NLA: Auswärtsniederlage in Belp

Dem SHC Belpa reichten drei starke Minuten zum Sieg. Belpa - Bulldozers 4:1
Dem SHC Belpa reichten drei starke Minuten zum Sieg. Belpa - Bulldozers 4:1

 

 Im einzigen Abendspiel der laufenden Qualifikationsphase trafen die Bulldozers ungewohnt am Freitag-Abend auswärts auf den SHC Belpa. Die Flughafen-Mannschaft, welche in den letzten Jahren stets der NLA Spitze angehörten, befindet sich in einer Übergangssaison und lag daher durchaus in Reichweite der Bulldozers. Demnach entwickelte sich ein vom Resultat her ausgeglichenes Spiel, in welchem die Belper den Unterschied in drei Minuten zu Beginn des Mitteldrittels bewerkstelligten. Belp gewann schlussendlich, aufgrund der grösseren Spielanteile verdient mit 4:1.

Der Ausflug ins Gürbetal kann für die Bulldozers so oder so bewertet werden. Auf der negativen Seite stehen dabei klar zwei leider eingetroffene Tatsachen. Einerseits ging ein Spiel mit 4:1 verloren. Andererseits und dies könnte sich für die Bulldozers mittelfristig als grosse Hypothek erweisen, verletzte sich Livio Bütikofer, Torschütze des einzigen Bulldozers-Treffers, noch im ersten Drittel am Knie und könnte länger ausfallen. Mit Bütikofer verlieren die Rieder einen der wichtigsten Teamstützen. 


Das Spiel gegen Belp brachte für die Bulldozers auch positive Aspekte. So konnte das Resultat gegen die Belper, welche trotz vieler Abgänge auf diese Saison hin, immer noch zu den besseren NLA-Teams zählen, während 57 Minuten ausgeglichen gestaltet werden. Die Differenz schaften die Belper kurz nach der ersten Drittelspause in einer Phase, in welcher das Heimteam von unkonzentrierten Bulldozers profitieren konnten.


In der restlichen Spielzeit fand das Spiel zwar mehrheitlich in der Platzhälfte der Rieder statt, die Belper schafften es jedoch nicht, ihre Feldüberlegenheit in zwingende Torchancen umzumünzen. Auf der anderen Seite schafften es die Gäste im Vergleich zum Spiel vor Wochenfrist gegen den SHC Grenchen (0:8) vermehrt, sich mit Kontern vor das gegnerische Tor zu spielen. 


Zu mehr reichte es jedoch nicht und das Spiel plätscherte im dritten Abschnitt im Schongang in Richtung Schlusssirene. Dass im letzten Drittel keine gelingenden Aktionen mehr zu Stande kamen, hatte dabei wahrscheinlich in gewisser Weise auch mit den winterlichen Temperaturen, knapp über dem Gefrierpunkt zu tun, welche die Bälle zu kaum spielbaren Kugeln verwandeln liess. 


Weiter geht's für die Rieder mit einem schwierigen Auftritt auswärts am kommenden Samstag gegen die Sierre Lions. 


Text: T. Strahm