NLA: Klares Verdikt gegen Belp

Am vergangenen Freitag spielten die Bulldozers auswärts in Belp. Bei windigem Wetter versuchten die Rieder, die Spiele des Wochenendes davor zu vergessen und befreit aufzuspielen, bevor es nächstes Wochenende in Grenchen ernst wird. 

19.30 Uhr war Anpfiff in Belp. Eine eher ungewohnte Zeit für ein Meisterschaftsspiel. Trotzdem wollte die Mannschaft um Coach Gerhard Bracher eine starke Leistung vor den Playoffs zeigen. 

 

Im ersten Drittel startete Belp erwartet offensiv in die Partie. Die Bulldozers vermochten bis zur sechsten Minute das Tor dicht zu halten, bis dann das 1:0 für Belp fiel. Auch die Gäste konnten einige Ausrufezeichen vor dem Belper Tor setzen, allerdings stets ohne Torerfolg. In der elften Minte erwischte das Heimteam die Rieder auf dem falschen Fuss: Innerhalb von 44 Sekunden schlug es dreimal im Tor der Bulldozers ein. Nach einem Timeout in der 12. Minute konnten sich die Gäste wieder etwas fangen und man ging mit dem stand von 4:0 in die Pause.

 

Im zweiten Drittel ging es ähnlich weiter wie im Startdrittel. Beide Seiten hatten Chancen, bis in die 33. Minute ohne Folgen. Den Gürbetalern gelang das fünfte Tor. Bis zur Pause konnten sie die Führung auf 7:0 ausbauen.

 

Im letzten Drittel spielten die Bulldozers wirklich befreit auf. Wissend, dass sie "nichts mehr zu verlieren" haben, konnten sie den Belpern starke Gegenwehr leisten. Auch die Chancen waren da, aber man scheiterte immer wieder am Schlussmann des Heimteams. Es war zum Verzweifeln. In der 49. Minute erhöhte Belp auf 8:0. In der 58. Minute gelang Stefan Hager das Ehrentor der Gäste, die dadurch sichtlich erleichtert waren. Eigentlich wüsste man doch noch wie! Das Resultat blieb unverändert und somit ging das Spiel mit 8:1 in die Bücher.

 

Die Bulldozers spielten grundsätzlich nicht schlechter, aber ihre Einstellung muss sich sofort ändern, wenn sie am kommenden Wochenende die Chancen auf das Playoff-Halbfinal aufrecht erhalten wollen. Mental muss die erste Mannschaft einen grossen Sprung machen. Sonst wird es gegen Grenchen nichts zu lachen geben.

NLA: Ein Wochenende zum Vergessen

Nach der Kanterniederlage letzte Woche gegen Oberwil, kam am Samstag die Chance auf Wiedergutmachung. Die Bulldozers trafen vor eigenem Anhang auf Martigny. Nachdem der Nachwuchs am Morgen vorgemacht hat wie das Tore schiessen geht, war es jetzt an der 1. Mannschaft nachzuziehen.

Das Heimteam startete etwas verhalten in die Partie und so landete der Ball schon nach kurzer Zeit im Netz, 0:1 Martigny. Dies war nun endlich der Weckruf für die Rieder. Sie kreierten zahlreiche Chancen und belohnten sich, durch einen sehenswerten Treffer, mit dem Ausgleich. Doch die Freude hielt nicht lange, denn postwendend kam eine Antwort der Walliser. Kurz vor Drittelsende konnte Martigny sogar noch auf 1:3 erhöhen.

 

Nun galt es so schnell wie möglich den Anschlusstreffer zu suchen. Doch wie so oft im Leben, kommt es anders als man sich das vorstellt. Der Ball wollte einfach nicht über die Torlinie und bei den Wallisern war jetzt praktisch jeder Schuss ein Treffer. Dies führte nach dem zweiten Drittel zu einem klaren Resultat von 1:8 für Martigny.

 

Diese Hypothek war nun zu gross fürs letzte Drittel. Das Heimteam versuchte zwar noch einmal alles aber der Schlussmann von Martigny musste kein zweites Mal hinter sich greifen. 1:11 lautete das klare Verdikt gegen die Rieder an Ende. Viel Zeit zum Nachdenken blieb den Bulldozers nicht, denn schon am Sonntag ging es weiter mit dem Derby gegen den SHC Grenchen-Limpachtal.

