NLA: Bulldozers im Cup-Viertelfinale

Die Bulldozers stehen nach hartem Kampf gegen die zweite Mannschaft des SHC Grenchen im Cup Viertelfinale. Die 1. Mannschaft der Rieder überwintern somit nach dem 8:5 Sieg das erste Mal seit mehreren Jahren wieder im Cupwettbewerb. Die Bulldozers treffen dort auswärts auf den SHC Martigny aus der NLB. Bericht

Die Bulldozers wussten, dass sie heute auf einen topmotivierten Gegner mit alt bekannten Gesichtern treffen würde. Die 2. Mannschaft aus Grenchen spielt im vorderen Mittelfeld der NLB mit, verfügt aber über zahlreiche ehemalige NLA-Spieler. Die Gastgeber aus Grenchen legt lost wie die Feuerwehr und lagen bereits nach 45 Sekunden mit 1-0 in Front. Die Rieder reagierten zwei Minuten später mit dem 1-1 Ausgleich. Es entwickelte sich ein kampfbetontes, relativ ausgeglichenes Spiel, wobei im 1. Drittel die Grenchner leichte Vorteile hatten. So stand es nach 20 Minuten dem Spielverlauf entsprechend 2-1 für Grenchen.

 

Der Apell von Coach Bütikofer in der Pause verfehlte seine Wirkung nicht. Ab dem 2. Drittel waren die Bulldozers wacher und oft früher am Ball als ihr Gegner. Hubacher drehte mit zwei Toren das Spiel, so stand es zu Spielmitte 2-3, da aber die Gastgeber nicht unverdient ausgleichen konnten, ging es mit einem 3-3 in die Pause.

 

In der 47. Minute schoss wiederum Hubacher die Seinen mit 4-3 in Front. Die Gastgeber konnten aber in der 54. Minute wieder ausgleichen. 4 Sekunden nach Wiederanpfiff war es erneut Hubacher mit einem satten Weitschuss der die 4-5 Führung für die Bulldozers erzielte. Zwei Minuten später erhöhte Dobbin mit seinem zweiten Treffen auf 4-6. Den Grenchnern gelang ohne Torhüter kurz darauf das 5-6. Die Grenchner risikierten nun alles und nahmen den Torhüter sofort wieder aus dem Spiel, Huber und wiederum Hubacher entschieden das Spiel definitiv mit zwei Treffern ins leere Tor zum 5-8.

 

Die Bulldozers haben sich heute mit einer cleveren und kämpferischen Mannschaftsleistung den Einzug ins Cupviertelfinale verdient. Dort wartet Ende Januar ein „alter Bekannter“ aus Martigny. Nun geht es aber in die wohlverdiente kurze Weihnachtspause.

 

Text: M. Werren