Jun-A: Sieg im Derby gegen Grenchen

Am vergangenen Samstag hatten die Junioren-A ihr zweites Spiel der Saison. Allerdings war das erste gegen die Seetal Admirals, die mit sechs Spieler anreisten und somit für die Kernenrieder kein Gradmesser sein konnten. Im zweiten Spiel jedoch traf man in Grenchen auf Grenchen, einen Mitkonkurrenten um die Meisterschaft. Dieses Spiel würde also ein ganz anderes sein als das erste und somit die erste wirkliche Prüfung für die Bulldozers. Wie gesagt wusste man, dass Grenchen wohl etwa auf Augenhöhe sein wird, im Vergleich zur letzten Saison hatten sie wohl weit weniger signifikante Abgänge zu beklagen. Ausserdem geht es in einem Spiel gegen Grenchen immer um mehr als drei Punkte, nämlich um den Sieger des Lokalderbys. Man konnte also trotz ferienbedingter Abwesenheiten auf eine intensive Partie mit gutem Hockey gefasst machen.

 

Das erste Drittel begann ausgeglichen und hart. Beide Teams waren entschlossen ihre Überlegenheit zu demonstrieren. Nach rund sieben Minuten waren es aber die Kernenrieder, die zuerst einnetzten. Die Freude war gross, währte aber nicht lange, denn kaum eine Minute später gelang Grenchen der Ausgleich. Ein emotionsgeladenes Spiel wie dieses bleibt selten ohne Strafen, und nach acht Minuten konnten die Bulldozers ein erstes Mal Powerplay spielen. Dies wurde auch gleich ausgenutzt, nach 11 Minuten stand es 2:1 für die Kernenrieder. Doch auch gegen sie wurde nun eine Strafe ausgesprochen. Das Boxplay der Bulldozers war jedoch sehr solide und die Grenchner konnten ihre Überzahl nicht ausnutzten. Auch nicht, als sie zum Schluss des ersten Drittels noch einmal die Chance dazu hatten. So endete dieses erste Drittel 2:1.

 

Die Bulldozers starteten zuversichtlich ins zweite Drittel, jetzt, da sie wussten womit sie es zu tun hatten, waren sie überzeugt diese Aufgabe bewältigen zu können. Dazu durften sie jedoch keineswegs zurücklehnen, sondern weiter alles geben. Jetzt gelang es den Kernenriedern vermehrt die Grenchner in ihrer Zone unter Druck zu setzen. So entstand das 3:1, aus einem sauberen Cycling. Nach einer weiteren, ohne Probleme überstandenen Box gelang durch einen schnellen Konter aus der Defensive das 4:1. Abgesehen von den Unterzahlsituationen der Bulldozers kamen die Grenchner nun kaum noch in die Offensive. Nach 33 Minuten stand es 5:1. Die Bulldozers spielten offensiv dynamisch und liessen defensiv keine Konter von Seiten der Grenchner zu. Weitere Tore blieben aber im zweiten Drittel aus. Dieses endete also mit 5:1.

 

 

Zu Beginn des letzten Drittels bestand die Gefahr, dass man das Spiel schon für gewonnen hielt und sich dementsprechend nicht mehr anstrengen würde. Dies war jedoch nicht der Fall. Die Bulldozers schienen noch mehr Energie zu haben als Grenchen, die mehr und mehr passiv spielten und auf Konter lauerten. Die Bulldozers waren nun überlegen. Nur konnten sie vorerst keine Tore mehr erzielen. Auch ein Powerplay blieb ungenutzt. Nach zehn Minuten wurden die Linien etwas umgestellt und vielleicht war das der Auslöser für das 6:1. Dies war auch das Endresultat und die Bulldozers nahmen weitere drei Punkte nach Hause. Sie waren am Ende klar das bessere Team und das Resultat schien eher etwas knapp. Am nächsten Sonntag geht es nach Oberwil, wo gleich ein noch brisanter Gegner wartet. 

 

Text: Jonathan Hohl


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