Pressespiegel: Neues Streethockeyfeld - Jetzt wird gebaut 

Nach Einsprachen und Rekursen hat der Streethockeyclub Kernenried/Zauggenried grünes Licht für den Bau eines grösseren Spielfelds bei der neuen Schulanlage in Kernenried erhalten. Gestern fand der Spatenstich statt.

Junioren des Streethockeyclubs Kernenried/Zauggenried, Vereinspräsident Marc Werren (Dritter von rechts) und der Kernenrieder Gemeindepräsident Markus Koller (Mitte) beim Spatenstich. Bild: Marcel Bieri
Junioren des Streethockeyclubs Kernenried/Zauggenried, Vereinspräsident Marc Werren (Dritter von rechts) und der Kernenrieder Gemeindepräsident Markus Koller (Mitte) beim Spatenstich. Bild: Marcel Bieri


Marc Werren sieht Licht am Ende des Tunnels. Vor drei Jahren wurde das planerische Grobkonzept für das neue, 26 mal 50 Meter grosse Streethockeyfeld der «Bulldozer Kernenried/Zauggenried» erstellt. Gestern durfte Vereinspräsident Werren zum Spatenstich ansetzen. Der Club braucht wegen einer Reglementsänderung ein neues Spielfeld: Künftig müssen die Felder mindestens 24 mal 48 Meter messen. Diese Vorgabe erfüllt die bisherige Spielstätte nicht.

Der Spatenstich stand noch vor kurzem wegen eines Rekurses auf des Messers Schneide: Eine Einsprachepartei, mit der sich der Verein mithilfe von Plananpassungen bereits geeinigt hatte, monierte eine zu kurze Lärmschutzwand. Inzwischen aber ist man sich einig geworden.

25 neue Parkplätze

Die Streethockeyaner, die bislang beim Schulhaus Zauggenried trainierten, hatten während der ganzen Planungsphase etliche Hürden zu überwinden. Abklärungen mit der Gemeinde, der Landbesitzerin, waren ebenso vonnöten wie Informationsveranstaltungen. Es gab Einsprachen und Rekurse. Die Bedenken betrafen mehrheitlich zu erwartende Lärmemissionen und das wilde Parkieren. Letzterer Punkt wurde bereinigt: «Es wird 25 neue Parkplätze geben», sagt Werren. Darüber hinaus habe man mit der Gemeinde, die zusammen mit der Schule ebenfalls den neuen Platz nutzen kann, ein Parkplatzkonzept entworfen.

Auch finanziell sehe es inzwischen erfreulich aus, sagt der Vereinspräsident. Zwar komme das Grossfeld mit der dazugehörigen Infrastruktur mit 380000 Franken teurer zu stehen als geplant. Ein Drittel der Kosten wird mit Eigenmitteln gedeckt. Der Rest wird durch mehrere zinslose Darlehen und zahlreiche Spenden abgedeckt – unter anderem durch den symbolischen Verkauf von Platzquadratmetern. Allein mit Letztgenanntem habe man 40000 Franken generieren können, so Werren.

Falls die Bauphase reibungslos verläuft, können die sieben Teams der «Bulldozer» bereits Anfang September erstmals auf die neue Spielstätte. Mitte September geht das erste Spiel der neuen Saison über die Bühne. Und falls es doch zu einer Bauverzögerung kommen sollte, habe man mit dem Verband eine Vereinbarung für Auswärtsspiele getroffen, erläutert Werren.

Von Lilo Lévy-Moser. Aktualisiert am 25.04.2015 (Quelle: Berner Zeitung, online verfügbar unter: Link zum Artikel der BZ)

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