.

 

Das erste Drittel begann und die Bulldozers machten gleich Druck gegen vorne. Die Grenchner, scheinbar überrascht, kamen nur so halb damit klar. Noch bevor zwei Minuten gespielt waren erzielten die Bulldozers das erste Tor. Man machte gleich weiter und wirbelte in der gegnerischen Zone alles durcheinander. Nur mit dem Toreschiessen wollte es nicht mehr klappen. Man hatte einige Chancen, die man jedoch ungenutzt liess. Es blieb nur zu hoffen das diese Ineffizienz dem Gegner keinen Auftrieb verleihen würde. Doch dem war nicht so, in der neunten Minute erhöhten die Dozers auf 2:0 und nach etwas mehr als zehn Minuten auf 3:0. Alles hätte gut sein können und man hätte das Spiel einfach nach Hause schaukeln können. Jedoch verfiel man wieder in das alte Muster und schoss bis zur ersten Pause trotz einer Vielzahl an Chancen kein einziges Tor mehr.

 

Der Auftrag für das zweite Drittel lautete: Weiter wie bisher, aber Tore schiessen. Setzten die Bulldozers dies um, werden die Grenchner keine Chance haben. Doch sie hatten eine Chance und verwerteten diese auch gleich, wahrscheinlich der erste ernsthafte Schuss der Grenchner war ein Treffer. So stand es nach drei Minuten 3:1. Dies war ein weiterer gefährlicher Moment für die Kernenrieder. Der Vorsprung war klein, auch wenn das Spielgeschehen eigentlich klar für die Bulldozers sprach. In solchen Momenten kann es sehr schnell gehen und der Spiess dreht sich um. Dies galt es für das Heimtam zu vermeiden und der Gegner stellte sich sogar selbst noch ein Bein, indem sie Straffen nahmen. Für die Bulldozers hiess dies Überzahlspiel, wozu sie in Folge zweier Fouls gleich zweimal kamen. Das Powerplay sah gut aus, führte zuerst nicht zu viel. Erst in der zweiten Überzahl trafen die Bulldozers und erhöhten somit auf 4:1. Nach weitern ungenutzten Chancen von Seiten der Kernenrieder und einem ungenutzten Powerplay selbiger ging das zweite Drittel zu Ende.

 

Das drittel und letzte Drittel begann mit einer weiteren Überzahlsituation für die Bulldozers, welche wieder ungenutzt verstrich. Das Spiel der Bulldozers überzeugte mit Schnelligkeit und Kombinationen. Die Grenchner waren am Ende ihrer Kräfte und standen nur noch zurück und spielten auf Konter. In einem weiteren Powerplay erhöhten die Krenenrieder auf 5:1. Jetzt schien endgültig alles klar. Doch kaum eine Minute später erzielten die Gäste ihr zweites Tor. Doch nach diesem Aufbäumen waren sie endgültig geschlagen. Es passierte bis zum Seitenwechsel in der 50. Minute nichts weiter. Die Bulldozers waren im Angriff, die Grenchner in der Verteidigung. Nach 53 Minuten trafen die Bulldozers zum 6:2. Dann, kurz vor Schluss kassierten die Bulldozers eine Straffe. Sie würden das Spiel in Unterzahl beenden. Grenchen nahm ihr Timeout, was aber schlussendlich nichts brachte. Das Spiel endete mit 6:2, einem Resultat, das den Verlierern eher noch schmeichelt. Das Resultat haben sich die Bulldozers selbst zuzuschreiben und werden mit einer solchen Chancenauswertung wohl nicht jedes Spiel gewinnen. Dennoch war es ein gutes Spiel der Kernenrieder und drei weitere Punkte, die nach Hause gebracht wurden.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Asswärtssieg gegen C-d-R

Nach 1,5 Std. Fahrt mit dem Car (inkl. Kaffeepause) sind die Bulldozers am Sonntag, 2.2.2020 in Martigny um 8:45 Uhr angekommen. Und mussten dann zuerst 30 Min. warten bis wir überhaupt in die Garderobe konnten. Punkt 10 Uhr standen sich 15 Grüne und 5 Rote gegenüber.

