Schmerzliche Derbyniederlage für die Bulldozers

Kein seltenes Bild heute Nachmittag: Die Bulldozers in der Defensive.
Kein seltenes Bild heute Nachmittag: Die Bulldozers in der Defensive.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Mannschaft wartet auch nach dem zweiten Heimspiel weiter auf den ersten Sieg an neuer Spielstätte in Kernenried. Das Team von Coach Olivier Brodard verliert im Derby gegen den SHC Grenchen-Limpachtal deutlich mit 0:8. Auch in dieser Höhe geht das Resultat aufgrund der deutlich grösseren Spielanteile der Grenchner in Ordnung. Die Bulldozers müssen nach dieser Niederlage definitiv über die Bücher. 

"Bittere Pillen muss man in Zucker hüllen", sagt uns ein deutsches Sprichwort. Niederlagen schön reden, Ausreden und Erklärungen für das eigene Scheitern zu suchen hilft uns, schmerzliche Niederlagen und Rückschläge leichter erträglich zu machen.


Um aus Niederlagen zu wachsen hilft es jedoch nicht, die Fehler, welche zu Niederlagen führen schön zu reden oder die Gründe für das eigene Scheitern bei anderen zu suchen. Um die richtigen Schlüsse zu ziehen muss man die Fakten auf den Tisch legen: Die heutige Leistung reicht nicht, um in der NLA eine wichtige Rolle zu spielen. 


Die Probleme der Bulldozers sind verschieden und ziehen sich über alle Zonen hinweg. In der Defensive gelingt es heute den Grenchnern Mal für Mal das Heimteam über längere Phasen hinweg einzuschnüren. Die Rieder ihrerseits laufen ihrem heutigen Gegner oftmals mehrere Schritte hinterher. Hierzu kommen Abpraller, welche im Slot vor dem Tor nicht kontrolliert werden können. 


In der Mittelzone haben die Rieder besonders beim Umschalten von Verteidigung in Angriff Mühe. Weiter haben die Bulldozers auch nach vier Meisterschaftsspielen immer noch grösste Mühe mit der Überbrückung der blauen Linie. Im Angriff schaffen es die Bulldozers kaum, Druck auf ihren Gegner auszuüben und sich in der Zone festzusetzen. Erst fünf Tore haben die Bulldozers in den ersten vier Saisonspielen erzielt (davon vier im ersten Spiel gegen Bonstetten). 


Die aktuelle Torimpotenz der Bulldozers zeigt sich besonders auch im Powerplay. So waren es heute bei sechs Powerplaychancen der Bulldozers nur die Grenchner, die Jubeln konnten. Null Tore, kaum Chancen und ein Shorthander sind das Resultat eines rabenschwarzen Nachmittags.


Das schöne am Sport ist, dass es immer wieder eine Möglichkeit gibt, es besser zu machen. Diese Chance erhalten die Bulldozers bereits nächsten Freitag-Abend, auswärts beim SHC Belpa. Die Chance besteht darin, die gemachten Fehler zu erkennen und sie nicht zu wiederholen. Dies ist jetzt die grosse Herausforderung für die Bulldozers.


Text: T. Strahm


Bongnis best Players

Die Bulldozers gratulieren Tristan Jenni vom SHC Grenchen-Limpachtal und Livio Bütikofer von den Bulldozers Kernenried-Zauggenried zu ihren Auszeichnungen als Best-Players. Der Verein dankt der Firma Bongni Getränke für die Auszeichnung der Spieler!