JUNA: Niederlage im ersten Finalspiel

 

Nach der gewonnen Halbfinalserie hatten die Junioren-A am Samstag das erste Spiel des Finals. Die Gegner waren die amtierenden Meister Oberwil Rebells. Diese hatten die Qualifikation auf dem ersten Rang abgeschlossen, dementsprechend fand das erste Spiel in Zug statt. Man wusste, dass die Oberwiler ein gutes Team mit breitem Kader sind. Die Kernenrieder hatten aber in der Quali gute Spiele gegen sie gezeigt und war zeitweise sogar überlegen. Die Rebels hatten in ihrer Halbfinalserie auch Probleme gegen Belp gehabt, gegen welches die Bulldozers in der Saison zweimal gewonnen hatte. Die Hauptschwäche der Zuger war die Defensive. Wenn man sie einschnüren konnte, hatten sie Mühe sich zu befreien. Ein weiterer Schwachpunkt war der Torhüter, welcher in den Spielen gegen Belp nicht besonders gut ausgesehen hatte. In der Offensive jedoch waren die Zuger brandgefährlich, wie die Bulldozers später noch herausfinden würden. Trotzdem war man guter Hoffnungen und vor allem motiviert die Zuger vom Tron zu stossen.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers setzten den Gegner sofort unter Druck. Es wurde viel gelaufen und man konnte viele Bälle entweder in der Mittelzone abfangen. Das führte dazu, dass die Oberwiler häufig den Ball nur weg schlagen konnten. Nach zwei Minuten bereits gingen die Bulldozers in Führung. Der Treffer war etwas glücklich aber keineswegs unverdient. Die Bulldozers machten genau gleich weiter, sie liessen jedoch einige Chancen ungenutzt. Etwas überraschend trafen die Oberwiler nach zehn Minuten zum Ausgleich. Die Bulldozers liessen sich nicht entmutigen und spielten weiter ihr Spiel. Trotzdem machten die Zuger kurz darauf ihr zweites Tor, welches etwas unglücklich geschah. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnten die Bulldozer in Folge einer Strafe in Überzahl spielen. Diese Chance wurde aber nicht genutzt. So stand es nach einem Drittel 1:2.

 

Den Anfang des zweiten Drittels verschliefen die Bulldozers vollkommen. Innerhalb einer Minute kassierten sie zwei Treffer. Dies war nicht gerade gut für das Selbstvertrauen. Sie waren motiviert gewesen und es war auch ganz gut gelaufen bisher, dennoch war man 1:4 hinten. Der Coachingstuff konnte die Mannschaft aber wieder etwas aufbauen und machte sie darauf aufmerksam, dass noch nichts verloren war. So kämpfte man weiter und versuchte wieder Druck aufzubauen. Die Kernenrieder wurden jedoch oft ausgekontert und die Zuteilung stimmte oft nicht. Nach 30 Minuten und zwei weiteren Gegentreffern stand es 6:1. Die Bulldozers gaben nicht auf und konnten auch noch ein Tor erzielen. Darauf folgte ein Boxplay welches man unbeschadet überstand. Zwei weitere Gegentreffer, eine ungenutzte Überzahlsituation und das zweite Drittel war vorüber. Die Bulldozers hatten ihre Chancen nicht verwerten können und den Zugern schien einfach alles zu glücken.

 

Nach diesem Katastrophalen zweiten Drittel hielt manch ein Zuschauer das Spiel schon für gelaufen, die Bulldozers aber nicht. Sie wussten, dass sie weiterspielen würden bis zum Schluss und dass sie erst verloren haben, wenn die Schlusssirene ertönen wird. So kämpften sie weiter und überstanden die ersten zehn Minuten ohne einen Gegentreffer. Dieser kam jedoch und so stand es 9:2. Kurz darauf konnten die Kernenrieder wieder in Überzahl spielen. Jetzt endlich konnten sie diese Chance nutzen und auf 3:9 umstellen. Die Bulldozers warfen jetzt alles nach vorne, so kam es oft zu Kontern. Langsam ging auch die Energie zur Neige. Die Zuger trafen dadurch noch zweimal. Das Zwischenresultat lautete jetzt 11:3. Kurz vor Schluss wurde Marco Burkhalter nicht regelkonform am Abschluss gehindert und bekam dafür einen Penalty zugesprochen. Dieser wurde leider auch nicht verwertet, was den ganzen Match wiederspiegelte. Die Bulldozers waren nicht schlecht, erarbeiteten sich Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Andererseits verwerteten die Oberwiler einfach alles und hatten in der Defensive oft Glück. Das Spiel endete mit dem Resultat 3:12. Dieses ist zu brutal und hoch, als die Kernenrieder es verdient hätten. Der Sieg war sicher nicht gestohlen, aber dennoch konnten man meistens mithalten und war phasenweise sogar überlegen. Im zweiten Spiel, welches in Kernenried  stattfinden wird, wird alles wohl etwas anders aussehen…