 

Drei Minuten nach dem Start fiel die erste Strafe gegen Coude du Rhôhne. Direkt danach schossen die Bulldozers das erste Tor. In den folgenden Minuten schossen die Bulldozers 6 Tore und Coude du Rhône schoss ein Gegentor.

3 Minuten vor Schluss des 1 Drittels kassierten die Bulldozers zwei Strafen und mussten in doppelter Unterzahl spielen. Coude du Rhône konnte das ausnutzen und schoss ein Tor. Das erste Drittel endete mit 2:8 für die Bulldozers.

 

Nach der Pause standen sich die beiden Mannschaften wieder gegenüber, mit einer einzigen Änderung. Der Trainer von Coude du Rhône hatte sich aus dem Staub gemacht. Auch das 2. Drittel startete mit einer Strafe gegen Coude du Rhône. Nach 7 Toren und 2 Gegentoren endete das 2. Drittel mit einem Spielstand von 4:15 für die Bulldozers.

 

Das 3. Drittel startete mit 2 Toren für die Bulldozers. Dann musste das Spiel unterbrochen werden, weil es wegen dem Dauerregen zu viel Wasser auf dem Spielfeld hatte. Und so wurden die Stöcke gegen Besen getauscht um das Feld zu «entwässern». Zwei Minuten nachdem das Spiel wieder begonnen hatte wurde es abgebrochen, weil beide Mannschaften zur selben Zeit eine Strafe bekamen und Coude du Rhône nicht in der Lage war, einen anderen Spieler einzuwechseln. Schlussresultat 4:17 für die Bulldozers.

 

 

Text: Silas Mathez

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Jun-A: Klarer Sieg gegen Coude-du-Rhone

Am vergangenen Sonntag hatten die Junioren-A ein Meisterschaftsspiel gegen den SHC Coude-du-Rhone, ein Team aus dem Wallis. Das Spiel fand zuhause in Kernenried statt, es wurden also viele Zuschauer erwartet, trotz der Kälte. Dieses Spiel war eigentlich die Austragung eines Spiels, welches verschoben worden war. Es war das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison, es gab also keine klare Ausgangslage. Dennoch war einiges über die Walliser bekannt und darauf konnten sich die Kernenrieder einstellen. Man wusste, dass die Gäste sehr körperbetont spielen würden, oft gar unfair. Doch sie haben auch einige Spieler, die durchaus über Talent verfügen. Man wusste auch, dass die Westschweizer oft ein eher schmales Kader haben, und so würde es auch diesmal sein. Die Gäste kamen mit sechs Feldspielern und einem Torhüter. Es war also alles in allem ein anstrengendes Spiel werden.

 

Nach dem üblichen Abtasten der ersten Minuten war schnell klar wer in diesem Spiel den Ton angeben würde. Die Bulldozers waren den Wallisern sichtlich überlegen, technisch, läuferisch und taktisch. Dies spiegelte sich schnell auch im Resultat nieder: nach fünf Minuten stand es 3:0. Die Walliser wurden von den Bulldozers regelrecht schwindelig gespielt. Schon zu diesem Zeitpunkt spielten die Gäste sehr passiv, wohl um Kräfte zu sparen. Je länger das Drittel lief, desto mehr leis die Leistung der Kernenrieder nach. Man war sich der Sache wohl schon etwas zu sicher und so erzielten die Walliser nach acht Minuten das erste Tor. Es war nicht so als ob die Gegner überlegen gewesen wären, nein die Bulldozers waren einfach nicht richtig bei der Sache, brachten nicht die Leistung die möglich gewesen wäre. Dies ist eine gefährliche Situation, denn wenn man nicht möglichst schnell wieder auf die richtige Spur kommt, kann sich das Blatt sehr schnell wenden. Doch es änderte sich nichts mehr gross in diesem Startdrittel, abgesehen von je einem Tor auf beiden Seiten. So stand es zur ersten Drittelspause 4:2.

