NLA: Bulldozers in Bettlach chancenlos

Im zweiten Saisonspiel wurden die Bulldozers beim SHC Bettlach zum Gastspiel empfangen. Die Bulldozers erwischten dabei einen vertablen Kaltstalt und lagen bereits nach wenigen Minuten 2:0 in Rückstand. Vor dem Derby gegen Grenchen vom 8. Oktober wartet nach der 7:1 Niederlage gegen Bettlach eine Menge Arbeit auf die Mannschaft.

Man erwartete ein sehr junges Kader beim Gegner, welches von Anfang an Druck machen wird. Genau so war es auch. Die Solothurner überrannten die Bulldozers förmlich und nach 4 Minuten stand es bereits 2:0 für das Heimteam. Nach diesem Fehlstart konnten sich die Rieder allerdings wieder fangen und kamen langsam ins Spiel. Das Geschehen spielte sich zwar immer noch hauptsächlich im Drittel der Bulldozers ab, die grossen Chancen blieben aber aus. Falls die Bettlacher doch zu gefährlichen Abschlüssen kamen, stand im Notfall ein starker Lukas Hubacher im Tor, welcher die Situation Mal für Mal zu entschärfen wusste.

 

Nach 37 gespielten Minuten gelang Martin Häberli das erste Saisontor der Bulldozers. Es war das Tor zum 4:1. Vorher und nachher lief jedoch nicht viel im Drittel der Bettlacher. Ein Punkt, wo die Bulldozers die Chance gehabt hätten, dieses Spiel zu gewinnen war das Powerplay. Die Rieder konnten insgesamt 12 Minuten in Überzahl spielen. Es gelang ihnen jedoch weder ein Tor, noch konnten sie sich über längere Zeit in der Zone des Gegners festsetzen. In diesem sehr wichtigen Bereich liegt noch eine Menge Verbesserungspotenzial.

 

Der Spielstand nach 60 Minuten lautete schlussendlich 7:1 zugunsten des Heimteams. Ein grosses Problem, welches schon in Sierre beobachtet werden konnte, sind die fehlenden Akzente gegen vorne. Das schnelle Umschalten von der Defensive in die Offensive scheitert dabei oftmals daran, weil die entscheidenden Pässe nicht beim vorgesehenen Empfänger ankommen.

 

Im Grossen und Ganzen zeigten sich die Bulldozers zwar kämpferisch, es gibt allerdings noch einiges zu verbessern, wenn man dem Gegner einigermassen standhalten will.

 

Text: Janik Messer