Text: Jonathan Hohl

 

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JUNA: Finaleinzug

Eine weitere grosse Hürde ist geschafft, der Finaleinzug! Nach dem schlussendlich klaren 17:4 Heimsieg, setzten sich die Bulldozers auch auswärts in La Chaux-de-Fonds durch.

Halbfinal Playoffspiel Nummer zwei stand am Samstag an. Für die Bulldozers ergab sich also, nach dem Heimsieg gegen La Chaux-de-Fonds, die Chance in den Final einzuziehen. Obwohl von Bärten noch nichts zu sehen war, lag durchaus Playoffs Stimmung in der Luft.

Das Resultat der vorherigen Woche musste man schnell vergessen, denn es beginnt noch einmal bei 0:0. Von der Quali wissen wir ja, zu was die gegnerische Mannschaft fähig ist. Es ist also Konzentration von der ersten Sekunde an gefordert. 

 

Die Teams begrüssen sich auf der blauen Linie, besprechen sich je in einem kleinen Kreis um den Torhüter und dann wird der Ball eingeworfen. Von Anfang an, haben die Bulldozers das Zepter in der Hand. Das Spiel fand eigentlich nur vor dem Heimtorhüter statt. Vereinzelte Konter sorgten hier und da für Unruhe auf der Bank der Bulldozers. Doch der Führungstreffer liess auf sich warten. Erst in der siebten Minute eröffneten die Bulldozers das Score. Zwei Minuten später, als beide Teams jemand auf der Strafbank sitzen hatten, konnten die Grünen die Führung ausbauen. Lange hielt der Vorsprung jedoch nicht. La Chaux-de-Fonds verkürzten durch einen Konter auf 1:2. Jetzt bloss nicht aus der Ruhe bringen lassen! Das glückte. Mit der Pausensirene erzielte Jonathan Hohl das 1:5. 

 

Im zweiten Drittel entwickelte sich das Spiel ähnlich wie im Ersten.  Speziell gutes Hockey gab es selten zu sehen. Die Bulldozers konnten ihren Vorsprung noch einmal ausbauen.

 

Im letzten Drittel ergab sich die Möglichkeit, noch einmal Dinge auszuprobieren und Automatismen zu festigen. Der Sieg war den Bulldozers nämlich nicht mehr zu nehmen. Am Ende gewannen die Dozers 3:16. 

 

Jetzt haben die Junioren A der Bulldozers noch ein wenig Zeit den letzten Schliff für das Final gegen Oberwil zu tätigen. Und wer weiss, vielleicht sind bis dann die Bärte ein wenig länger.

 

Text: P. Tschamper

 

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JUNA: Sieg im ersten Playoffspiel gegen La Chaux-de-Fonds

 

Der schönste Abschnitt der Saison begann für die Junioren-A am vergangenen Sonntag. Die Playoffzeit hatte begonnen. Die Bulldozers hatten die Qualifikation auf dem zweiten Rang abgeschlossen und spielten dementsprechend zuhause gegen das drittplatzierte Team aus La Chaux-de-Fonds. Man hatte früher in der Saison schon gegen diesen Gegner gespielt, ein Spiel hatte man gewonnen, eines verloren. Es war also alles offen und die Bulldozers hatten eine Herausforderung zu meistern. Da die Neuenburger über einige individuell starke Einzelspieler verfügt jedoch in jeder Linie auch auf schwächere Akteure zurückgreifen muss, war der Hauptvorteil der Bulldozers, dass sie mit fünf man den Gegner unter Druck setzten können. Wenn man dies nutzten und defensiv eine gute Zuordnung haben würde, dann würde das Gegnerteam nicht viele Chancen haben, so dachte man. Die Bulldozers schienen bereit für das erste Playoffspiel, trotz der Abwesenheit von Captain Pascal Tschamper.

