NLA: Sensationssieg der Kernenrieder

Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte erwarteten die Rieder die Goliathaufgabe gegen den Serienmeister aus Oberwil. Bis anhin hatten die Rebells aus Zug noch keinen Punkt abgegeben. Zudem konnten die Kernenrieder seit ihrem Aufstieg 2005 noch nie gegen die Zuger gewinnen. Dies ist nicht zuletzt auch den beiden ausländischen Verstärkungsspielern der Rebells geschuldet. So war die Rollenverteilung zu Spielbeginn klar.

Bereit beim Warm-Up zeigte sich auf Seiten der Gäste, dass der heutige Gegner nicht ganz ernst genommen wurde. Zusätzlich angespornt davon stiegen die Bulldozers mit einem enormen Ehrgeiz in die Partie und konnten mit einer 100 prozentigen Chancenauswertung nach zwölf Minuten bereits mit 3:0 führen. Kurz vor der Pause gelang auch den Gästen der erste Treffer.

 

Nach der Pause kam wie zu erwarten eine grosse Reaktion der Rebells. Sie setzen die Dozers auch in Unterzahl unter Druck und erzielten den Anschlusstreffer. Die Rieder liessen sich davon nicht beirren und konnten nur drei Minuten später wieder auf 4:2 erhöhen. Nach Wiederaufnahme des Spiels stimmte die Zuordnung für einmal nicht und postwendend kam das netzte Oberwil zum 4:3 ein, welches zugleich das Pausenresultat darstellte.

 

Noch zwanzig Minuten von einem historischen Sieg entfernt wollten die Bulldozers sich auf die defensive Arbeit konzentrieren, welche bis anhin hervorragend funktionierte. Insgesamt mussten die Rieder 7 Mal in Unterzahl agieren und kassierten dabei kein Tor! 11 Minuten vor Spielschluss gelang Serverin Fund mit einer herrlichen Einzelleistung das 5:3. Nun wusste jeder Anwesende was am heutigen Tag möglich war und die Rebells wurden sichtlich nervös. Drei Minuten vor Schluss konnten die sie den erneuten Anschlusstreffer erzielen, nahmen sich ein paar Sekunden später mit einer Strafe gleich selber wieder aus dem Spiel. Trotz einem sechsten Feldspieler in der letzten Minute hexte der Schlussmann der Bulldozers Janik Messer weiter und hielt den Sieg fest. So schafften die Rieder mit einer grossartigen Teamleistung das Unmögliche.

 

Die drei Punkte bleiben in Kernenried und helfen im Kampf um die Playoffs. Zwischen Rang 3 und Rang 7 liegen nur gerade 2 Punkte. Der Dank gehört auch den zahlreichen erschienen Fans welche das Team über 60 Minuten unterstützten. Am nächsten Sonntag reist das Fanionteam zusammen mit der U18 Mannschaft nach Martigny, wo ein weiterer Schritt Richtung Playoffs gemacht werden kann.

NLA: Bitteres Cup-Aus im Wallis

Am vergangenen Samstag wurden die Achtelfinals im Schweizer Streethockey Cup ausgetragen. Für die 1. Mannschaft der Bulldozers ging die Reise zu einem Meisterschaftskontrahenten dem SHC Martigny. Nach dem in der Meisterschaft das Heimspiel mit 2:1 gewonnen werden konnte, durfte man sich auf eine spannende und ausgeglichene Partie freuen. 

Der Auftakt in die Partie missglückte den Bulldozers komplett. Nach nur einer Minute, wurde die erste Strafe genommen und durch einen Wechselfehler konnte das Heimteam gar 5 gegen 3 spielen. Dies wurde prompt bestraft und so rannten die Rieder nach zwei Minuten einem Rückstand hinterher. Der Spielfluss kam im ganzen ersten Drittel nie auf und das Spielgeschehen war geprägt von den vielen Strafen. Die Martinacher nutzten dies noch zweimal zum Pausenstand von 3:0 aus.

 

Im zweiten Drittel stand eine komplett andere Gästemannschaft auf dem Platz. Es wurde hart, fair und mit viel Herzblut gespielt und das Heimteam konnte selbst keine Akzente mehr setzten. Tore gelang jedoch nur eins und nach einer weiteren Strafe von Kernenried, stellte Martigny den drei Tore Vorsprung direkt wieder her.