 

Nach der Pause waren alle aufgerüttelt und motiviert wieder ans Werk zu gehen. Niemand wollte dieses Spiel noch aus der Hand geben. So kam es, dass die Kernenrieder kurz nach Wiederanpfiff ein weiters Tor schossen. Noch ein weiteres kam in der ersten Powerplaychance des Spiels hinzu. Und so ging es weiter, nach 28 Minuten stand es 8:2. Jetzt nahmen die Walliser ihr Timeout und die Bulldozers wechselten den Torhüter. Immer noch spielten die Gäste sehr passiv, warteten oft mit dem Ball hinter ihrem Tor, um etwas zu verschnaufen. Doch wenn sie mal am Ball waren setzten sie jetzt den Körper konsequenter ein und begannen mit Pöbeleien. Auf solche Dinge liessen sich die Bulldozers gar nicht erst ein, sondern Nutzten ihre Überzahl um mehr Druck aufzubauen. Infolge der Unterlegenheit nahmen die Westschweizer die eine oder andere Straffe, was den Bulldozers die Gelegenheit verschaffte mit einem Mann mehr zu agieren. So stand es zu Ende des zweiten Drittels 11:3

 

Im letzten Drittel wollten die Bulldozers den Match beenden, wenn möglich sogar frühzeitig. Dies ist möglich, wenn nach 40 Minuten eine Tordiffernz von 15 oder mehr vorliegt. Es fehlten also noch sieben Tore. Von Coude-du-Rhone kam kaum noch Gegenwehr und es sah gut aus für die Kernenrieder. Man war auf bestem Weg zum Ziel, bei Drittelshälfte stand es 15:3. Doch danach kassierte man noch ein Tor, welches auch zu verhindern gewesen wäre. Dies schien die Bulldozers irgendwie zu bremsen. Man schaffte es nicht in diesen letzten zehn Minuten vier Tore zu schiessen, gegen einen Gegner, der nur sechs Feldspieler hatte. Fast hätte man es geschafft, das Drittel endete mit dem Spielstand 18:4. Es waren weitere drei Punkte im trockenen und das Resultat war klar. Dennoch sollte man sich fragen wieso man 18 Tore schiesst und

trotzdem vier kassiert.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Jahresauftaktsieg gegen Hägendorf

Das erste Spiel nach der Weihnachtspause ist am Sonntagnachmittag angestanden.

Verschenken wollten wir heute allerdings nichts mehr und zu Beginn der Rückrunde alle drei Punkte auf unser Konto schreiben lassen.

 

Spielanpfiff war um 14:00, der Gegner heute hiess Hägendorf. Regen war keiner in Sicht und die Temperaturen waren fürs «Hockeylen» angenehm.

 

Unser Team legte einen Blitzstart hin und erzielte bereits nach 15 Sekunden das erste Tor. Dieses Tor gab uns Schwung und bereits nach vier Minuten stand es 4:0. Da dieses Spiel mit einem 4 vs. 4 Mann-System gespielt wurde und sich der Gegner früh zurückzog, hatten alle Spieler sehr viel Platz und konnten einige Kombinationen ausprobieren. Dass diese nicht wirklich funktionierten, merkte man an dem Resultat. Nach einem schnellen Start brauchte es über sieben Minuten, bis wir das nächste Tor erzielten. Auch das Power-Play nach fünf Minuten konnte nicht genutzt werden. Bis zur ersten Drittels Pause erzielte man noch einzelne Treffer und konnte so mit einem Polster von 10 Toren in die Garderobe.

 

Im zweiten Drittel wollten wir mehr zusammen- und vor allem einfacher spielen. Auch wurden die Verteidiger zwei-drei Male ausgekontert, was verbessert werden musste. Die «Schwarz-Grünen» hatten einige Chancen, doch irgendwie wurde das Tor immer verfehlt und so war kein «grüner Zweig» in Sicht. Daraus folgte in der 33. Minute ein Konter der Gegner und tatsächlich ist der Ball das erste Mal in unserem Tor gelandet. Konzentration war jetzt gefragt und vor allem «einfaches Hockey». Bereits im nächsten Einsatz erzielten wir wieder ein Tor. Der Spielstand nach 33 Minuten war 11:1. Dieses Tor gab uns dann wieder etwas Selbstvertrauen und eine Minute später folgte erneut ein Treffer durch ein «Pully-Goal». Bis zur Pause erzielten die Kernenrieder ein weiteres Tor und konnten mit einem 12-Tore-Vorsprung in das letzte Drittel.

