NLA: Derbyniederlage gegen Grenchen-Limpachtal

In einer Nachholpartie standen sich am Samstag die Kernenried-Bulldozers und der SHC Grenchen-Limpachtal gegenüber. Vor 10 Jahren duellierten sich die Teams jeweils auf Augenhöhe und fochten unvergessliche Derbys aus. In den letzten Jahren mussten die Bulldozers dann anerkennen, dass die Grenchen eine Nummer zu gross ist. Immer mehr macht sich aber die Juniorenarbeit der Bulldozers bemerkbar, weshalb die Aufeinandertreffen inskünftig wohl wieder vermehrt Derbycharakter aufweisen werden.

Nach 20 Sekunden fiel bereits das erste Tor für das Heimteam aus Grenchen, weil nach einem Defensivbully die Zuteilung nicht mehr stimmte, konnte Aegerter die Limpachtaler in Führung schiessen. Von diesem frühen Rückstand liessen sich die Bulldozers jedoch nicht beirren. Der Favorit aus Grenchen war zwar grösstenteils in Ballbesitz und setzte die Gäste unter Druck, die Bulldozers wehrten sich aber nach Kräften und spielten hartnäckig und aufsässig. In der 17. Minute konnte das Heimteam im Powerplay durch Lüthi gleichwohl auf 2:0 erhöhen. 

 

Der Match war von vielen harten Zweikämpfen geprägt, was viele Strafen zur Folge hatte. Nach acht Minuten im zweiten Drittel gelang den Bulldozers der Anschlusstreffer. In Überzahl konnte Dominik Marti reüssieren. In der Folge kam es für die Rieder noch besser. Nur sieben Minuten später glich Lukas Hubacher das Spiel für seine Farben aus.

 

Im Schlussdrittel gelang den Bulldozers ein optimaler Start. Bereits nach zwei Minuten schoss Lukas Hubacher mit seinem zweiten Tor des Spiels die Rieder in Führung. Die Grenchner ihrerseits konnten das Spiel einige Minuten später wieder ausgleichen. Fünf Minuten vor Schluss kam es zu einer Überzahl des Heimteams. Die Limpachtaler erzielten während dieser Überzahl den entscheidenden Treffer zum 4:3 Schlussstand.

 

Rückblickend können die Bulldozers zufrieden sein mit ihrer Leistung. Man hat gezeigt dass die Kernenrieder dem Derby wieder den gewohnten Charakter verleihen können wenn ganze Potenzial des Teams ausgeschöpft wird. Nun gilt es in den nächsten Spielen Moral zu tanken für die anstehenden Playoffs, bei denen ein erneutes Aufeinandertreffen dieser Teams realistisch erscheint.

 

Text: Janik Messer