NLA: Schmerzhafte Niederlage gegen direkten Konkurrenten

Am vergangenen Sonntag reiste das NLA Team der Bulldozers hoch motiviert ins Säuliamt.

Nach dem ersten Punktegewinn 2016 in der Vorwoche gegen den gleichen Gegner, waren die Ziele klar. Es mussten unbedingt weitere Punkte hin um in der Tabelle einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu machen.

 

 

Schon zum Start zeigte sich, dass es den Bulldozers nicht an der Motivation fehlte.

Leider agierte der Kernenrieder Verstärkungsspieler Taylor Dobbin etwas zu motiviert und erhielt schon nach 18 Sekunden die erste kleine Strafe. In der ausgeglichen Startphase, in welcher beide Teams mehrere gute Abschlüsse aufs Tor hatten, konnte das Heimteam nach 4.23 das 1 - 0 bejubeln.

Die Dozers, welche bereits im Hinspiel ein 3 – 0 Rückstand wettmachten, liessen den Kopf nicht hängen. So war es der angeschlagene Markus Hubacher, welcher in der 12 Minute den Ausgleich zum 1 – 1 schoss. Nach je einem weiteren Tor im Startdrittel, verabschiedeten sich die Spieler nach 20min mit einem 2 – 2 in die Pause.

 

Im Mittelabschnitt war es erneut Hubacher, der nach 22 gespielten Minuten einen Hattrick notieren konnte. Nur gerade 2.5 Minuten später glichen die Säuliämtler das zweite Mal in Folge aus.

Von nun an wurde die Partie immer gehässiger und wurde regelmässig durch Strafen unterbrochen.

Von den Strafen konnte in diesem Spielabschnitt nur der Gastgeber aus Bonstetten profitieren, so hiess der Pausenstand nach 40 Minuten 5 – 3.

 

In den letzten 20 Spielminuten wurde den Bulldozers erneut aufgezeigt, wie desolat ihr Powerplay immer noch ist. Trotz 8 Minuten Überzahlspiel gelang es der Gastmannschaft nicht ein Tor zu erzielen. Im Gegenteil, es war das Team aus Wettswil, welches einen Shorthander 6 – 3 erzielen konnte.

In der 58. Spielminute versuchte der Trainerstaff der Dozers noch die Wende herbei zu rufen und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Wie schon zu vor war es erneut Hubacher, welcher die Geste in der 59 Minute noch auf ein 6 – 4 heran brachte. Leider verstrich die Zeit, ohne das weitere Tore gefallen sind.

 

Fazit:

Die Bulldozers lassen in der Offensievzohne nach wie vor zu viele Chancen ungenutzt.

Weiter wurden den Gegenspieler im eigenen Slot zu viele Freiräume gelassen, aus welchen Sie zu guten Abschlüssen gekommen sind. Keinerlei vorwürfe kann man den Dozern an der nötigen Einstellung und den kämpferischen Leistungen machen.

 

Text: R. Baumgartner