 

Die Regeln des Streethockey-Verbandes sehen vor, dass bei einer Tordifferenz von geringstenfalls 15 Toren ein Spielabbruch erfolgt, sofern mindestens 40 Minuten gespielt wurden. Unser Ziel im letzten Drittel war also möglichst früh drei Tore zu erzielen um das Spiel so vorzeitig zu beenden. Auch jetzt brachten wir die Abschlüsse nicht wirklich entschlossen aufs Tor. Mit ein wenig Glück wurde in der dritten Minute des dritten Drittels das nächste Tor erzielt. Zwei weitere folgten kurz vor dem Seitenwechsel nach zehn Minuten. Somit stand es schlussendlich 16:1 nach 49 Minuten und das Match wurde gemäss Reglement frühzeitig abgebrochen.

 

Das Spiel war übers Ganze gesehen sehr fair. Unser Team blieb unbestraft und auch die Solothurner schrieben nur vier Strafen.

 

Die drei Punkte zu Beginn der Rückrunde waren somit gesichert. «Geglänzt» haben wir aber alle nicht. Kleine individuelle Fehler brachten den Gegner immer wieder zum Kontern. Es war ein Sieg, nicht mehr!

 

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen

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Jun-A: Overtimeniederlage im Spitzenkampf gegen Oberwil

Am vergangenen Samstag hatten die Junioren-A ein Heimspiel gegen die Oberwil Rebells. Es war ein sehr wichtiges Spiel, für beide Seiten. Diese beiden Teams sind Favoriten für dem Meistertitel und das Hinspiel war eine äusserst knappe Angelegenheit. Damals gewannen die Bulldozers in der Verlängerung, jedoch waren die Rebells nicht mit komplettem Kader angetreten. Heute hatten aber die Bulldozers ein etwas angeschlagenes Kader, es gab diverse angeschlagene Spieler. Es ging in diesem Spiel auch darum, wer in der Tabelle die Führung erringen würde. Die Anspannung war also bei den Spielern, Trainern und Zuschauer gross, alle freuten sich ein spannendes, gutes Hockeyspiel vielen Emotionen. Die grösste Stärke der Oberwiler, das war kein Geheimnis, ist ihre dynamische Offensive, die auf Angriffen aus den Ecken beruhte. Es würde für die Bulldozers eine grössere Herausforderung darstellen, diese Offnsive unter Kontrolle zu halten. Sollte dies jedoch gelingen, haben auch die Bulldozers eine starke Offensive, die einigen Schaden anrichten kann.

 

