NLA: Zeitweise gut spielen reicht leider nicht

An diesem Wochenende trafen die Bulldozers aus Kernenried auf den Serienmeister aus Oberwil und den SHC Martigny. Am Samstag empfingen sie die Oberwil Rebells in der Faes Bau Arena, gegen die sie gleich mit 0:10 verloren. Am Sonntag reisten sie ins sonnige Wallis, wo sie gegen den SHC Martigny mit 7:1 verloren.

Am Samstag stand ein motivierendes Spiel bevor: Man durfte gegen den Serienmeister Oberwil zu Hause antreten. Zuversichtlich und motiviert besammelte sich das Team. In diesem Spiel kann man befreit und mit Freude aufspielen.

Im ersten Drittel ging die Rechnung allerdings nicht auf, die Rebells zeigten ihre Klasse und dominierten die Rieder teilweise klar. Obwohl Janik Messer im Tor einige Big Saves zeigte, stand  nach 20 Minuten bereits 0:5.

Im zweiten Drittel Drittel schalteten die Rebells einen Gang runter, so dass auch die Bulldozers offensive Akzente setzen konnten. Jedoch ohne Torerfolg, die Rebells konnten allerdings noch zweimal einnetzen, somit stand es nach dem zweiten Drittel 0:7.

Im letzten Drittel ging es ähnlich weiter, auch die Bulldozers hatten ein paar Chancen, allerdings konnten sie die beiden Goalies von Oberwil nicht bezwingen und am Ende Stand es 0:10. Am Tag darauf wartet ein Gegner in Reichweite, jetzt gilt es, sich gut zu erholen.

 

Am Sonntag ging die Reise nach Martigny. Heute war das Ziel, drei Punkte aus dem Wallis nach Hause zu nehmen.

In den ersten Minuten spielten die Bulldozers stark nach vorne, leider fehlte das nötige Glück und der Ball fand den Weg ins Tor nicht. Im Grossen und Ganzen hatten die Rieder die Oberhand, zwei späte Strafen brachten die Martinacher dann schliesslich ins Spiel und sie gingen im Powerplay mit 1:0 in Führung.

Im zweiten Drittel gelang den Wallisern schnell das 2:0. Das Spiel war ausgeglichener als im ersten Drittel. In der 31. Minute gelang Kevin Marti der Anschlusstreffer, dieser wurde jedoch postwendend mit dem 3:1 beantwortet. Sie konnten die Führung zur Pause noch zum 4:1 ausbauen.

Das dritte Drittel war immer noch ausgeglichen, allerdings fehlte den Bulldozers das nötige Glück im Abschluss. In der 46. Minute gelang Martigny das 5:1. Die letzten Minuten waren von vielen Strafen geprägt, vor allem auf Seite Martignys. Die Bulldozers konnten aus diesen Chancen aber kein Kapital schlagen und so stand es am Ende 7:1.

 

Alles in allem war es ein enttäuschendes Wochenende, besonders der Match am Sonntag. Nun müssen sich die Bulldozers wieder aufrappeln, denn am nächsten Samstag startet für die erste Mannschaft der Schweizer Cup auswärts gegen das NLA-Team des SHC Bonstetten-Wettswil.

 

Text: David Andrist