 

Gleich zu Beginn des ersten Drittels nahm ein Spieler aus La Chaux-de-Fonds eine Strafe. Das Powerplay des Heimteams war jedoch nicht konsequent genug, was der Gegner ausnutzen konnte und so das erste Tor erzielte. Die Bulldozers, noch etwas geschockt vom Gegentreffer, konnte wieder in Überzahl spielen. Und wieder verlor man den Ball in der Offensive, was in einem zweiten Gegentreffer resultierte. Das rüttelte die Kernenrieder endgültig wach. Man überstand ein Boxplay problemlos und konnte nach sieben Minuten den Anschlusstreffer schreiben. In der elften Minute sassen gleich zwei Spieler des SHCC auf der Strafbank. Diese Möglichkeit nutzten die Bulldozers und glichen auf 2:2 aus. Kurz darauf bot sich dem Heimteam erneut die Chance eines Powerplays. Auch diese wurde genutzt. So war es auch zwei Minuten vor der ersten Pause, als die Kernenrieder das 4:2 schossen. Das Team aus La Chaux-de-Fonds spielte sehr undiszipliniert, allein im ersten Drittel kassierten sie 6 Zweiminutenstrafen. Am Ende dieses Drittels standen nach einem Gerangel an der Bande plötzlich zwei Neuenburger vor dem Tor der Bulldozers und konnten den Anschlusstreffer erzielen.

 

Im zweiten Drittel ging die Strafenflut gegen das Auswärtsteam weiter und bald stand es 5:2. Oft wurde mit den Schiedsrichtern über Unklarheiten diskutiert, was zu einer Disziplinarstraffe gegen La Chaux-de-Fonds führte. Bei dieser Strafe kommt es nicht zu einer Unterzahlsituation, der betreffende Spieler muss als Bestrafung zehn Minuten auf der Straffbank verbringen und darf in dieser Zeit nicht spielen. Die Bulldozers waren jetzt klar überlegen und schnürten den Gegner zeitweise regelrecht ein, das wirkte sich auch auf das Resultat aus. Strafen gegen beide Seiten führten zu einem weiteren Treffer der Kernenrieder. Nach gut 30 Minuten stand es 7:3. Die Bulldozers hatten nicht genug und zermürbten die wohl schon etwas angeschlagenen Neuenburger. Das Heimteam seinerseits konnte, falls ein Stammspieler etwas Erholung brauchte, auf etliche Ersatzkräfte zurückgreifen. Drei weitere Tore fielen innerhalb von fünf Minuten. Kurz vor Ende des Drittels wurde erneut eine Disziplinarstrafe gegen den SHC La Chaux-de-Fonds ausgesprochen. Da sie den Spieler betraf, der schon früher im Spiel eine Disziplinarstrafe genommen hatte und mittlerweile zurückgekehrt war, war die Straffe nun von Spieldauer.

 

Im letzten Drittel wurden bei den Bulldozers viele Spieler eingesetzt, die in diesem Spiel noch nicht oft zum Einsatzkamen. Diese meisterten ihre Aufgabe aber genauso gut und unterstützten ihre schon etwas müden Teamkollegen. Das 11:3 fiel und kurz darauf in Folge eines Powerplays das 12:3. Auch die Kernenrieder hatten in dieser Partie nicht immer ganz sauber gespielt und einige Strafen genommen. Das Boxplay der Bulldozers aber sehr souverän, es kam zu keinem Gegentreffer in Unterzahl. In der Hälfte des letzten Drittels wechselte das Heimteam den Torhüter. Lukas Jörg, der seine Sache grösstenteils gut gemacht hatte, verliess das Tor zu Gunsten von Ersatzkeaper Alessandro Aeschbacher. Dieser erwischte einen etwas happigen Start, kaum 30 Sekunden im Tor zappelt schon der Ball in seinem Netz. Für die Neuenburger war es das dann aber bezüglich Toren gewesen, die einzigen, die noch Tore schossen, waren die Bulldozers. 17:4 lautete das klare Endresultat.