 Das Spiel begann und beide Teams waren voller Elan und Tatendrang. Es war wie erwartet ausgeglichen und beide Teams hatten die eine oder andere Chance. In dieser Anfangsphase hätte das eine sowie auch das andere Team sich einen Vorsprung verschaffen können. Doch nur die Bulldozers taten dies auch. Nach etwas mehr als zwei Minuten stand es 1:0 zu Gunsten des Heimteams. Und es sah gut aus, noch vor der sechsten Minute konnten die Bulldozers aufgrund einer Strafe ein erstes Mal in Überzahl agieren. Vielleicht hatte es etwas zu gut ausgesehen. Das Powerplay der Bulldozers war nämlich schlicht und einfach ungenügend. Man hatte Schwierigkeiten sich in der Zone zu installieren und gelang dies einmal, war man zu hektisch oder konnte einfach nichts mit dem Ball anfangen. Zugegebenermassen spielten die Oberwiler aber auch eine gute Box. Und es kam wie es kommen musste, die Oberwiler zogen kurz nach dem Powerplay mit den Kernenriedern gleich und erzielen das 1:1. A propos Powerplay: Einige Minuten nach ihrem Treffer zeigten die Rebells vor wie es richtig geht und trafen in einem Powerplay zum 1:2. Das Gästeteam war in dieser Phase überlegen und konnte viel Druck auf das Tor von Torhüter Lukas Jörg machen. Die Bulldozers konnten sich oft nur noch auf unerlaubte Weise wehren, daraus resultierten zwei weitere Überzahlsituationen für die Rebells. Jetzt konnten die Kernenriede mit ihrem Boxplay glänzen und verhinderten tapfer einen weiteren Gegentreffer vor der ersten Pause. Somit endete das erste Drittel mit 1:2.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels schienen die Zuger entschlossen alles klar zu machen und sich für die OT-Niederlage vom letzten Mal zu rächen. Doch etwas übermotiviert holten sie sich eine und dann die nächste Strafe. Die Bulldozers konnten also wieder Powerplay spielen, Teilweise sogar in doppelter Überzahl. Doch den Anschlusstreffer fiel erst kurz nachdem die zweite Straffe abgelaufen war. Es war ein eher glücklicher Treffer, ein Schuss von der blauen Linie, der daneben ging, dann aber zurückprallte und via Rücken des Torhüters seinen Weg ins Tor fand. So stand es 2:2 und alles war wieder offen. In der 27. Minute beging ein Spieler der Bulldozers ein grobes Foul an seinem Gegenspieler, ein unnötig rüder Check von hinten. Besagter Spieler kassierte dafür eine Fünfminutenstrafe, eine Spieldauerdisziplinarstrafe und eine Spielsperre für seinen nächsten Match, zusätzlich eine Geldbusse. Die Aussichten standen dementsprechend schlecht für die Bulldozers, denen ein Spiel mit einem Spieler weniger auf der Bank und fünf Minuten unterzahl bevorstanden. Doch aufgeben kam nicht in Frage. Die lange Unterzahl begann gut, der Gegner konnte sich keine 100%ige Chancen erarbeiten. Doch dann eine weitere unnötige Straffe machte die aufkeimende Hoffnung wieder zu Nichte. Doch wie durch ein Wunder überstanden die Bulldozers auch diese Straffe. Der Match ging ausgeglichen weiter, mit Chancen auf beiden Seiten. Zwei Minuten vor Schluss konnten die Oberwiler wieder die Führung an sich reissen. Die Reaktion der Bulldozers folgte prompt: Kaum eine Minute vor Ende des zweiten Drittels zogen sie wieder mit dem Gegner gleich. Das zweite Drittel endete mit 3:3.

 

Wieder konnten die Bulldozers das Drittel mit einem Powerplay beginnen. Durch Willen und harte Arbeit konnten sie in dieser Überzahl einen Treffer erzielen. Es war keineswegs ein schönes Tor, der Ball wurde irgendwie reingewurstelt. Dennoch war es die Führung und je länger je mehr Hoffnung hatten die Kernenrieder diesen Match gewinnen zu können. Es folgte eine Phase der Undiszipliniertheit, beide Teams nahmen mehrere Straffen. Teilweise wurde 4:4 gespielt und alles geriet etwas aus dem Rhythmus. Dieses Mal waren es die Oberwiler, die im Chaos reussieren konnten. Zur Hälfte des dritten Drittels stand es 4:4. Und fünf Minuten vor Schluss trafen die Zuger wieder und Übernahmen zum X-ten Mal die Führung. Zu diesem Zeitpunkt hätte manch einer das Spiel für verloren gehalten. Nicht aber die Bulldozers. Sie kämpften weiter, taten alles und ersetzten den Torhüter durch einen Feldspieler. Diese Taktik geht entweder schief oder sie gelingt. Entweder man schiesst ein Tor oder man kassiert eines. Heute ging sie für die Bulldozers auf. Gut eine Minute vor Schluss wurde der Ausgleich erzielt. In der letzten Minute traf keine der beiden Mannschaften. Es ging mit einem Spielstand von 5:5 in die Verlängerung.

