NLA: Bulldozers brechen beim Grossfeld-Eröffnungsfest ein

Motiviert von über 200 Zuschauern, die aufgrund des Grossfeld-Eröffnungsfestes den Weg nach Kernenried auf sich genommen hatten, lieferten die Bulldozers endlich ein Mal zwei konzentrierte Drittel ab. Die Solothurner Gäste vermochten ihre Feldüberlegenheit aber im letzten Abschnitt doch noch in Tore umzuwandeln. Zum Schluss resultierte eine klare 1:7 Niederlage für die Bulldozers.

Bild: A. Oppliger.

Den Start ins Spiel gestalteten die Bulldozers energisch und mit viel Willen, den Ball aus der gefährlichen Zone fernzuhalten. Dies gelang oft, und wenn die Solothurner doch ein Mal im Slot auftauchten scheiterten sie immer wieder am stark aufspielenden Hubacher im Tor der Bulldozers. Sein grosser Einsatz bei diesen hohen Temperaturen war vorbildlich, wovon sich auch seine Vorderleute teilweise anstecken liessen. Es zeigte sich aber bald, dass nur eine kämpferisch tadellose Leistung nicht ausreichen würde, um gegen die favorisierten Gäste die dringend benötigten Punkte einzufahren. Die Solothurner waren nämlich selbst äusserst aufsässig und setzten die Bulldozers bereits früh unter Druck.


Das Pressing der Gäste war vor allem sehr effektiv, um das planlose Überzahlspiel der Berner bereits im Keim zu ersticken. In mehreren Überzahlsituationen blieben die Berner blass und schafften es oft nicht ein Mal, in die Zone der Gäste einzudringen. Bei den Gästen sah das Überzahlspiel gepflegter aus, hochkarätige Chancen blieben aber auch hier Mangelware. So stand es nach 40 Minuten 1:2 für die Gäste und für die Bulldozers schien es immer noch möglich, den für Streethockeyverhältnisse grossen Zuschaueraufmarsch in positive Energie auf dem Spielfeld umzuwandeln.


Dies gelang im letzten Abschnitt nicht. Drei Tore innerhalb von zweieinhalb Minuten kurz nach Wiederbeginn im letzten Drittel reichten aus, um das Spiel zu entscheiden. Die konditionelle und mentale Überlegenheit der Gäste manfiestierte sich bis zum Spielende im auch in dieser Höhe verdienten 1:7 Schlussresultat.


Text: J. Bütikofer

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