Jun-A: Jahresauftaktsieg gegen Hägendorf

Das erste Spiel nach der Weihnachtspause ist am Sonntagnachmittag angestanden.

Verschenken wollten wir heute allerdings nichts mehr und zu Beginn der Rückrunde alle drei Punkte auf unser Konto schreiben lassen.

 

Spielanpfiff war um 14:00, der Gegner heute hiess Hägendorf. Regen war keiner in Sicht und die Temperaturen waren fürs «Hockeylen» angenehm.

 

Unser Team legte einen Blitzstart hin und erzielte bereits nach 15 Sekunden das erste Tor. Dieses Tor gab uns Schwung und bereits nach vier Minuten stand es 4:0. Da dieses Spiel mit einem 4 vs. 4 Mann-System gespielt wurde und sich der Gegner früh zurückzog, hatten alle Spieler sehr viel Platz und konnten einige Kombinationen ausprobieren. Dass diese nicht wirklich funktionierten, merkte man an dem Resultat. Nach einem schnellen Start brauchte es über sieben Minuten, bis wir das nächste Tor erzielten. Auch das Power-Play nach fünf Minuten konnte nicht genutzt werden. Bis zur ersten Drittels Pause erzielte man noch einzelne Treffer und konnte so mit einem Polster von 10 Toren in die Garderobe.

 

Im zweiten Drittel wollten wir mehr zusammen- und vor allem einfacher spielen. Auch wurden die Verteidiger zwei-drei Male ausgekontert, was verbessert werden musste. Die «Schwarz-Grünen» hatten einige Chancen, doch irgendwie wurde das Tor immer verfehlt und so war kein «grüner Zweig» in Sicht. Daraus folgte in der 33. Minute ein Konter der Gegner und tatsächlich ist der Ball das erste Mal in unserem Tor gelandet. Konzentration war jetzt gefragt und vor allem «einfaches Hockey». Bereits im nächsten Einsatz erzielten wir wieder ein Tor. Der Spielstand nach 33 Minuten war 11:1. Dieses Tor gab uns dann wieder etwas Selbstvertrauen und eine Minute später folgte erneut ein Treffer durch ein «Pully-Goal». Bis zur Pause erzielten die Kernenrieder ein weiteres Tor und konnten mit einem 12-Tore-Vorsprung in das letzte Drittel.

 

Die Regeln des Streethockey-Verbandes sehen vor, dass bei einer Tordifferenz von geringstenfalls 15 Toren ein Spielabbruch erfolgt, sofern mindestens 40 Minuten gespielt wurden. Unser Ziel im letzten Drittel war also möglichst früh drei Tore zu erzielen um das Spiel so vorzeitig zu beenden. Auch jetzt brachten wir die Abschlüsse nicht wirklich entschlossen aufs Tor. Mit ein wenig Glück wurde in der dritten Minute des dritten Drittels das nächste Tor erzielt. Zwei weitere folgten kurz vor dem Seitenwechsel nach zehn Minuten. Somit stand es schlussendlich 16:1 nach 49 Minuten und das Match wurde gemäss Reglement frühzeitig abgebrochen.

 

Das Spiel war übers Ganze gesehen sehr fair. Unser Team blieb unbestraft und auch die Solothurner schrieben nur vier Strafen.

 

Die drei Punkte zu Beginn der Rückrunde waren somit gesichert. «Geglänzt» haben wir aber alle nicht. Kleine individuelle Fehler brachten den Gegner immer wieder zum Kontern. Es war ein Sieg, nicht mehr!

 

 

 

 

Bericht: Jan Beetschen


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