NLA: Deutliche Niederlage in Zug

Nach einer über weite Strecken überzeugenden Leistung verlieren die Bulldozers schlussendlich deutlich gegen den Meister Oberwil Rebells mit 9:0.

Bei wechselnden Wetterverhältnissen reisten die Rieder mit Reisepartner Bürkireisen nach Zug. Die Devise war klar, wir wollten mitspielen und den Zugern das Leben so schwer wie möglich machen. Aus einer kontrollierten Defensive schnell Umschalten und die wenigen Chancen nutzen war der Plan. Im ersten Drittel gelang es, die kotrollierte Defensive sehr gut aufrechtzuerhalten. Nur das mit dem Kontern und Aufrücken liess zu wünschen übrig. Eine Unaufmerksamkeit in der zweiten Linie und ein Geniestreich von Döbeli führte zu einer zwei Tore Führung für die Zuger nach 20 Minuten.

 

 

Das zweite Drittel ähnelte dem ersten. Die Zuger drückten, um die Führung auszubauen und die Rieder wehrten sich mit allen Mitteln. Messer im Tor der Rieder, welcher in dieser Saison zum ersten Mal von Beginn weg im Kasten der Rieder stand, hielt alles was es zu halten gab und war zweifelslos der beste Rieder. Dennoch gelang es den Zugern auch im zweiten Drittel zwei weitere Treffer zu erzielen und die Rieder sahen sich nach guten 40 Spielminuten mit 4:0 im Hintertreffen wieder.

 

 

Die Vorgabe von Trainer Bracher für das letzte Drittel war klar. Hinten die kleinen Unachtsamkeiten ausmerzen und im Angriff effizienter werden. Die Bulldozers kamen gut aus der Garderobe und konnten ab und zu mit Konter gefährlich vor Siedler im Zuger Tor auftauchen. Dieser blieb jedoch ohne Makel und hielt seinen Kasten rein. Die Zuger übernahmen wieder die Überhand und konnten zudem noch in Überzahl agieren. Die Chance für die Zuger alles klar zu machen, wäre da nicht ein Bärenstarker Messer im Tor der Rieder, welcher unzählige Chancen der Zuger zu Nichte machte. Die Rieder waren gewillt dem Spiel wieder etwas Spannung einzuhauchen, jedoch schlichen sich wieder kleine Unachtsamen ein und die Zuger erzielten in kurzer Zeit zwei weitere Treffer. In der Schlussphase rissen bei den Riedern alle Fäden so dass die Zuger in den letzten zwei Spielminuten noch 3 Treffer erzielen konnten. 9:0 ein klares Verdikt. Für die Rieder heisst es das gute mitzunehmen und die kleinen individuellen Fehler auszumerzen. In diesem Sinn Black Green.

 

Text: Lukas Hubacher