NLA: Schlechtes Mitteldrittel rächt sich

Die erste Mannschaft der Bulldozers spielten am Sonntag gegen die Sierre Lions. Trotz schlechtem Wetter wollte man den Wallisern Paroli bieten. Nach einem Spiel mit starkem Kampfgeist scheiterten die Bulldozers am Ende mit 2:8.

Bei Wind und Wetter kam es am Sonntag in der Faes Bau Arena zum Aufeinandertreffen der Bulldozers und den Sierre Lions. Das Ziel war klar: Den grossen Gegner zu "kitzeln". Im ersten Drittel gelang dies auch. Die Rieder rückten konsequent auf und setzten die Walliser unter Druck, so konnte Kevin Marti bereits in der siebten Minute den Führungstreffer erzielen. Eine knappe Minute später folgte der Ausgleich durch Paulik. In der zehnten Minute konnte Stefan Hager erneut den Führungstreffer für die Bulldozers erzielen. Nachfolgend hatten die Rieder mehrere gute Chancen, die sie allerdings nicht verwerten konnten. Kurz vor Drittelsende konnten die Walliser erneut ausgleichen und in Überzahl konnten sie gar den Führungstreffer erzielen.

 

Im zweiten Drittel brauchten die Gäste deutlich weniger Zeit um wieder ins Spiel zu kommen. So stand es nach fünf Minuten bereits 2:5. Die Rieder nahmen sogleich ihr Timeout, um wieder auf Touren zu kommen. Allerdings konnten die Lions im Mitteldrittel noch ein Tor erzielen zum Zwischenstand von 2:6.

 

Im letzten Drittel wollten die Bulldozers nochmals befreit aufspielen. Dies gelang ihnen auch und sie konnten sich gute Chancen erspielen, jedoch wollte der Ball nicht mehr ins Tor. Die Sierre Lions glänzten mit ihrer Effizienz und erzielten noch zwei weitere Tore, zum 2:8 Schlussstand. 

 

Zusammenfassend haben die Kernenrieder ein gutes Spiel abgeliefert. Es scheiterte im Abschluss, was der entscheidende Unterschied zwischen den Mannschaften war. Sierre zeigte, das sie grössere individuelle Klasse besitzen. Sie waren um einiges effizienter als das Heimteam und das zeigte sich am Schlussresultat. Jetzt gilt es, die guten Ansätze mitzunehmen. Denn nächsten Samstag geht es noch ins letzte Spiel des Jahres. In La Chaux-de-Fonds geht es gegen ihre zweite Mannschaft um den Einzug ins Cup-Viertelfinale.

 

Text: David Andrist

NLA: 76 Sekunden reichten zum Sieg

Am Samstag reiste die erste Mannschaft der Bulldozers nach Zürich um dem direkten Tabellenkonkurrenten SHC Bonstetten-Wettswil entgegen zu treten. Die Partie begann von beiden Seiten abwartend und ausgeglichen und im ersten Drittel konnten beidseits zwei Treffer verbucht werden. Danach fehlte den Gästen aus Kernenried oft die letzte Effizienz im Abschluss und man konnte die Partie erst dank drei Unterzahltoren in den letzten zwei Minuten für sich entscheiden.

Nach dem vermeintlichen Cup aus vor drei Wochen gegen denselben Gegner, welcher die Partie damals bereits in den ersten Minuten mit zwei Treffern entschied. Man wollte dem SHC Bonstetten-Wettswil intelligenter begegnen und bereits zu Beginn Druck auf das gegnerische Tor ausüben. Beide Teams starteten abwartend in die Partie bis in der zehnten Minute das Heimteam in Führung ging und nur 67 Sekunden später das zweite Mal einnetzte. Gegen Ende des ersten Drittels konnten die Rieder danach mit 5 gegen 3 spielen und nun lief der Ball gut. So gelangen Dominik Marti innerhalb von 25 Sekunden zwei Treffer und der Ausgleich war noch vor der ersten Pause Tatsache.

 

Im zweiten Drittel machten über weite Strecken die Bulldozers das Spiel und störten den Spielaufbau des Heimteams konsequent. Tore gelangen jedoch keine weiteren. Man merkte sichtlich, dass die Gäste mit den engen Platzverhältnissen kämpften und zu wenig zwingende Abschlüsse kreieren konnten.

