Jahresbericht Leiter SK

Die Aktivsaison 2014/2015 ging für die Bulldozers Kernenried-Zauggenried am 16. Mai 2015 mit DEM grossen sportlichen Highlight der Saison zu Ende. Der Gewinn der 2. Liga-Meisterschaft durch die 3. Mannschaft beschliesst für die Aktivteams die letzte Saison der Bulldozers auf dem alten Platz mit einem Paukenschlag.

 

Mit einer tollen Mischung von Jung und Alt zum Erfolg

 

Der Erfolg der 3. Mannschaft lässt uns als Verein optimistisch in die Zukunft blicken. Es ist dies der erste Gewinn einer Meisterschaft, in welcher die „neue Generation“ einen wesentlichen Bestandteil einer erfolgreichen Aktivmannschaft ausgemacht hat. Die Zusammensetzung des „2.Liga-Meisterteams“ verkörpert jene Mischung, welche unseren Verein in Zukunft auch in höheren Ligen Spiele und Meisterschaften gewinnen lassen soll: Junge motivierte und vor allem talentierte Jungs, kombiniert mit der Routine, Abgeklärtheit und Erfahrung der vorangehenden Generation, welche wesentlich zur erfolgreichen Entwicklung der Junioren mitbeiträgt.

 

Ein grosser Dank an dieser Stelle gilt dem Teamverantwortlichen Karl „Kari“ Käsermann, welcher es mit Brillanz verstanden hat, die Mannschaft im Laufe der Qualifikation immer wieder konkurrenzfähig zusammenzustellen und in der entscheidenden Phase der Playoffs den Spagat zwischen Erfolgsdruck und Spass zu meistern.

 

Nebst der 3. Mannschaft hat auch die 2. Mannschaft dieses Jahr von einer gesunden Mischung zwischen Junioren und Routiniers profitiert. Mit sieben Siegen aus zwölf Partien erreichte die Mannschaft von Coach Marc Werren Rang 3 der Qualifikation und scheiterte in der zweiten Playoffrunde am späteren Finalisten SHC Martigny II.

 

Verantwortung jedes Einzelnen den Sport weiterzubringen

 

Zu reden gab in der 1. Liga leider des Öfteren das Fernbleiben von Schiedsrichtern. Davon betroffen war leider auch immer wieder die 2. Mannschaft der Bulldozers. Für die nächste Saison ist zu hoffen, dass die fehlbaren Vereine erkennen, dass der Schwung, welcher unsere Sportart dieser Tage mit der WM in Zug erhält, nur dann genutzt werden kann, wenn jeder Verein seiner Pflicht in diesem Bereich wieder verstärkt nachkommt und so einen unverzichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung des Sports leistet.

 

Die Wahrnehmung dieser Verantwortung ist nicht nur von den anderen Vereinen einzufordern. Auch jeder einzelne Bulldozer hat eine persönliche Pflicht gegenüber seinen Teamkameraden, gegenüber unserem Verein aber auch gegenüber dem gesamten Sport, seine Einsätze mit grösstmöglichem Pflichtbewusstsein zu erfüllen. Hier habt Ihr alle in den vergangenen Jahren einen wahnsinnigen Einsatz gezeigt und es möglich gemacht, Projekte wie unser Grossfeld, die Cup Finals 2014 und 2015 aber auch den funktionierenden Meisterschaftsbetrieb möglich zu machen. Dafür gilt Euch mein ausdrücklichster Dank!

 

1. Mannschaft: Nach gutem Start die Puste verloren

 

Nicht nur die letzte Saison auf dem alten Platz, sondern überhaupt die letzte Saison im Modus 4 gegen 4 erlebte die 1. Mannschaft in der NLA bevor es ab kommenden Herbst 5 gegen 5 heisst.

 

Die letzte Saison nach altem Modus begann für die Bulldozers vielversprechend. Nach guten Leistungen zu Beginn der Saison mit Siegen gegen direkte Gegner um den Strich, knappen Niederlagen gegen grosse Teams wie Belpa und Grenchen sowie dem Sieg im Cup gegen die Sierre Lions, liess sich schnell mal auf eine erfolgreiche Saison hoffen. Leider wurde dieser Enthusiasmus nach der Winterpause mit schmerzlichen Niederlagen, wie beispielsweise im Heimspiel gegen La Chaux-de-Fonds, arg gebremst. Das deutliche Ausscheiden in den Playoffs gegen den Derbyrivalen aus Grenchen war in der Folge die logische Konsequenz einer verkorksten Rückrunde.

 

Herausforderungen der Zukunft anpacken

 

Die nächste und wahrscheinlich auch übernächste Saison wird für die 1. Mannschaft mit der Umstellung auf einen Modus nicht einfacher. Wir befinden uns in der NLA zu Beginn der neuen Saison 2015/2016 an einem Punkt, an dem der Unterschied zur Spitze wahrscheinlich noch grösser sein wird, als er es in den vergangenen Jahren bereits war. Diese Tatsache soll uns jedoch nicht entmutigen sondern motivieren, in jedem Training und Spiel das Maximum herauszuholen, um diese Lücke Schritt für Schritt zu schliessen, damit unsere erfolgreichen Junioren in den kommenden Jahren in eine funktionierende 1. Mannschaft integriert werden können.

 

Herzlichen Dank.

 
Zum Schluss möchte ich mich bei allen Freunden, Eltern und Verwandten im Vereinsumfeld bedanken, welche uns auf alle möglichen Wegen im Laufe der Saison unterstützt haben. Ihr seid grossartig – ohne Euch würde es nicht gehen!

 

Für die Sportkommission

 

Tobias Strahm

Leiter SK / Verantwortlicher Planungswesen

Kommentar schreiben

Kommentare: 0