NLA: Erste Punkte im Trockenen

Für die erste Mannschaft der Bulldozers standen vergangenes Wochenende die Spiele 3 & 4 innerhalb von zwei Wochen auf dem Programm. Im Rahmen dieser Doppelrunde spielten die Jungs von Coach Gerhard Bracher am Samstag zuerst gegen den SHC Bonstetten und am Sonntag auswärts bei Aufsteiger Martigny.

Bulldozers – Bonstetten

 

Bei wunderschönem Wetter und warmen Temperaturen empfingen die Bulldozers am Samstagnachmittag die Gäste aus dem Säuliamt in der FAES BAU Arena. Nach den beiden Startniederlagen wollte das Team von Coach Gerhard Bracher unbedingt eine Reaktion zeigen und die ersten Punkte der noch jungen Saison holen. In Abwesenheit von Livio Bütikofer starteten die Bulldozers druckvoll ins Spiel und schnürten die Bonstettener in Ihrer Zone richtiggehend ein. In der 10. Spielminute schliesslich, konnte Studer mit seinem ersten Saisontor das Score eröffnen. Dies war auch das Pausenresultat nach dem ersten Drittel. Die Zürcher waren mit dem 1-0 zur Pause noch gut bedient, das Resultat hätte auch höher ausfallen können.

 

Im zweiten Drittel spielen die Bulldozers dort weiter wo Sie im ersten Drittel aufgehört hatten und zwangen, den bisweilen überhart spielenden Gegner, immer wieder zu Fehlern welche durch Fund und Hubacher, ausgenutzt und in Tore umgemünzt wurden. Schliesslich war es in der 38. Spielminute erneut Fund, welcher aus spitzem Winkel zum 4-0 Pausenstand traf.

 

Das Spiel wurde in der 44. Minute durch Beeri und dem 5-0 definitiv entschieden. Die beiden noch folgenden Treffer durch Sibik für die Gäste, waren nur noch Resultatkosmetik. Die letzten Spielminuten waren geprägt durch zwei Grosse Strafen von Hubacher und Haller und den daraus resultierenden 5-Minütigen Powerplays, welche beide Mannschaften aber nicht zu nutzen vermochten.

 

Durch die insgesamt gute Mannschaftsleistung konnten die Bulldozers mit dem 5-2 Sieg die ersten 3 Punkte der Saison einfahren.

 

Martigny - Bulldozers

 

Bereits Frühmorgens ging es wieder los für die Bulldozers, zum zweiten Spiel des Wochenendes, auswärts in Martigny. Erneut erwartete die Mannen von Coach Bracher wunderbares Herbstwetter und noch etwas wärmere Temperaturen als am Samstag. Nachdem Markus Hubacher aufgrund seiner Tätlichkeit am Samstag automatisch für das Spiel am Sonntag gesperrt wurde und auch Häberli abwesend war mussten die Bulldozers das Spiel nur noch mit 15 Spielern absolvieren. Torhüter Lukas Hubacher amtete für einmal als Stürmer in der dritten Linie.

 

Das Spiel begann gleich wie am Samstag und die Heimmannschaft drückte sofort aufs Tempo. Im Gegensatz zum Spiel am Samstag war dies aber der Gegner aus dem Wallis. Die Bulldozers wehrten sich nach Kräften, gerieten aber bereits nach 8 Minuten mit dem 2-0 durch Perraudin im Powerplay früh in Rückstand. Ein Konter durch Marti und Tschamper konnte schliesslich in der 14. Spielminute zum 2-1 verwertet werden, wurde aber durch den starken Tschechen Kolarik mit seinem ersten Treffer an diesem Sonntag beantwortet. Somit ging es beim Stande von 3-1 für die Martinacher in die erste Pause.

 

Coach Bracher schien in der Pause jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben um die Bulldozers besser auf den Gegner einzustellen. So gelang es sich in den kommenden 10 Minuten nicht nur aufs Verteidigen zu beschränken, sondern auch einige Akzente in der Offensive zu setzen, welche aber ungenutzt blieben. In der zweiten Hälfte des Mitteldrittels übernahmen die Walliser aber wiederum das Spieldiktat, begünstigt durch individuelle Fehler sowie drei kleine Strafen gegen die Bulldozers, welche Rappaz und Kolarik zum Pausenstand von 6-1 nutzen konnten.

 

Das Spiel war damit entschieden und im Schlussdrittel machte sich bei beiden Mannschaften eine gewisse Müdigkeit breit. Der 4. Persönliche Treffer von Kolarik sowie der 2. Treffer von Studer an diesem Wochenende besiegelten das klare Schlussresultat von 7-2 zugunsten der Walliser vom Rhoneknie.

 

Weiter geht es für die Bulldozers am nächsten Sonntag in der neuen Arena der Oberwil Rebells, welche an diesem Wochenende eine überraschende Niederlage gegen Grenchen bezogen.

 

Bericht: Christoph Steudler