 

Im letzten Abschnitt knüpften die Gäste an das gezeigte aus den zweiten zwanzig Minuten an und drückten auf den Anschlusstreffer. Im Spiel von Martigny war ein Hauch von Arroganz zu spüren und man schien sich des Sieges sicher. Der unerbittliche Kampf der Bulldozers sollte jedoch nicht belohnt werden. Der Ball rollte nicht für schwarz/grün und so waren am Schluss die beiden Tore zum 4:3 Endstand nur noch Resultatkosmetik.

 

Mit dieser Niederlage ist das Cupabenteuer für das Fanionteam beendet und das letzte Spiel im 2019 abgeschlossen. Die Meisterschaftspause bis im Januar wird genutzt um weiter an den Details zu arbeiten und im nächsten Frühjahr die Playoffs in der Meisterschaft zu schaffen.

NLA: Pflicht erfüllt

Am vergangenen Wochenende trug die erste Mannschaft der Bulldozers zwei Meisterschaftsspiele aus. Am Samstag messte man sich in der Faes Bau Arena mit dem SHC Belpa, am Sonntag ging die Reise ins Wallis zu den Sierre Lions.

 

Die Ausgangslage gegen Belp war klar: Wollen die Dozers weiterhin um einen Playoffplatz spielen, so muss ein Sieg her. Dementsprechend gingen die Bulldozers topmotiviert ins erste Drittel und führten nach zehn Minuten mit 2:0. Die Überforderten Belper wussten sich nur mit unerlaubten Mitteln zu helfen. Die Rieder gingen auf dieses dreckige Spiel ein und verloren etwas die Spielkontrolle. Prompt konnten die Belper den Anschluss erzielen und man ging mit einem 2:1 in die Pause.

 

Die Bulldozers konnten sich in der Pause wieder auffangen und zogen ihr Spiel wieder durch. Somit konnten sie anfangs zweites Drittel gleich drei Tore erzielen und entscheidend davonziehen. Im weiteren Verlauf konnten beide Mannschaften noch zweimal einnetzen und der Pausenstand war 7:3.

 

Anfangs drittes Drittel waren die Bulldozers überhaupt nicht bereit und kassierten zwei schnelle Tore. Das Spiel wurde also noch einmal spannend. Die Bulldozers konnten jedoch reagieren und erzielten drei weitere Treffer. Belp schoss kurz vor Schluss das letzte Tor der Partie und das Spiel endete mit 10:6.

 

Am Sonntag folgte das Dessert mit der Herkulesaufgabe in Siders. Angeschlagen vom harten Spiel am Vortag und dementsprechend mit dezimiertem Kader war man trotzdem gewillt, ein Zeichen zu setzen. Dies gelang im ersten Drittel optimal. Sierre hatte im ersten Drittel zwar mehr Spielanteile, das Fanionteam kämpfte aber erfolgreich mit soliden defensiven Leistungen und einem hervorragenden Torhüter Jan Niffenegger gegen die anstürmenden Walliser. Somit ging es torlos in die erste Pause.

 

Das zweite Drittel begann für die Rieder katastrophal, sie wurden zweimal auf dem falschen Fuss erwischt und Sierre ging mit zwei schnellen Toren in Führung. Sie erzielten im Mitteldrittel noch drei weitere Tore und mit einem Stand von 5:0 ging es in die zweite Pause.

 

Im Schlussdrittel waren die Bulldozers nicht mehr so flink auf den Beinen, konnten jedoch immer wieder Topchancen herausspielen. Kevin Marti war leider der einzige in Grün, der den Walliser Torhüter bezwingen konnte. Sierre auf der anderen Seite konnte noch dreimal einnetzen. Das Spiel endete mit 8:1.

 

Nächstes Wochenende spielen die Bulldozers erneut im Wallis um den Einzug ins Cup-Viertelfinale. Sie treffen in Martigny auf die erste Mannschaft und sind topmotiviert, einen weiteren Schritt Richtung Final Four zu machen.

 

NLA: Gutes Spiel ohne Belohnung

Am vergangenen Samstag kam es in der Faes Bau Arena zu einem weiteren Heimspiel der Bulldozers aus Kernenried. Das Duell mit dem SHC La-Chaux-de-Fonds aus der Westschweiz stand bevor.

Beide Teams hielten über weite Strecken ein intensives Tempo und erarbeiteten sich offensiv Chancen.

Im ersten Drittel waren beide Teams diszipliniert und da beide Torhüter eine überragende Partie spielten endete dieser Abschnitt torlos.

 

Bei Beginn des zweiten Drittels wurden die Rieder von den Gästen überrannt und kassierten das erste Gegentor. Kurz vor Ablauf der zweiten Spielzeit konnten die Bulldozers den Ausgleich erzielen.