 

Zum Start des dritten Drittels knüpften die Rieder dort an wo sie aufgehört hatten. Sie übten Druck aus und waren bereit, über den Kampf das Spiel für sich zu entscheiden. Entgegen dem Spielverlauf, wurde in der 49. Minute ein scheinbar harmloser Schuss von der blauen Linie vom eigenen Verteidiger unhaltbar abgelenkt und so gerieten die Gäste wiederum ins Hintertreffen. Als zwei Minuten vor Schluss die sonst sehr disziplinierten Bulldozers eine Strafe nahmen schien das Spiel entschieden. Für die Unterzahl wurden nochmals die schnellsten Spieler der Rieder auf den Platz geschickt und es passierte unglaubliches. 58:56 gelang Kevin Marti der Ausgleich, 59:11 erzielte Marti Dominik mit seinem 3. persönlichen Treffer die Führung und 59:47 entschied Stucki Pascal die Partie mit dem 3:5 definitiv.

 

Die sonst immer bemängelten Special-Teams der Bulldozers entschieden diese Partie innerhalb von 76 Sekunden für sich und die Moral, welche dieses Team bereits die ganze Saison trägt, erhielt nun den verdienten Lohn. Nun gilt es diese Leistungen auch gegen stärkere Gegner abrufen zu können um am nächsten Sonntag in der Faes Bau Arena gegen die Sierre Lions ebenfalls zu punkten.

 

Text: Stefan Hager

NLA: Keine Punkte aus der Westschweiz

Am vergangenen Samstag reisten die Bulldozers nach La Chaux-de-Fonds. Die Westschweizer lagen in der Tabelle lediglich ein Punkt vor den Riedern und so konnte man sich gespannt auf einen ausgeglichenen Match einstellen. Jedoch bereits im ersten Drittel gelang den Gästen nichts und der Ball rollte für La Chaux-de-Fonds. Die Hypothek von vier Toren Rückstand aus dem ersten Drittel konnte trotz starkem Kampf nicht mehr gut gemacht werden und so ging das Spiel am Ende mit 7:2 verloren.

Das Spiel begann wie zu erwarten war mit einem läuferisch starken Heimteam. Der Druck auf das Tor der Rieder war sehr gross und jegliche Fehler im Stellungsspiel wurden direkt ausgenutzt. So war es dann auch nur eine Frage der Zeit bis La Chaux-de-Fonds in der sechsten Minute das 1:0 gelang. Sichtlich niedergeschlagen von diesem Rückschlag, liessen sich die Gäste die Motivation nehmen. Die Folge davon waren drei weitere Gegentreffer im ersten Abschnitt.

 

Im zweiten Drittel kamen die Gäste mit einem anderen Gesicht aus den Katakomben. Die Laufbereitschaft und der Siegeswillen war nun mit dem Heimteam mindestens auf Augenhöhe und Dominic Hulliger brachte die Bulldozers mit seinen Toren in der 27. und 30. Minute zurück ins Spiel. Gegen Ende des zweiten Drittels schwanden die Kräfte und La Chaux-de-Fonds konnte ebenfalls nochmals einnetzen.

 

Im dritten Abschnitt nahmen die Rieder eine grössere Risikobereitschaft in Kauf, um das Spiel noch auf ihre Seite drehen zu können. Leider gelang kein weiteres Tor und die Lücken in der Abwehr aufgrund der offensiven Aufstellung führten noch zu zwei Gegentreffern.

 

Damit hatte man das Spiel am Ende mit 7:2 verloren. Obwohl sicherlich für die Rieder mehr möglich gewesen wäre, müssen die positiven Teile aus diesem Spiel mitgenommen werden. Bereits am nächsten Samstag treffen die Bulldozers in Bonstetten auf einen weiteren Direktkonkurrent in der Tabelle. 

 

Text: Stefan Hager

NLA: Befreiungsschlag gegen Bettlach

Das Spiel vom letzten Wochenende war wegweisend für den weiteren Verlauf der Meisterschaft. Sollte Kernenried das Schlusslicht aus Bettlach bezwingen können, so können die Playoffs praktisch geplant werden. Falls die Bettlacher die Punkte mit nach Hause nehmen, so wird’s für die Bulldozer nochmals eng. Entsprechend motiviert startete das Heimteam ins Spiel.

