NLA: Wasserschlacht im Wallis

Am 2. Februar reisten die Bulldozers bei garstigen Bedingungen ins Wallis für das nächste Meisterschaftsspiel gegen Martigny. Nach dem Sieg gegen die Oberwil Rebells reiste die Dozers mit erhöhtem Selbstvertrauen ins Wallis. Dabei war jedem bewusst, dass ein Sieg im Rennen um die Playoffs enorm wichtig ist. Den Plan umzusetzen und das Spiel zu gewinnen, war jedoch erschwert durch das kaum bespielbare Terrain. Zeitweise ging auch der Ball in den Pfützen schwimmen, so dass an einen flüssigen Spielverlauf kaum zu denken war.

Im ersten Drittel waren beide Mannschaften verunsichert, da keine vernünftigen Passkombinationen zu Stande kamen. So konnte nur Marco Burkhalter in der 10. Minute mit einem Geniestreich hinter dem Tor der Martinacher erfolgreich einnetzen. Somit gingen die Dozers mit einer 1:0 Führung in die Pause.

 

Im zweiten Drittel wurde die Gangart deutlich ruppiger, was nicht weniger als fünf 2-Minutenstrafen gegen die Bulldozers bedeutete. Mit viel Kampf, Leidenschaft und einem erneut hervorragenden Janik Messer im Tor konnte die 1:0 Führung bis zur Pause verteidigt werden.

 

Im Schlussdrittel waren die Rieder gewillt, eine Leistungssteigerung zu zeigen, da man bisher nicht entsprechend dem Können agierte. Es ergab sich ein munteres hin und her und beide Seiten konnten sich gute Chancen erspielen. In der 50. Minute wurde nach einer Attacke auf Janik Messer unverständlicherweise nur Strafen gegen die Rieder ausgesprochen und Martigny konnte in doppelter Überzahl das Spiel ausgleichen. Kurz danach gelang den Martinachern gar der Führungstreffer, die den Schwung aus dem Überzahlspiel mitnehmen konnten. Coach Bütikofer nahm fünf Minuten vor Schluss das Timeout und als Reaktion gelang Michel Bütikofer nach einer wunderschönen Passkombination der Ausgleich. Das Spiel ging in die Verlängerung.

 

In der Verlängerung konnten die Bulldozers die besseren Chancen ausarbeiten, Martigny wurde nur durch Konter gefährlich. Die Verlängerung endete torlos und das Spiel ging ins Penaltyschiessen.

 

Nach fünf Schützen war das Score ausgeglichen. Andrist und Burkhalter waren erfolgreich. Somit ging es ins "Sudden Death". Bütikofer brachte in Folge das Votum auf die Seite der Rieder mit seinem Treffer. Da jedoch Martigny zweimal traf und die Dozers nur einmal blieb der Extrapunkt in Martigny.

 

Immerhin einen Punkt, der im Kampf um die Playoffs noch extrem wichtig werden kann. Nun gilt es, den Fokus auf die verbleibenden Spiele zu setzen. Da nächstes Wochenende spielfrei ist, bleibt mehr Zeit um die Blessuren zu genesen und danach umso stärker gegen die direkten Konkurrenten um die Playoffsplätze aufzutreten. Das nächste Spiel der Bulldozers findet am 15. Februar um 14.00 Uhr in der Faes Bau Arena statt.