 

Im dritten Abschnitt konnte das Heimteam die Führung nach einigen guten Aktionen an sich reisen. Diese hielt jedoch nur wenige Minuten ehe die Kernenrieder einen Einbruch erlitten und drei Gegentreffer kassierten. Diese Hypothek konnte trotz letztem Einsatz nicht mehr aufgeholt werden und La-Chaux-de-Fonds traf noch zum 2:5 Endresultat ins leere Tor.

 

Die Belohnung für ein gutes Spiel blieb abermals aus. Im nächsten Heimspiel vom kommenden Samstag gegen den Letztplatzierten SHC Belpa gilt es die letzten Fehler auszumerzen um die drei Punkte Zuhause zu behalten.

 

Wir zählen auf Ihre Unterstützung und freuen uns auf den Besuch am 30. November um 14:00 Uhr in der Faes Bau Arena.

NLA: Herkulesaufgabe in Zug und Cup gegen La Chaux-de-Fonds

Am vergangenen Wochenende hatte die erste Mannschaft gleich zwei Spiele. Am Samstag gegen Oberwil und am Sonntag gegen die zweite Mannschaft von La Chaux-de-Fonds im Cup.

Gegen die Oberwil Rebells schaffte die Mannschaft keine Sensation und verlor das Spiel mit 9:4. Im Cupspiel erfüllten die Rieder ihre Pflicht und warten nun auf ihre nächsten Gegner.

Am Samstag reiste die erste Mannschaft der Bulldozers nach Zug. Dass das Spiel gegen den Serienmeister Oberwil Rebells nicht einfach sein wird, war jedem Spieler klar. Mit den taktischen Anweisungen von Coach Bütikofer war man topmotiviert, eine Sensation zu schaffen.

 

Die Oberwiler zeigten jedoch von Beginn an ihre Klasse und überrumpelten die Rieder mit ihrer Geschwindigkeit. Nach fünf Minuten führten sie bereits mit 3:0 und die Bulldozers waren gezwungen, früh ihr Timeout zu nehmen. Nach dem Timeout fanden auch die Gäste allmählich ins Spiel, in der Folge konnten sie den Oberwilern paroli bieten und zur Pause stand es 5:2.

 

In der Pause konnte die Mannschaft richtig motiviert werden und bereits früh im zweiten Drittel den nächsten Anschlusstreffer erzielen. Oberwil hatte weiterhin knapp die Oberhand im Spiel, aber die Gäste konnten vermehrt Nadelstiche gegen vorne setzen. Das Mitteldrittel war dementsprechend ausgeglichen und man ging mit einem Stand von 7:4 für die Zuger in die Pause.

 

Im letzten Drittel haben die Kräfte der Bulldozers langsam nachgelassen, da man mit einem dezimierten Kader anreiste. In der Folge konnte das Spiel nicht mehr gedreht werden, es endete mit 9:4. Nun mussten sich die Spieler erholen und das positive des Spiels mitnehmen, denn am Tag darauf geht es weiter gegen die zweite Mannschaft von La Chaux-de-Fonds im Cup.

 

 

Am Sonntag reisten die favorisierten Bulldozers nach La Chaux-de-Fonds. Die Erwartungen waren klar: Eine Runde weiterzukommen. Das Spiel gegen die Unterklassigen war zudem eine grosse Chance, ein neues Spielsystem zu lernen.

 

Im ersten Drittel konnte man deutlich sehen, dass die Umsetzung des neuen Spielsystems an allen Ecken und Enden zu wünschen liessen. Nach einem frühen Rückstand konnten sich die Rieder wieder auffangen. Zur Pause stand es 1:2 für die Gäste.

 

In der Pause wurde das Spielsystem noch einmal ausführlich aufgezeigt. In der Folge kamen die Bulldozers im Mitteldrittel viel besser ins Spiel und das Heimteam aus La Chaux-de-Fonds war überfordert mit der Spielweise der Gäste. Der Stand zur zweiten Pause war 2:7.

 

Im letzten Drittel wurden die Linien der Rieder nochmals durchmischt und man wollte das Spiel sauber über die Bühne bringen. Sie konnten dies durchsetzen und man gewann das Spiel mit 3:14. Das Fanionteam der Bulldozers freut sich auf die nächste Cuprunde. Vorher bleibt der Fokus aber auf der Meisterschaft, die nach einer zweiwöchigen Pause fortgesetzt wird. Am 17. November geht es in der NLA in Grenchen weiter, wo die Bulldozers erneut ein Zeichen setzen wollen.