 

 

Der Sonntag stand unter dem Motto «Ladiesday». Somit konnten der SHC Kernenried-Zauggenried Bulldozers, trotz des schlechten Wetters, auf eine grosse Unterstützung zählen. Zu Beginn des ersten Drittels spürte man, dass das Heimteam eine Reaktion auf das Spiel am Samstag zeigen wollte. Man stand defensiv solid und konnte nach vorne einige Chancen herausspielen. Dennoch gingen die Gäste aus Grenchen durch einen Powerplay-Treffer in Führung. Diese Führung wurde sofort bestätigt und die Rieder mussten mit einem 0:2 in die Kabinen.

 

Wer den Match am Samstag schon gesehen hatte, hat im zweiten Drittel wohl ein Déjà-Vu erlebt. Innert kürzester Zeit zogen die Grenchner auf 0:6 davon. Diesen Rückstand entstand durch zu viele individuelle Fehler des Heimteams, die eiskalt ausgenützt wurden. Nun setzte der SHC Grenchen-Limpachtal im dritten Drittel noch zur Kür an. Was zum klaren und schlussendlich verdienten 0:12 Sieg führte.

 

Dieses katastrophale Wochenende muss nun sofort abgehakt werden, denn schon am nächsten Freitag geht es Auswärts in Belp weiter.

NLA: Kanterniederlage gegen Oberwil

Am Sonntag stand den Bulldozers eine schwierige Aufgabe bevor. Sie traten die Auswärtsreise nach Zug an, wo sie nach dem Cupspiel nun auch in der Meisterschaft auf die den Ligakrösus aus Oberwil trafen.

Bereits zu Beginn wurde das Tempo des 19-Mann Kaders der Oberwiler angegeben und die Rieder waren sichtlich mit dem Stellungsspiel überfordert. Nach gut zwei Minuten netzten die Rebells das erste Mal ein. Die Bulldozers fanden auch in folge nicht ins Spiel und wurden vom Heimteam überrannt. So stand es nach den ersten 20 Minuten 5:0. 

 

Nach der Pause knüpften die Oberwiler direkt an der bisher gezeigten Leistung an und verbuchten nach nur 1:13 das 6:0. Nach noch fünf weiteren Gegentreffern konnten die Rieder mit einem schön gespielten Konter in Unterzahl wenigstens den Ehrentreffer erzielen. 

 

Im letzten Abschnitt ging es für die Bulldozers darum den Schaden in Grenzen zu halten und nicht komplett auseinander zu fallen. Trotz den Bemühungen kamen weitere fünf Treffer hinzu und die Rieder verloren die Partie schlussendlich diskussionslos mit 16:1.

 

 

Einmal mehr wurde das bestehende Gefälle im Streethockey aufgezeigt und die Bulldozers aus Kernenried mussten am Schluss wie die meisten Teams ohne Zähler aus Oberwil abreisen. Am nächsten Wochenende stehen zwei Heimspiele in der Faes Bau Arena bevor. Am Samstag gegen den SHC Martigny und am Sonntag kommt es erneut zum Derby gegen Grenchen. Das Spiel vom Sonntag steht unter dem Motto Ladies Day, sämtliche Damen erhalten ab 13:30 Uhr Prosecco offeriert. Wie immer in der Faes Bau Arena wird für beide Spiele kein Eintritt erhoben.

 

Text: Stefan Hager

NLA: Derbyniederlage gegen Grenchen-Limpachtal

In einer Nachholpartie standen sich am Samstag die Kernenried-Bulldozers und der SHC Grenchen-Limpachtal gegenüber. Vor 10 Jahren duellierten sich die Teams jeweils auf Augenhöhe und fochten unvergessliche Derbys aus. In den letzten Jahren mussten die Bulldozers dann anerkennen, dass die Grenchen eine Nummer zu gross ist. Immer mehr macht sich aber die Juniorenarbeit der Bulldozers bemerkbar, weshalb die Aufeinandertreffen inskünftig wohl wieder vermehrt Derbycharakter aufweisen werden.

Nach 20 Sekunden fiel bereits das erste Tor für das Heimteam aus Grenchen, weil nach einem Defensivbully die Zuteilung nicht mehr stimmte, konnte Aegerter die Limpachtaler in Führung schiessen. Von diesem frühen Rückstand liessen sich die Bulldozers jedoch nicht beirren. Der Favorit aus Grenchen war zwar grösstenteils in Ballbesitz und setzte die Gäste unter Druck, die Bulldozers wehrten sich aber nach Kräften und spielten hartnäckig und aufsässig. In der 17. Minute konnte das Heimteam im Powerplay durch Lüthi gleichwohl auf 2:0 erhöhen. 