 

Mit diesem Sieg war die erste Hürde auf dem weg zum Finaleinzug übersprungen. Die Bulldozers lieferten vor zahlreichen Fans ein grösstenteils überzeugendes Spiel, trotz des verschlafenen Starts. Sollte man das zweit Spiel diesen Samstag in La Chaux-de-Fonds auch gewinnen, wäre man im Final, wo entweder Oberwil oder Belp warten würde.

Text: Jonathan Hohl 

 

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JUNA: Spitzenspiel ohne grosse Bedeutung

Für einmal spielten die Punkte keine Rolle mehr. Der zweite Platz, auf dem sich die Bulldozers vor dem letzten Qualispiel befanden, war ihnen nicht mehr zu nehmen. Auch gegen oben führte  kein Weg mehr, da die Oberwiler nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden konnten. 

Es kam also vor den Playoffs zum Spitzenspiel, bei welchem es "nur" ums Selbstvertrauen ging. 

 

Das Spiel startete so, wie man es von einem Match zwischen dem erst und zweit Platzierten erwarten darf. Hohes Tempo, tolle Spielzüge und beide Teams gönnten sich keinen Meter Freiraum. Es waren aber hauptsächlich die Bulldozers, welche immer wieder gefährlich vor dem Tor des Heimteams zum Abschluss kamen. Diese Pace, die die Dozers von der ersten Minute anschlugen, brachte ihnen schliesslich in der sechsten Minute die erstmalige Führung. 

Jetzt war das Spiel ausgeglichen. Herausgespielte Chancen auf beiden Seiten. Zwischen der vierzehnten und der sechszehnten Minute fielen drei Tore. Neues Resultat 2:2. 

 

Für das zweite Drittel war also wieder alles offen. Die Grünen starteten besser und wurden für ihre Bemühungen belohnt. Drei Mal musste der Torhüter der Rebells hinter sich greifen, wobei seine Vorderleute nur einmal treffen konnten. 

 

Es war also alles angerichtet, den Oberwiler die erste Niederlage der Saison zuzufügen. Wer sich aber mit Streethockey auskennt weiss, dass eine zwei Tore Differenz noch längst nicht den Sieg bedeutet.

Einmal mehr bewahrheitete sich das. Nach sechs Minuten im letzten Drittel war das Score wieder ausgeglichen. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, kamen weitere drei Treffer der Oberwiler dazu. 5:0 verloren die Bulldozers das letzte Drittel und so auch den ganzen Match. 

 

Die Oberwiler zeigten uns gnadenlos unsere Schwachstellen auf. Nun gilt es diese auszumerzen, damit es am Ende der Saison heisst: " Wer zuletzt lacht, lacht am besten."

 

Text: P. Tschamper

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JUNA: Knappe Niederlage in La Chaux-de-Fonds

 

Am Sonntag waren die Bulldozers im kalten La Chaux-de-Fonds zu Gast. Man reiste mit etwas dezimiertem Kader an. Das Team von Tobias Strahm wusste nicht genau was es vom heutigen Gegner erwarten konnte. Im Heimspiel konnte man die Neuenburger klar schlagen, andererseits hatten ebendiese kürzlich gegen gute Teams gewinnen können. Was man allerdings wusste war, dass es sicher kein einfacher Match geben würde, da La Chaux-de-Fonds eine kämpferische Mannschaft ist und ein Paar individuell sehr starke Spieler in den Reihen hat.

 

Zu Spielbeginn machte das Heimteam gleich sehr starken Druck, die Bulldozers wussten aber bisweilen damit umzugehen. Das Spiel war relativ ausgeglichen, beide Mannschaften konnten ihre Akzente setzen. Nach drei Minuten wurde die erste Straffe gegen La Chaux-de-Fonds ausgesprochen. Die Bulldozers konnten also für zwei Minuten in Überzahl agieren und wussten dies auch zu nutzen. Nach vier Minuten stand es 1:0. Es wurden wieder Strafen ausgesprochen, gegen beide Teams keines aber konnte den Vorteil nutzen. In der 14. Minute kassierten die Bulldozers den Ausgleichstreffer. Wenn dieser auch etwas unglücklich rein ging, entsprach er dennoch dem Spielverlauf. Die Kernenrieder standen oft nur da und spielten mit. Man war im Kopf immer zu spät, musste also hinter dem Gegner her rennen.  Bis dahin konnte das Heimteam dies aber nicht ausnutzen. Das erste Drittel endete mit 1:1.

