JUNA: Heimspiel gegen Union Zürich

Am Sonntag empfingen die Junioren A der Bulldozers Union Zürich in der FAES BAU Arena. Schon letztes Jahr musste man sich gegen diese Mannschaft beweisen. Man wusste also, dass dieses Team, welches mit vier Feldspieler spielt, nicht zu unterschätzen ist. Sie lassen den Gegner durch ein gut einstudiertes defensives Verhalten verzweifeln und erzielen durch Konter Tore. 

 

In der Startphase wies die Defensive des Teams aus Zürich jedoch noch einige Lücken auf. Dieses Defizit versuchten die Bulldozers so gut wie möglich auszunutzen, doch auch beim Heimteam passte noch nicht alles zusammen. Trotzdem konnte man in der fünften Spielminute in Führung gehen. Die Grün-Schwarzen erhofften sich, dass sie nun das Spiel in den Griff bekommen hatten. Dem war jedoch nicht so. Vieles funktionierte noch nicht so, wie es sollt. Die Stürmer bewegten sich schlecht, in der Offensive versuchte man mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und auch die Angriffsauslösung funktionierte nicht. Trotz eines weiteren Tors der Bulldozers kam Zürich Union immer besser ins Spiel. So konnte das konterstarke Team noch vor der Pause auf 2:2 ausgleichen. 

 

Um aus dieser Begegnung als Sieger vom Platz zu gehen, mussten die Dozers schleunigst einen Gang hochschalten. Dies versuchte Tobias Strahm, der Trainer, den Jungs klar zu machen. Es zeigte jedoch wenig Wirkung. Die Bulldozers spielten schlecht. Die Junioren B hatten müde Beine vom Turnier am Vortag und den Stammspielern gelang es auch nicht das Ruder herumzureissen. So konnte man sich auch im zweiten Drittel keinen Vorsprung erspielen. Zur zweiten Pause stand es 4:4.

 

Letztes Drittel, letzte Chance dem Spiel doch noch eine positive Wendung zu geben. Und tatsächlich konnte man sich steigern. Vier Tore für das Heimteam sorgten dafür, dass die Zuschauer nur noch vor Kälte zittern mussten.

 

8:4 gewannen die Bulldozers gegen Union Zürich. Das Verbesserungspotenzial ist aber gross.  Man hat jetzt bis zum nächsten Match zwei Wochen Zeit, um im Training das Spielsystem zu verbessern. 

 

Text: P. Tschamper

Offizieller Juniorenpartner