1. Liga: Team 2 verliert das erste Mal seit drei Monaten

Aufgrund eines Fehlstarts ins Spiel und ins dritte Drittel steht die zweite Mannschaft nach der 8:4 Niederlage gegen den SHC Martigny II vor dem Saisonende. Trotz kämpferisch überzeugender Leistung musste die Mannschaft von Coach Marc Werren im Wallis als Verlierer vom Platz und steht nun im Rückspiel vom kommenden Samstag mit dem Rücken zur Wand. Will man die Saison nicht noch vor Ostern beenden, sind jetzt zwei Siege nacheinander gegen den gleichen Gegner Pflicht.

Die Rieder reisten wie schon so oft in dieser Saison mit einem schmalen Kader ans Auswärtsspiel in Martigny. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und schossen bereits nach 13 Sekunden das 1-0. Danach wollten die Gastgeber sofort nachlegen, die Rieder wehrten sich erfolgreich und konnten die starke Anfangsphase der Martinacher ohne weiteren Gegentreffer überstehen. Die Rieder kamen danach besser ins Spiel und kamen auch zu guten Chancen, welche in der 10. und 11. Minute zur 1-2 Führung genutzt werden konnten. Martigny konnte aber noch vor der Pause in Überzahl zum 2-2 ausgleichen.

Im Mitteldrittel hatten die Gäste die Chance das Skore im Powerplay wieder zu erhöhen, aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Zweimal konnte der Martinacher Schlussmann den Ball mit den Beinen auf der Grundlinie in höchster Not blockieren. Gegen Ende des Mittelabschnittes liessen die Kräfte der Rieder ein wenig nach und Martigny nützte dies zu zwei weiteren Treffern und der 4-2 Pausenführung.

Im letzten Abschnitt legten die Martinacher, die heute mit dreieinhalb Linien antraten, wiederum los wie die Feuerwehr. Die Rieder gedanklich noch nicht ganz auf dem Platz kassierten innerhalb von weniger als zwei Minuten zwei weitere Treffer. Aufgrund der arbeitsbedingten frühzeitigen Rückreise von Schneider und dem verletzungsbedingten Ausfall von Gerber (Knie) mussten sich die Rieder nun zu acht gegen die drohende Niederlage wehren.

Die Rieder kämpften nach wie vor um jeden Ball, war aber sichtlich nicht mehr so leichtfüssig unterwegs wie zu Beginn und mussten in der 46. Minuten das 7-2 verkraften. Wer nun ein Auseinanderfallen der Gäste und ein Kür der Martinacher erwartet, sah sich getäuscht. Die Rieder kämpften weiter und es gelang ihnen immerhin noch zwei weitere sehenswerte Treffer (Bübätrickli und Hangelenksschlenzer) zum 8-4 Endstand.

Mit einer besseren Chancenauswertung, effizienteren Specialgames und weniger Strafen wäre heute sicherlich mehr drin gelegen. Die kämpferische einwandfreie Leistung sowie der tolle Teamspirit geben Anlass zur Hoffnung, dass diese Serie kommendes Wochenende verlängert werden kann. Die Rieder würden sich über zahlreiche Zuschauer kommenden Samstag (14.00) in Zauggenried freuen!

Text: Marc Werren

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