 

Nach der Pause verschliefen die Kernenrieder den Start vollkommen und mussten  gleich das 2:1 zu Gunsten der Neuenburger hinnehmen. Das rüttelte sie wach und man ging nun konzentrierter ans Werk. In kurzer Folge beging das Heimteam zwei Fouls, die Bulldozers konnten die Überzahlsituation aber wieder nicht nutzen. Da ein Spieler aus La Chaux-de-Fonds bereits vier Zweiminutenstrafen erhalten hatte, durfte dieser das Spiel nicht zu Ende spielen. Mittlerweile hatte es begonnen zu Regnen und die Matchuhr hatte wie schon im ersten Drittel einige Aussetzer. Die Bulldozers versuchten sich davon aber nicht ablenken zu lassen und konnten den Ausgleich wieder herstellen. Das ganze wiederholte sich, La Chaux-de-Fonds ging in Führung und die Bulldozers zogen nach. Es stand mittlerweile 3:3. Ausser einer Zweiminutenstraffe gegen die Kernenrieder und einem erfolglosen Powerplay für die Neuenburger geschah im zweiten Drittel nicht mehr viel Nennenswertes.

 

Man startete guten Mutes in das dritte Drittel es fehlte nicht mehr viel zum Sieg und die Bulldozers waren überzeugt diese Herausforderung meistern zu können. Es sollte aber anders kommen, kaum hatte das Drittel begonnen traf das Heimteam schon wieder. Die Bulldozers ackerten weiter, die Körperlich etwas überlegenen Neuenburger überliefen sie jedoch ein ums andere Mal. So konnten auch das 3:5 und das 3:6 trotz eines Timeouts nicht verhindert werden. Manch ein Fan der Kernenrieder hielt das Spiel wohl schon für verloren. Das Team aber wusste, dass das Spiel erst beim Erklingen der Schlusssirene vorbei sein würde. So kämpfte man und gut fünf Minuten vor Schluss konnten die Bulldozers auf 4:6 verkürzen. Als der Knoten einmal gelöst war, schien alles Kinderleicht und innerhalb von zwei Minuten konnten die Kernenrieder erneut auf 6:6 ausgleichen. Das Auswärtsteam warf nun alles in die Offensive und drückte auf den Führungstreffer. Plötzlich konnten die Neuenburger kontern und den wohl entscheidenden Führungstreffer erziehen. Die Bulldozers versuchten alles, sie ersetzten sogar den Torhüter durch einen Spieler, dies aber zu einem achten Gegentor. Das enttäuschende Schlussresultat lautete 6:8.

 

Mit dieser Niederlage ist es für die Bulldozers fast unmöglich noch den ersten Tabellenrang einzunehmen. Trotzdem hatte die Mannschaft mit der Aufholjagd Charakter und Kampfgeit bewiesen. Man wird aus dieser Niederlage sicher einige Lehren ziehen…

 

Text: Jonathan Hohl

 

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JUNA: Ein Geschenk an die A-Junioren

Die heisse Phase kommt immer näher. Nur noch drei Spiele bis die Playoffs starten. 

Beim Erste, dieser drei letzten Qualispiele, trafen die Bulldozers auf Phoenix Hägendorf. Eine Mannschaft, welche die Bulldozers eigentlich nicht herausfordern kann. So ergab sich  für unsere

B-Junioren Spieler die Chance, erstmals auch bei den ältesten Junioren Erfahrungen zu sammeln.

