NLA: Bulldozers gegen Grenchen erneut chancenlos

Bild: SHC Grenchen
Bild: SHC Grenchen

Die erste Mannschaft geht gegen Derbygegner mit einer deutlichen Niederlage in die Meis-terschaftspause. In Grenchen hielten die Bulldozers zwar 35 Minuten lang gut mit, mussten danach jedoch einen schmerzhaften Einbruch einstecken. Zum Schluss gelang Grenchen, wie schon im Hinspiel, ein deutlicher 8:0 Kantersieg

Die Bulldozers befinden sich in einer längeren Negativspirale. Seit dem Sieg im Penaltyschiessen in der ersten Meisterschaftsrunde gelang den Riedern kein Punktgewinn mehr. In den letzten Spielen waren die Bulldozers dabei zumeist weit davon entfernt, diese Serie zu beenden. Mit ein Grund für die aktuelle Bulldozers-Misere ist die grosse Absenzenliste, welche sich nicht nur bei den Spielen, sondern auch in den Trainings negativ auswirkt.

 

Im Spiel gegen Grenchen, war die fehlende Breite und Tiefe des Kaders wiederum zu spüren. Dies zeigte sich eindrücklich, als die Rieder Mitte des zweiten Abschnitts eine doppelte Überzahlsituation nicht nutzen konnten und sich dabei so von ihrem Defensivkonzept abbringen liessen, dass die Grenchner in der Folge mit drei Toren die entscheidende Differenz  herbeiführen konnten. Das Heimteam profitierte dabei davon, dass sich die vier Rieder Verteidiger, welche heute rund 30 Minuten Spielzeit pro Person absolvierten, in dieser Phase extrem ausgepowert hatten.

 

Im letzten Drittel nahm das Spiel dann seine erwartete Fortsetzung. Die Kräfte der Bulldozers liessen nach und das Resultat, welches von Grenchen kontinuierlich nach oben korrigiert wurde, dämpfte auch das letzte Aufbäumen.

 

Hoffnung für die Zukunft macht indes der Auftritt der ersten Bulldozers-Linie um die Rookies Andrist, Tschamper und Marti. Die Linie mit Durchschnittsalter von knappen 18 Jahren konnte sich das eine oder andere Mal offensiv in Szene setzen und kam dem Torerfolg dabei teilweise sehr nahe.

 

Bevor die Bulldozers in die nötige Weihnachtspause einsteigen kann, steht der schwere Gang im Cup gegen Gals auf dem Programm. Gegen die Berner Seeländer ist ein Sieg, trotz Umstellung auf das kleinere Spielfeld und den Modus 4 gegen 4 Pflicht. Gerade diese Ausgangslage setzt die Rieder zusätzlich unter Druck und sie müssen nun beweisen, dass sie das Siegen noch nicht verlernt haben.


Text: T. Strahm