 

In der Verlängerung lieferten sich die Teams ein Duell auf Augenhöhe. Es hätte auf beide Seiten fallen können. Das Wettkampfglück würde entscheiden. Und so war es dann auch. Nach kaum einer Minute beendeten die Oberwiler das Spiel mit einem etwas glücklichen Schuss. Im Hinspiel hatten die Bulldozers in der Verlängerung gewonnen. Diesmal waren es die Rebells. Man sollte das Resultat aus Sicht der Kernenrieder aber als einen gewonnenen Punkt betrachten und nicht als zwei verlorene. Dies war ein Spiel, das eines Spitzenspiels würdig war.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Zitterpartie gegen Belpa

Am vergangenen Samstag spielten die Junioren-A zuhause gegen den SHC Belpa. Nach einigen Spielen in denen man klar der Favorit war sollte man dieses mal auf Augenhöhe sein. Trotzdem waren die Rieder zuversichtlich auch diese Aufgabe meistern zu können. Man wusste, dass die Belper über einige sehr starke Spieler verfügen, aber im Allgemeinen meist ein schmales Kader haben.  Dies wollte man ausnutzten, indem man das Spiel schnell macht und den Gegner einschnürt.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers machten gleich viel Druck, konnten aber noch nicht davon profitieren.  Langsam stellten sich die Belper auf die Spielweise des Heimteams ein und kamen ab und zu zu Konterchancen. Ein oder zwei Mal wurde es sehr knapp und kam zu Pfostenschüssen, aber auch die Belper schossen noch kein Tor. Die Gäste spielten ein physisches Spiel, dem die Kernenrieder aber widerstehen konnten. Nach und nach erarbeiteten sich die Bulldozers Chancen und den Belpern blieb oft nur das Icing. Trotzdem verfehlte man entweder das leere Tor oder schoss aus bester Position daneben. In diesem Drittel gab es gute Ansätze, doch das Heimteam musste noch etwas aufwachen und die «Püetz» fertig machen.

 

Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Die Bulldozers arbeiteten und machten Druck konnten aber das längst überfällige 1:0 nicht erzielen. Und nach und nach kamen auch die Belper wieder zu Chancen. Die Defensivarbeit der Bulldozers lies zu wünschen übrig. Man stand oft nicht nahe genug am Mann und nahm das ganze etwas zu leger. Die Belper nahmen vermehrt Strafen und die Bulldozers konnten mehrere Male mit einem Mann mehr agieren. Doch auch hier fiel das Tor einfach nicht. Es war wie ein Fluch. Einige der Leader der Kernenrieder konnten in diesem Spiel die Erwartungen des Trainerteams nicht erfüllen. Auch das zweite Drittel endete mit 0:0.

 

Im dritten Drittel wollten die Bulldozers das Spiel entscheiden. Die Belper wurden langsam etwas müde, während die Bulldozers bei Bedarf auf einige Ersatzkräfte zurückgreifen konnten. Und dann, endlich, geschah es. In einem weitern Powerplay konnten die Bulldozers das erste Tor dieser Partie erzielen. Bis dahin hatte es 45 Minuten und 35 Sekunden gedauert, bis Spieler, Trainer und Zuschauer endlich erlöst wurden. Doch das Spiel war noch lange nicht vorbei. Ein Tor kann schnell passieren, das wussten auch die Gäste aus Belp und versuchten noch die letzten Kräfte zu mobilisieren. Doch in der 58. Minute konnte das Heimteam das 2:0 erzielen. Dem Schlussansturm aus Belp konnte man standhalten.

 

Das Spiel war mehr oder weniger auf Augenhöhe gewesen, mit leichten Vorteilen für Kenrenried. Weitere drei Punkte konnten nach Hause geholt werden. Dennoch muss stark an der Defensive und an der Chancenauswertung gearbeitet werden.

 

 

Text: Jonathan Hohl

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Jun-A: Trotz durchzogener Leistung Sieg gegen La Chaux-de-Fonds

Ein weiteres Spiel im 4 vs. 4 System stand an diesem Wochenende an. Wir wollten die drei Punkte, die es zu gewinnen gab, unbedingt in Kernenried behalten. La-Chaux-de Fonds reiste mit einem sehr kleinen Kader, von genau 6 Feldspielern und einem Torhüter, in das vernebelte Mittelland.