 

Die Nervosität der jungen Mannschaft der Bulldozers war zu Beginn des Spiels zu spüren. Kleine, individuelle Fehler sorgten dafür, dass in den ersten Minuten das Spiel ausgeglichen gestaltet war. Doch mit fortschreitender Zeit, trat das Heimteam immer sicherer auf. Vermehrt wurde das Team aus Hägendorf in ihrem Drittel eingeschnürt. Was auch eine Auswirkung auf das Resultat hatte. Acht Minuten vor Schluss zeigte das Score 15:0 an und das Spiel wurde vorzeitig beendet.

 

Mit Bravour hat das junge Team die Challenge bestanden und den A-Junioren weitere drei Punkte geschenkt. 

 

Text: P. Tschamper

 

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JUNA: Sieg im Derby

 

Am Sonntag hatten die Junioren der Bulldozers ein Auswärtsspiel in Grenchen. Das Wetter war perfekt und es waren viele Zuschauer mitgereist. Perfekte Voraussetzungen für das Derby. Die Kernenrieder waren beinahe vollzählig angereist und heiss darauf dieses Spiel zu gewinnen. Doch sie wussten auch, dass ihnen ein Sieg nicht geschenkt werden würde. Man wusste das Grenchen eine Stimmungsmannschaft war, die durchaus über einige schnelle und technisch starke Spieler verfügte. Sie hatten unteranderem Belp geschlagen, was durchaus eine beachtliche Leistung ist, und auch sonst einige gute Spiele gezeigt. Andererseits hatten sie auch in einigen Spielen nicht wirklich überzeugen können, wie zum Beispiel gegen Sierre. Den Bulldozers war das alles aber egal, sie fokussierten sich auf sich und darauf weitere drei Punkte nach Hause zu bringen.

 

Als das Spiel begann versuchten die Bulldozers sofort Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Sie kamen oft in die Zone der Grenchner, dort mangelte es aber oft an Bewegung. Trotzdem konnte das Auswärtsteam nach knapp fünf Minuten in Führung gehen. Es ging weiter wie bisher, die Bulldozers machten Druck, die Grenchner beherrschten ihren Slot jedoch ziemlich gut. Sie waren aber auch sehr stark in Kontern, welche sie schnell ausführten. So konnte sich auch das Heimteam öfter in der Zone der Kernenrieder festsetzen. Hatten die Bulldozers den Ball wieder zurückerobert, waren sie wie auch in der Offensivzone sehr statisch. So waren bei der Angriffsauslösung meist alle Anspielstationen gedeckt und man musste auf Kamikatiepässe zurückgreifen. Als man den Ball wieder einmal nicht rausbrachte konnte dieser abgefangen werden und es kam zum Ausgleich. Der Zwischenstand zur ersten Pause war 1:1.

 

Am Anfang des zweiten Drittels nahmen die Grenchner eine Strafe und die Kernenrieder konnten in Überzahl spielen. Dies wurde gekonnt ausgenutzt und die Bulldozers gingen mit 2:1 in Führung. Wieder ging das Spiel weiter wie bisher, mit der Änderung, dass die Bulldozers sich jetzt mehr bewegten und Räume öffnen konnten. Trotz vieler Chancen konnte das Team in grün den Vorsprung nicht ausbauen. In der 29. Minute verlor der Kernenrieder Verteidiger Tobias Andres etwas die Beherrschung und liess sich zu einem Check in den Rücken gegen einen Spieler der Limpachtaler hinreissen. Dafür bekam er 2+10, also eine Zweiminutenstraffe und zehn Minuten, in denen er auf der Straffbank sitzen musste und nicht speilen durfte. Da sich der Gecheckte mit einem Schlag nach Andres revanchierte, wurde gegen diesen auch eine Zweiminutenstraffe ausgesprochen. Zum Ende des zweiten Drittels stand es 2:1.

 

Auch im dritten Drittel blieb es spannend. Die Kernenrieder mussten wegen dem kleinen Vorsprung zittern und das Heimteam hoffte noch auf den erneuten Ausgleich. Da sich bei den Bulldozers vermehrt Unkonzentriertheiten einschlichen, nahm Trainer Tobias Strahm kurz vor der Hälfte des Drittels ein Timeout. Er ermutigte das Team noch einmal und motivierte es für diesen Sieg noch einmal alles zu geben. Das Spiel zog sich immer noch zäh und verbissen dahin. In der 55. Minute schien sich der Knoten im Spiel der Bulldozers gelöst zu haben und sie konnten das Spiel mit zwei Toren innerhalb von 40 Sekunden entscheiden. Die Grenchner versuchten noch einmal anzugreifen und ersetzten den Torhüter durch einen Spieler. Dieser Zug kommt entweder gut oder schlecht. Im Falle der Limpachtaler ging er nach hinten los, da die Bulldozers das leere Tor ausnutzten um auf 5:1 zu erhöhen. Dies war das endgültige Resultat. Die Kernenrieder gewannen das Derby in einem guten Spiel und nahmen weitere drei Punkte mit nach Hause.

