Trottitrophy in Kernenried

Für einmal rannten die Streethockeyaner des SHC Kernenried-Zauggenried Bulldozers nicht hinter einem orangen Fieselball her, sondern versuchten mit einem Trottinett so viele Runden wie möglich zu absolvieren.

Moderne Form des Sponsorenlaufs

Bei der Trottitrophy handelte es sich in Tat und Wahrheit um eine moderne Form des Sponsorenlaufs. Aufgrund der Dorfgegebenheiten, mit dem in den Sommertrainings nicht allzu beliebten „Bodenstutz“, wollte das Organisationskomitee den Vereinsmitgliedern einen nicht alltäglichen Event bieten. Diese originelle Idee wiederspiegelte die Trottitrophy. Auf einer Streckenlänge von 300 Metern, wovon 150 Meter abfallen und 150 Meter steigend waren, wurden den Zuschauern spannende Zweikämpfe auf Trottinetts geboten. Die etwas speziellere Art des Sponsorenlaufs zeigte eindrücklich die Leidenschaft und die Verbundenheit der 50 Aktivmitglieder und 60 Junioren zum Verein.

 

Alle machen mit

Die Devise des Vereins war klar, eine Teilnahme ist für sämtliche Vereinsmitglieder Pflicht. Von den kleinsten Vereinsmitgliedern ab 4-jährig bis zu den älteren Herren nahm praktisch der ganze Verein teil. Alle Mitglieder waren sich dem guten Zweck des Laufs bewusst. Der Verein braucht, um weiterhin in der NLA verbleiben zu können, eine neue Infrastruktur. Der Grossteil des 320‘000 Franken teuren Projektes hat der Verein auch dank Darlehen bereits zusammen. Es geht noch darum, die letzten paar tausend Franken für die Umsetzung auftreiben zu können.

 

Kürbissuppe zum Mitnehmen

In den Event wurde auch der traditionelle Suppentag des Dorfs Kernenried integriert. In der Festwirtschaft wurde frische, feine Kürbissuppe zum Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen angeboten. Dieser traditionelle Anlass wurde bereits zum zweiten Mal durch den Streethockeyclub durchgeführt und lockte zahlreiche Dorfbewohner an.

 

Positives Echo

Der OK-Präsident Christian Nessier blickt auf einen positiven Event zurück: „Alle Mitglieder haben dem Event mit Freude beigewohnt und die Runden ohne Zwischenfälle absolviert. Die Anwesenden aus der Region sahen einmal mehr eindrücklich, dass hier ein Verein mit grossem Engagement und Herzblut für eine erfolgreiche Zukunft kämpft.“ Auch aus wirtschaftlicher Sicht sollte sich der Event gelohnt haben, die definitiven Zahlen stehen momentan aber noch aus.

Wann mit dem Bau der neuen Anlage begonnen werden kann, steht momentan noch nicht fest. Das Baugesuch wurde im letzten Monat publiziert, die Einspruchsfrist läuft in den nächsten Tagen ab. Sollte es keine Einsprachen geben und das Geld beisammen sein, so hoffen die Streethockeyaner bereits nächste Saison ab August 2015 auf dem neuen Spielfeld aktiv zu sein.

 

Text: C. Nessier

Kommentar schreiben

Kommentare: 0