 

Der Match war von vielen harten Zweikämpfen geprägt, was viele Strafen zur Folge hatte. Nach acht Minuten im zweiten Drittel gelang den Bulldozers der Anschlusstreffer. In Überzahl konnte Dominik Marti reüssieren. In der Folge kam es für die Rieder noch besser. Nur sieben Minuten später glich Lukas Hubacher das Spiel für seine Farben aus.

 

Im Schlussdrittel gelang den Bulldozers ein optimaler Start. Bereits nach zwei Minuten schoss Lukas Hubacher mit seinem zweiten Tor des Spiels die Rieder in Führung. Die Grenchner ihrerseits konnten das Spiel einige Minuten später wieder ausgleichen. Fünf Minuten vor Schluss kam es zu einer Überzahl des Heimteams. Die Limpachtaler erzielten während dieser Überzahl den entscheidenden Treffer zum 4:3 Schlussstand.

 

Rückblickend können die Bulldozers zufrieden sein mit ihrer Leistung. Man hat gezeigt dass die Kernenrieder dem Derby wieder den gewohnten Charakter verleihen können wenn ganze Potenzial des Teams ausgeschöpft wird. Nun gilt es in den nächsten Spielen Moral zu tanken für die anstehenden Playoffs, bei denen ein erneutes Aufeinandertreffen dieser Teams realistisch erscheint.

 

Text: Janik Messer

NLA: Klare Niederlage im Cupviertelfinal

Am Sonntag reiste die erste Mannschaft der Bulldozers nach Zug, um im Cup gegen den Serienmeister Oberwil anzutreten. Mit sichtlich dezimiertem Kader spielten die Bulldozers befreit auf, die Rebells waren jedoch einfach zu überlegen. Somit endete das Cupabenteuer schliesslich mit einer 12:0 Niederlage.

Mit gerade mal elf Spielern reiste die erste Mannschaft am Sonntag nach Zug. Diverse Absenzen (mehrheitlich Skiferien) setzte dem Team von Gerhard Bracher zu. Mit dem Wissen, dass dies kein einfaches Spiel wird, war das Ziel für die Partie klar. Freude am Spiel und davon profitieren, gegen die Messlatte des Schweizer Streethockeys zu spielen.

 

Im ersten Drittel begann das Spiel gleich wie erwartet mit enormem Druck des Heimteams. So stand es in der siebten Minute bereits 3:0 für Oberwil. Dank einigen sehenswerten Paraden des Rieder Schlussmannes Jan Niffenegger war das Resultat noch nicht höher. Die Bulldozers versuchten, hinten dicht zu machen und auf Chancen zu lauern. Vereinzelt kam Berner zum Abschluss, jedoch stets ohne Erfolg.

 

Im zweiten Drittel gelang Oberwil mit Ramon Meier (nach 21 Sekunden) ein Schnellstart zum 4:0. Die Bulldozers wehrten sich mit aller Kraft gegen die anbrausenden Zuger. In der 28. Minute erhöhte das Heimteam auf 5:0. Man nahm sich das 5:0 als Ziel für die nächste Pause, jedoch konnte Oberwil in den letzten 30 Sekunden mit einem Doppelschlag auf 7:0 erhöhen.

 

Im Schlussabschnitt probierte man nochmals alles, um hinten keine Tore zu kassieren. Zeitweise kamen auch die Gäste zu Chancen, aber der Rieder Goalie hatte definitiv den anstrengenderen Arbeitstag als sein gegenüber. Zum Schluss des Drittels stand es 12:0.

 

Nach diesem Spiel war bestimmt kein Berner schlecht gelaunt. Man hat wirklich alles gegeben und ist mit Freude ins Spiel. Aus solchen Matches kann man nur lernen. Dank der überragenden Leistung von Jan Niffenegger kassierte die erste Mannschaft nur zwölf Tore. Nun muss sich das Team wieder auf die Meisterschaft konzentrieren, denn in zwei Wochen spielt die erste Mannschaft auswärts in Grenchen.

 

Text: D. Andrist