 

 

 

Text: Jonathan Hohl

 

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JunC: Cupfinal ohne Bulldozers

Bei strahlendem Sonnenschein durften wir das zweite Cup-Qualifikationsturnier zu Hause

durchführen. Den ersten Match gegen Belp konnten wir mit 2:1 nach Penaltyschiessen gewinnen. Nach einem 0:1 Rückstand gelang uns noch der Ausgleich. Leider liessen wir zu viele Chancen

aus, das Glück im Penaltyschiessen war dann aber auf unserer Seite.

 

Den zweiten Match gegen Oberwil verloren wir leider mit 1:2 nach Penaltyschiessen. Kurz nach der

Pause schoss Oberwil das 1:0, etwas später konnten wir den Ausgleich erzielen. Leider reichte dieser

Punkt nicht für die Cup-Final-Qualifikation, weil Bettlach in den direkten Begegnungen gegen uns und Belp am meisten Punkte gewann.

 

Jan Läderach

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JUNA: Auswärtsspiel in Sierre

Heiss war es für diese Jahreszeit, als die Bulldozers in Sierre aus dem Car stiegen.

Nach dem ersten Spiel gegen Sierre, das man zu Hause nur ganz knapp für sich entscheiden konnte, galt es nun auch auswärts Punkte zu sammeln. Man wusste aber, dass es gegen die vier gegen vier Spezialisten kein Selbstläufer wird, denn das Team von Sierre ist mit einigen schnellen Spielern "bestückt". 

 

Der Ball wurde von den Schiedsrichter eingeworfen. Beide Teams konnten sich schnell hochprozentige Chancen erspielen. Es war ein Schlagabtausch. In der sechsten Minute erzielten die Bulldozers den ersten Treffer der Partie. Das Spiel blieb aber weiterhin spannend. Immer wieder musste der Torhüter der Bulldozers, Lukas Jörg, mit Glanzparaden den Ausgleich verhindern. In der Hälfte des ersten Drittels, ergab sich für die Bulldozers ein erstes Mal die Möglichkeit mit einem Mann mehr zu spiele. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war das Powerplay dann doch noch erfolgreich. 

Severin Fund erhöhte den Vorsprung um ein weiteres Tor.  Sechs Minuten später doppelte er nach und erzielte gleich nochmals einen Treffer. Somit konnten die Bulldozers das erste Drittel 0:3 für sich entscheiden. 

 

Das Spiel veränderte sich  im Vergleich zum ersten Drittel nicht gross. Die Sierre Lions erspielten sich zwar weniger Chancen als im ersten Spielabschnitt, aber dafür brand gefährliche. Trotzdem waren es vorerst die Bulldozer, die ein weiteres Mal den Ball im Netz des gegnerischen Tors zappeln liessen.

Erst als die Dozers mit einem Mann weniger spielen mussten, gelang es dem Heimteam ihr längst fälliges Tor zu erzielen. Dieser Treffer brachte die Bulldozers jedoch nicht aus der Ruhe. Bis zur Pause konnte man den Vorsprung noch um drei Tore ausbauen.

 

Im letzten Drittel verflachte das Spiel dann komplett. Beide Teams waren nicht mehr im Stande dem Spiel Impulse zu geben. Zwar konnte beide Mannschaften je noch ein Tor erzielen, mehr gab es aber nicht mehr zu sehen. 

 

Somit lautete das Resultat am Ende des Spiels 2:9. Viel können die Bulldozers aus der Begegnung nicht mitnehmen. Es gilt sofort wieder in den Trainings und im nächsten Match gegen Grenchen die Pace zu erhöhen, um dann in den bevorstehenden Playoffs bereit zu sein!

