NLA: Schmerzhaftes Aus im Cup

Das Abenteuer Cup ist für die 1. Mannschaft bereits in der ersten Runde zu Ende. Nach einer schwachen Leistung verlieren die Bulldozers beim NLB-ligisten SV Gals mit 7:2.

Mit schlechter Erinnerung reisten die Bulldozers nach Gals. Denn schon vor zwei Jahren stiess man im Cup auf diese Mannschaft und schied mit 5:3 aus. Auf dem neu erbauten Spielfeld im Berner Seeland bot sich nun die Chance zur Revanche. Der Mannschaft rund um Coach Gerhard Bracher war klar, dass man das Spieldiktat in die Hand nehmen wolle und den Seeländern zeigen, dass die Niederlage vor zwei Jahren ein Ausrutscher war.

 

 

So startete man also auch mit einer gewissen Vorfreude in den Match, verschlief den Start jedoch vollkommen. Schon nach 35 Sekunden stimmte die Zuteilung vor dem eigenen Tor nicht und Sven Johner konnte den Gastgeber sogleich in Führung bringen. Die Bulldozers bekamen in diesem Drittel nichts auf die Reihe. Denn nach vorne konnte man keine Akzente setzen und auch in der Defensive wusste man nicht zu überzeugen.

 

 

Nun hatten doch noch einige Zuschauer den Weg nach Gals gefunden und man konnte nur hoffen dass die Rieder verwandelt aus der Garderobe zurückkehrte. Doch nichts der Gleichen passierte. Das Zweite Drittel verlief genau gleich emotionslos wie das erste. Auf dem Platz spielte nur eine Mannschaft und das war Gals. Denn diese Mannen liefen, kämpften und erspielten sich jegliche Tormöglichkeiten. Lukas Hubacher im Tor der Bulldozers zeigte ein paar super Paraden und hielt sein Team so im Rennen. Dass es so nicht mehr lange gut gehen konnte, war klar und man konnte nur hoffen, dass seine Vorderleute mit einem Tor doch noch ins Spiel finden. Tatsächlich bot sich in Spielhälfte die Gelegenheit das Score auszugleichen, denn nun konnte man im Powerplay agieren. Leider wurde auch diese Chance ausgelassen. So kam was kommen musste. In der 36. Spielminute konnte das Heimteam auf 2:0 erhöhen. Aber das war noch nicht alles in diesem Abschnitt. In gerademal zwei Minuten konnten die Gastgeber vier Tore schiessen. So ein schlechtes Drittel der Bulldozers hat man diese Saison wohl noch nie gesehen.

 

 

Mit einem komfortablen 6:0 Vorsprung ging es nun in die letzte Runde. Tatsächlich spielten in diesem Drittel auch die Gäste ein wenig mit, doch zu überzeugen vermochten sie immer noch nicht. Nur Pascal Tschamper konnte sich noch als Doppeltorschütze bejubeln. Diese Tore waren aber leider nur noch Resultatkosmetik. Sven Künsch setzte mit dem 7:2 in das leere Tor den Schlusspunkt.

 

Also war die Revanche nicht geglückt und man hat verdient verloren. Die Mannschaft aus Kernenried muss den Schalter sofort umstellen, denn sonst ist es wirklich fragwürdig wie man mit einer solch katastrophalen Leistung die Playoffs erreichen will.

 

Text: Dominik Marti