NLA: Klare Niederlage im Cupviertelfinal

Am Sonntag reiste die erste Mannschaft der Bulldozers nach Zug, um im Cup gegen den Serienmeister Oberwil anzutreten. Mit sichtlich dezimiertem Kader spielten die Bulldozers befreit auf, die Rebells waren jedoch einfach zu überlegen. Somit endete das Cupabenteuer schliesslich mit einer 12:0 Niederlage.

Mit gerade mal elf Spielern reiste die erste Mannschaft am Sonntag nach Zug. Diverse Absenzen (mehrheitlich Skiferien) setzte dem Team von Gerhard Bracher zu. Mit dem Wissen, dass dies kein einfaches Spiel wird, war das Ziel für die Partie klar. Freude am Spiel und davon profitieren, gegen die Messlatte des Schweizer Streethockeys zu spielen.

 

Im ersten Drittel begann das Spiel gleich wie erwartet mit enormem Druck des Heimteams. So stand es in der siebten Minute bereits 3:0 für Oberwil. Dank einigen sehenswerten Paraden des Rieder Schlussmannes Jan Niffenegger war das Resultat noch nicht höher. Die Bulldozers versuchten, hinten dicht zu machen und auf Chancen zu lauern. Vereinzelt kam Berner zum Abschluss, jedoch stets ohne Erfolg.

 

Im zweiten Drittel gelang Oberwil mit Ramon Meier (nach 21 Sekunden) ein Schnellstart zum 4:0. Die Bulldozers wehrten sich mit aller Kraft gegen die anbrausenden Zuger. In der 28. Minute erhöhte das Heimteam auf 5:0. Man nahm sich das 5:0 als Ziel für die nächste Pause, jedoch konnte Oberwil in den letzten 30 Sekunden mit einem Doppelschlag auf 7:0 erhöhen.

 

Im Schlussabschnitt probierte man nochmals alles, um hinten keine Tore zu kassieren. Zeitweise kamen auch die Gäste zu Chancen, aber der Rieder Goalie hatte definitiv den anstrengenderen Arbeitstag als sein gegenüber. Zum Schluss des Drittels stand es 12:0.

 

Nach diesem Spiel war bestimmt kein Berner schlecht gelaunt. Man hat wirklich alles gegeben und ist mit Freude ins Spiel. Aus solchen Matches kann man nur lernen. Dank der überragenden Leistung von Jan Niffenegger kassierte die erste Mannschaft nur zwölf Tore. Nun muss sich das Team wieder auf die Meisterschaft konzentrieren, denn in zwei Wochen spielt die erste Mannschaft auswärts in Grenchen.

 

Text: D. Andrist