 

Text: P. Tschamper

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JUNA: Klarer Sieg gegen La Chaux-de-Fonds

 

Am Sonntag hatten die Junioren der Bulldozers ein Heimspiel gegen den SHC La Chaux-de-Fonds. Es windete sehr, was das Spielen etwas unangenehm machte. Dies schmälerte die Motivation des Heimteams jedoch nicht, beide Teams hatten schliesslich dasselbe Wetter. Die Kernenrieder traten etwas ersatzgeschwächt an, Captain Pascal Tschamper sowie Severin Fund, ein Leistungsträger waren in den Skiferien, ebenso wie einige weitere. Vom Gegner wusste man, das vieles über einen Spieler laufen würde, Manuel Mballa. Wenn dieser konsequent gedeckt würde, hätten die Neuenburger keine nennenswerte Chance dieses Spiel zu gewinnen. Trotzdem wollte man den Gegner nicht unterschätzen.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers mussten sich erst mal etwas finden, sie spielten in Formationen die noch nie so zusammen gespielt hatten. Dennoch hatten sie das Spiel meistens in ihrer Hand und bestimmten es. Nach sechs Minuten trafen die Bulldozers das erste Mal und gleich darauf noch einmal. Nach zehn Minuten stand es 2:0. Und es kam noch besser, die Bulldozers konnten zum ersten mal mit einem Mann mehr spielen. Leider war das Powerplay etwas unsicher, was Mballa sofort ausnütze und einen Konter startete. Er konnte nur noch durch ein Foul vom Schuss abgehalten werden. Da er direkt am Torschuss gehindert wurde, bekamen die Neuenburger einen Penalty zugesprochen, welcher promt verwertet wurde. Die Bulldozers liessen sich nicht beirren und schossen noch weitere zwei Tore. Kurz vor der Pause jedoch, gelangte ein Ball durch eine unglückliche Ablenkung ins Tor des Heimteams. Am Ende des ersten Drittels stand es 4:2.

 

Im zweiten Drittel hatten die Bulldozers das Spiel fester im Griff als im ersten. Dennoch hatten die Gäste den Bemühungen des Heimteams etwas entgegen zu setzten. Trotz der Dominanz der Kernenrieder brachten diese es die ersten zehn Minuten nicht zu einem Tor. Sie konnten sich nicht immer in der Gegnerischen Zone festsetzen und den Gegner genügend unter Druck setzen. Gelang dies, so traf man oft das Tor nicht. Die Bulldozers wussten, wenn sie jetzt nachliessen, dann würde es ein mühsames Spiel werden, wie schon öfter in dieser Saison. Deshalb versuchte es das Heimteam weiter und hatte schliesslich vermehrt Erfolg. Durch harte läuferische Arbeit konnten die Bulldozers weitere drei Bälle im Netz des Gegners versenken. Zu Ende des Mitteldrittels stand es 7:2

 

Auf das letzte Drittel wechselten die Kernenrieder den Torhüter. Lukas Jörg, der ein gutes Spiel gezeigt hatte und den Kernenridern oftmals den Hintern gerettet hatte, verlies das Tor zu Gunsten von Alessandro Aeschbacher, damit dieser auch zu Einsätzen kam. Nun musste das Heimteam in Unterzahl spielen. Die Neuenburger schienen das Überzahlspiel besser zu beherrschen als die Kernenrieder und konnten ihren dritten Treffer erzielen. Wieder spielten die Bulldozers konzentriert weiter und trafen auch. Das Gegnerteam schien konditionell langsam nachzulassen und die Kernenrieder konnten die Neuenburger einschnüren. Nach gut 50 Minuten stand es 11:3. Gegen Ende des Spiels stellte Tobias Strahm, der Trainer des Heimteams, die Linien etwas um. Spieler die weniger zum Einsatz gekommen waren wurden eingebaut und Spieler, die schon lange gespielt hatten wurden geschont. Daher trafen die Bulldozers nicht mehr und der Endstand lautete 11:3. Die Kernenrieder hatten wieder wichtige Punkte für die Playoffs geholt.

 

 

 

Text: Jonathan Hohl   

 

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