 

Bei kalten 4c° wurde das Spiel um 10:05 angepfiffen. Wieder gingen die Bulldozers bereits früh in Führung und bauten dann diese auch aus. Sobald wir den Ball in unseren Reihen hatten, zogen sich die Neuenburger bereits in ihre Zone zurück. Wir versuchten den Platz, den sie uns im Aufbauspiel und in der Mittelzone gaben, zu nutzen, was allerdings schwieriger war als man denkt. Zu Beginn des Drittels war alles sehr statisch. Wir bewegten uns zu wenig um gute Torchancen zu kreieren. Das Muster blieb immer gleich: Zwei drei Pässe oberhalb der blauen Linie, ein Schuss und manchmal ergab sich daraus ein Tor..., oder eben nicht. Gegen Ende des Drittels versuchten wir uns wieder mehr zu bewegen und zu rotieren. Es gelang uns, weitere Tore zu erzielen und mit einer Führung von 7:0 in die erste Pause zu gehen.

 

Die Trainer gaben uns die Aufgabe, die Laufwege (Auslösung, Cycling, usw.) zu verinnerlichen. Jedoch hatten wir Mühe, an unser Spiel vor der Pause anzuknüpfen. Wir konnten uns zwar einige, wenn auch nicht so viele, Chancen erarbeiten, schossen aber die Tore nicht. Das Spiel war «mühsam» und wurde träge. La-Chaux-de Fonds wollte natürlich auch ihre Kräfte sparen und zogen sich deshalb wieder in ihre Zone zurück. Nach 15 Minuten im zweiten Drittel, kam dann die Erlösung. Mit einer wunderschönen Kombination, erzielten wir ein weiteres Tor. Durch den Motivationsschub kamen noch vier weitere Tore durch schönes Zusammenspiel hinzu.

 

In den letzten 20 min. ging es ähnlich weiter wie im zweiten Drittel. La-Chaux-de Fonds, wollte noch den Ehrentreffer einschieben, was ihnen nach 42 Minuten auch gelang. Zwar konnten auch wir noch zwei weitere Tore erzielen, bevor der Seitenwechsel nach 10 min. im letzten Drittel anstand aber das war dann auch schon alles! Es wurden keine Tore mehr erzielt und das Endresultat lag schlussendlich bei 13 Toren Unterschied, also 14:1.

 

Leider konnten wir die gewünschte Leistung nicht abrufen, auch wenn das Resultat am Schluss deutlich war. Es war ein Sieg und nicht mehr! Weitere drei Punkte in der Meisterschaft und im Kampf um die Tabellenführung.

 

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen

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Jun-A: Pflichtsieg gegen Bettlach

Am 10. November 2019 um 10 Uhr trafen die Bulldozers in Bettlach zum ersten Mal in dieser Saison auf die Mannschaft aus Bettlach.

Etwas verschlafen und mit wenig Bewegung starteten wir in den Match. Erst nach 11 Spielminuten gelang uns das erste Tor. Darauf folgten drei weitere Tore für die Bulldozers und wir konnten das erste Drittel mit 4:0 für uns entscheiden.

Mit diesem Torvorspung konnten wir gelassen in das zweite Drittel starten. Langsam aufgewacht, kam ein bisschen Bewegung ins Spiel so konnten wir unseren Vorsprung um zwei Tore ausbauen, bis die Schiedsrichter in der 29 Minute die erste Strafe gegen die Bulldozers pfiffen. Das Überzahlspiel konnte Bettlach nicht ausnützen und es blieb beim Spielstand 6:0. Nach weiteren Toren unsererseits endete auch das zweite Drittel mit einer positiven Bilanz von 8:0 für die Bulldozers.

Durch den grossen Vorsprung motiviert, starteten wir ins letzte Drittel. Mit kaum spürbarem Widerstand von Bettlach konnten die Bulldozers schnell auf einen Torstand von 9:0 aufstocken. Ab diesem Moment konnten wir leider keine weiteren Chancen verwerten bis wir dann endlich in der 57 Minute das 10. und letzte Tor dieses Spieles schossen.

 

Text: Silas Mathez

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