Strafen dominierten das Startdrittel

 

Nicht weniger als acht kleine Strafen sprachen die Schiedsrichter in den ersten zwanzig Minuten aus und gaben den Spielern zu verstehen, dass sie heute eine kleinliche Regelauslegung an den Tag legen. Die Power- und Boxplayformationen der beiden Teams versuchten sich entsprechend in Szene zu setzen. Meistens konnte sich das Unterzahlteam schadlos halten. Nicht so aber in der 11. Spielminute als Dominik Marti das Heimteam verdient in Führung schoss.

 

Vorentscheidung im Mitteldrittel

 

Die Spieler wollten die Linie der Unparteiischen nicht akzeptieren und fanden sich auch im zweiten Drittel oftmals auf der Strafbank. Die Bulldozer führten nun aber deutlich die feinere Klinge und waren vermehrt vor dem Solothurner Schlussmann anzutreffen. U18 Talent Severin Fund reagierte zweimal blitzschnell und konnte die Rieder mit 3:0 in die zweite Drittelspause schiessen. Die Gäste aus Bettlach gaben sich nicht geschlagen und fanden im letzten Drittel immer besser ins Spiel. Janik Messer im Tor der Bulldozer stellte lange Zeit jedoch eine unüberwindbare Hürde dar. Erst als die Bettlacher alles in die Waagschale warfen und den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzten, musste er sich zum ersten Mal geschlagen geben. Das Gästetor blieb nun vermehrt verlassen und so konnte Michel Bütikofer mit dem Empty Netter zum 4:1 den Schlusspunkt setzen. 

 

Nächstes Wochenende auswärts in La Chaux-de-Fonds

 

Die nächste Chance auf Punkte erhalten die Fanion-Bulldozer bereits am nächsten Samstag um 14:00 Uhr in La Chaux-de-Fonds. Das Team aus dem Jura liegt in der Tabelle unmittelbar vor dem Team aus Kernenried. Wollen die Rieder in der Tabelle noch an den Jurassiern vorbeiziehen, ist ein Sieg unabdingbar.  

 

Text: Christian Nessier

NLA: Bittere Niederlage gegen den SHC Belpa

Im Heimspiel der ersten Mannschaft am Sonntag empfingen die Bulldozers den SHC Belpa. Die Ausgangslage für die Rieder war klar: über Kampf und Laufarbeit wollte man den Gästen entgegnen und die drei Punkte Zuhause behalten. Jedoch gelang der Start ins Spiel überhaupt nicht und bereits bis zur ersten Pause stand es 0:3. Das aufbäumen im letzten Drittel kam zu spät und die Bulldozers mussten sich mit 3:7 geschlagen geben.

Das Spiel begann schlecht für das Heimteam. Bereits nach 35 Sekunden kassierte man das erste Gegentor. Danach konnten man sich fangen und das Spiel wurde ausgeglichen gestaltet. Vor der ersten Drittels Pause mussten noch zwei weitere Gegentore hingenommen werden. Die Effizienz der Gäste war ausgezeichnet und der Ball rollte gegen die Bulldozers.

Im zweiten Drittel  kamen auch die Rieder ins Spiel jedoch konnten keine Tore verbucht werden. Im Gegenteil, der SHC Belpa konnte zwei weitere Male einnetzten und zog mit 0:5 davon.

Für den letzten Spielabschnitt bündelte das Heimteam seine Kräfte und schaffte nach 48 Minuten den ersten Treffer. Der Knoten schien damit gelöst und es wurde nun frei aufgespielt. Die Rieder kamen bis zum 5:3 heran jedoch waren zu diesem Zeitpunkt lediglich noch knapp drei Minuten zu spielen. So gelang den Gästen noch zwei Treffer ins leere Tor zum Endspielstand von 3:7.

 

Die Moral welche das Team im dritten Drittel bewiesen hat muss nun mitgenommen werden und über 60 Minuten durchgezogen werden. Die nächste Chance erhalten die Bulldozers bereits am nächsten Sonntag in der Faes Bau Arena gegen den SHC Bettlach.

 

Text: Stefan Hager