NLA: Ein Wochenende zum Vergessen

Nach der Kanterniederlage letzte Woche gegen Oberwil, kam am Samstag die Chance auf Wiedergutmachung. Die Bulldozers trafen vor eigenem Anhang auf Martigny. Nachdem der Nachwuchs am Morgen vorgemacht hat wie das Tore schiessen geht, war es jetzt an der 1. Mannschaft nachzuziehen.

Das Heimteam startete etwas verhalten in die Partie und so landete der Ball schon nach kurzer Zeit im Netz, 0:1 Martigny. Dies war nun endlich der Weckruf für die Rieder. Sie kreierten zahlreiche Chancen und belohnten sich, durch einen sehenswerten Treffer, mit dem Ausgleich. Doch die Freude hielt nicht lange, denn postwendend kam eine Antwort der Walliser. Kurz vor Drittelsende konnte Martigny sogar noch auf 1:3 erhöhen.

 

Nun galt es so schnell wie möglich den Anschlusstreffer zu suchen. Doch wie so oft im Leben, kommt es anders als man sich das vorstellt. Der Ball wollte einfach nicht über die Torlinie und bei den Wallisern war jetzt praktisch jeder Schuss ein Treffer. Dies führte nach dem zweiten Drittel zu einem klaren Resultat von 1:8 für Martigny.

 

Diese Hypothek war nun zu gross fürs letzte Drittel. Das Heimteam versuchte zwar noch einmal alles aber der Schlussmann von Martigny musste kein zweites Mal hinter sich greifen. 1:11 lautete das klare Verdikt gegen die Rieder an Ende. Viel Zeit zum Nachdenken blieb den Bulldozers nicht, denn schon am Sonntag ging es weiter mit dem Derby gegen den SHC Grenchen-Limpachtal.

 

 

Der Sonntag stand unter dem Motto «Ladiesday». Somit konnten der SHC Kernenried-Zauggenried Bulldozers, trotz des schlechten Wetters, auf eine grosse Unterstützung zählen. Zu Beginn des ersten Drittels spürte man, dass das Heimteam eine Reaktion auf das Spiel am Samstag zeigen wollte. Man stand defensiv solid und konnte nach vorne einige Chancen herausspielen. Dennoch gingen die Gäste aus Grenchen durch einen Powerplay-Treffer in Führung. Diese Führung wurde sofort bestätigt und die Rieder mussten mit einem 0:2 in die Kabinen.

 

Wer den Match am Samstag schon gesehen hatte, hat im zweiten Drittel wohl ein Déjà-Vu erlebt. Innert kürzester Zeit zogen die Grenchner auf 0:6 davon. Diesen Rückstand entstand durch zu viele individuelle Fehler des Heimteams, die eiskalt ausgenützt wurden. Nun setzte der SHC Grenchen-Limpachtal im dritten Drittel noch zur Kür an. Was zum klaren und schlussendlich verdienten 0:12 Sieg führte.

 

Dieses katastrophale Wochenende muss nun sofort abgehakt werden, denn schon am nächsten Freitag geht es Auswärts in Belp weiter.