Jun-A: Zitterpartie gegen Belpa

Am vergangenen Samstag spielten die Junioren-A zuhause gegen den SHC Belpa. Nach einigen Spielen in denen man klar der Favorit war sollte man dieses mal auf Augenhöhe sein. Trotzdem waren die Rieder zuversichtlich auch diese Aufgabe meistern zu können. Man wusste, dass die Belper über einige sehr starke Spieler verfügen, aber im Allgemeinen meist ein schmales Kader haben.  Dies wollte man ausnutzten, indem man das Spiel schnell macht und den Gegner einschnürt.

 

Das Spiel begann und die Bulldozers machten gleich viel Druck, konnten aber noch nicht davon profitieren.  Langsam stellten sich die Belper auf die Spielweise des Heimteams ein und kamen ab und zu zu Konterchancen. Ein oder zwei Mal wurde es sehr knapp und kam zu Pfostenschüssen, aber auch die Belper schossen noch kein Tor. Die Gäste spielten ein physisches Spiel, dem die Kernenrieder aber widerstehen konnten. Nach und nach erarbeiteten sich die Bulldozers Chancen und den Belpern blieb oft nur das Icing. Trotzdem verfehlte man entweder das leere Tor oder schoss aus bester Position daneben. In diesem Drittel gab es gute Ansätze, doch das Heimteam musste noch etwas aufwachen und die «Püetz» fertig machen.

 

Das zweite Drittel begann wie das erste aufgehört hatte. Die Bulldozers arbeiteten und machten Druck konnten aber das längst überfällige 1:0 nicht erzielen. Und nach und nach kamen auch die Belper wieder zu Chancen. Die Defensivarbeit der Bulldozers lies zu wünschen übrig. Man stand oft nicht nahe genug am Mann und nahm das ganze etwas zu leger. Die Belper nahmen vermehrt Strafen und die Bulldozers konnten mehrere Male mit einem Mann mehr agieren. Doch auch hier fiel das Tor einfach nicht. Es war wie ein Fluch. Einige der Leader der Kernenrieder konnten in diesem Spiel die Erwartungen des Trainerteams nicht erfüllen. Auch das zweite Drittel endete mit 0:0.

 

Im dritten Drittel wollten die Bulldozers das Spiel entscheiden. Die Belper wurden langsam etwas müde, während die Bulldozers bei Bedarf auf einige Ersatzkräfte zurückgreifen konnten. Und dann, endlich, geschah es. In einem weitern Powerplay konnten die Bulldozers das erste Tor dieser Partie erzielen. Bis dahin hatte es 45 Minuten und 35 Sekunden gedauert, bis Spieler, Trainer und Zuschauer endlich erlöst wurden. Doch das Spiel war noch lange nicht vorbei. Ein Tor kann schnell passieren, das wussten auch die Gäste aus Belp und versuchten noch die letzten Kräfte zu mobilisieren. Doch in der 58. Minute konnte das Heimteam das 2:0 erzielen. Dem Schlussansturm aus Belp konnte man standhalten.

 

Das Spiel war mehr oder weniger auf Augenhöhe gewesen, mit leichten Vorteilen für Kenrenried. Weitere drei Punkte konnten nach Hause geholt werden. Dennoch muss stark an der Defensive und an der Chancenauswertung gearbeitet werden.

 

 

Text: Jonathan Hohl


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