NLA: Niederlage gegen die Rebells

Die Bulldozers verlieren das Heimspiel gegen den Meister aus Oberwil nach einer kämpferisch sehr guten Leistung mit 0-6. Das Resultat täuscht darüber hinweg das die Bulldozers im ganzen Spiel sehr solid spielten, dem Gegner lange Paroli boten und oft erst am sehr starken Torhüter Sidler im Rebells-Tor scheiterten

Bei wunderschönem Hockeywetter war der Ligakrösus aus Oberwil zu Gast. Alles deutete im Vorfeld auf eine klare Sache der Rebells hin. Doch die Gastgeber wollten sich diesem Schicksal nicht einfach so hingeben und präsentierten sich hoch motiviert.

 

Die Rieder starteten gut in das erste Drittel obwohl sich Oberwil optisch überlegen zeigte. Dennoch dauerte es bis zur 10. Minute, um den ersten Torerfolg zu bejubeln. Der Amerikaner Hildreth hatte eine Strafe gegen das Heimteams ausnutzen können. Dieser Führungstreffer blieb auch dank einer starken Leistung von Heimtorhüter Janik Messer das einzige Erfolgserlebnis des Meisters im ersten Drittel.

 

Das zweite Drittel zeigte sich geprägt von vielen Strafen auf beiden Seiten. Dabei waren es die Rebells, welche eine dieser Strafen zum 2:0 ausnutzen konnte. Nur 2:30 Minuten später erhöhten die Gäste mit ihrem ersten Treffer aus dem Spiel heraus jedoch auf 3:0. Das Heimteam konnte seinerseits vier Mal in Überzahl antreten, ohne jedoch einer dieser Chancen nützen zu können. Doch das Powerplay der Rieder zeigte sich als zu wenig effizient, um zu einem Torerfolg zu gelangen. So führten die Rebells nach 40 Minuten mit 3:0.

 

Im letzten Drittel erhöhten die Rebells mit drei weiteren Toren auf 0:6. Weitere zwei Überzahlmöglichkeiten der Bulldozers blieben dabei abermals ungenutzt. So endete das Spiel mit dem klaren Verdikt von 6:0 zu Gunsten des amtierenden Meisters.

 

Das Resultat scheint auf den ersten Blick deutlich. Mit ein wenig Glück im Abschluss hätten die Bulldozers durchaus drei bis vier Tore erzielen können. Fazit: Einstellung und Kampfgeist stimmen. Das Powerplay muss jedoch dringend verbessert werden.

 

Bericht: Gerhard Bracher